Dominikanerinnen in Riga, Lettland

Die Altstadt von Riga.
Die Altstadt von Riga.

Der Praktikumsstandort in Riga befindet sich bei den Dominikanerinnen, einer kleinen Ordensgemeinschaft, die zu den Dominikanerinnen von Bethanien gehören. Als Praktikant wohnst du im Gästehaus gegenüber des Klosters und nimmst am täglichen Leben der Schwestern teil.

 

Welche Aufgaben du in Riga übernimmst, kann ganz flexibel gestaltet werden, deine Talente, Wünsche und Motivationen entscheiden über die konkreten Einsatzfelder. Daher können im Rahmen des Praktikums auch sehr gut Studienprojekte durchgeführt werden.

 

 

Mögliche Einsatzorte sind:

 

Kloster der Dominikanerinnen von Bethanien, Riga

  • „Basisstation“ mit Unterkunft
  • Regelmäßige Mitarbeit in der Sonntagsschule
  • Mitarbeit in Kleidercontainer/-kammer
  • Teilnahme und Mithilfe am Klosterleben, Stundengebet und Klosterprogramm

Deutscher Kindergarten/deutsche Schule, Riga

  • Hospitation und Mitarbeit

Familienhaus "Svētā ģimenes māja", Riga

  • Regelmäßige Vorbereitung und Durchführung eines Deutschkurses für Senioren

Familienzentrum des Roten Kreuzes, Riga

  • Hausaufgabenhilfe und spielerische Angebote
  • Hospitation in der Arbeit mit Familien in Krisensituationen

Katholisches Gymnasium, Riga

  • Mithilfe und/oder (bei Erfahrung als LehrerIn) Durchführung von Unterricht

Katholische Kirchengemeinde, Sigulda

  • Kennenlernen von Gemeindeleben und Mitarbeit

„Missionspunkt“ Sv. Jāzepa, Livberze

  • Mitarbeit in Gemeindesozialarbeit
  • Projekt „Christliche Werte“ an Grundschulen
  • Landleben kennenlernen, Leben auf dem Bauernhof

Suppenküche der Missionarinnen der Nächstenliebe, Riga

  • Hospitation und Mithilfe

Einzelne und temporäre Projekte:

  • Zeltlager und Jugendcamps
  • Seminare
  • Internationales Taizejugendtreffen Silvester 2016
  • Taizegebete
  • Radio Marija
  • mit den Dominikanerinnen von Bethanien an Ostern ins Frauengefängnis
  • Mitmusizieren (geht immer und überall und ist stets willkommen)
  • ...

 

Die Begleitung während des Praktikums geschieht durch regelmäßige Reflexionsgespräche.

 


„Und, wo hat es dir denn besser gefallen?“

 

Das ist die Standardfrage, die mich seit dem Ende meines „Praktikums im Norden“ begleitet.

 

Jeweils gute 5 Monate in Island und Lettland liegen hinter mir und viele Menschen sind gespannt darauf, von mir zu erfahren, wie es mir in der Zeit ergangen ist, und – da kommt sie wieder, die Frage – welche Einsatzort mir denn besser gefallen hat.

 

 

Doch darauf eine Antwort zu geben, fällt mir sehr schwer. Eigentlich kann und will ich diese beiden Abschnitte meines Praktikums gar nicht miteinander vergleichen und in Relation setzen – dafür sind sie einfach viel zu unterschiedlich.

 

Eines vorneweg: Ich habe eine großartige Zeit verbracht, viele neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen, Eindrücke und Erinnerungen gesammelt, die mein Leben bereichern, Aufgaben bewältigt, denen ich mich sonst nicht gestellt hätte – kurzum: Ich bin reicher nach Hause zurückgekehrt, als ich losgefahren bin!

 

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Markus blickt auf seine Zeit in Riga zurück

Markus bei der Europawahl
Markus bei der Europawahl

 

Ich habe mein „Praktikum im Norden“ in Riga verbracht! Dort war ich vom 30. Oktober 2018 bis zum 26. Juli 2019.

 

Während an den anderen Einsatzorten die Praktikanten dort arbeiten, wo sie auch wohnen, habe ich an verschiedenen Orten in der ganzen Stadt gearbeitet. An meinem Wohnort aber nur gelegentlich geholfen. Gewohnt habe ich im Gästehaus der Dominikanerinnen von Bethanien.

 

 

 

 

Meine Arbeitsfelder in Riga

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Līgo und Jānis – Mittsommer in Lettland

Sr. Hannah, Johanna, Sara und Markus beim Ligo
Sr. Hannah, Johanna, Sara und Markus beim Ligo

Eigentlich war der längste Tag ja schon am Freitag zuvor, da in Lettland aber die Mittsommernacht mit dem mit dem Johannisfest (Jānis) verbunden wird, fiel dieser Feiertag auf den vergangenen

Sonntag (23.06.).

 

Das sogenannte Līgo haben wir (Johanna, Markus und ich) gemeinsam mit 30 anderen Leuten unterschiedlicher Nationalitäten auf dem Hof Dimzeni verbracht. Der Hof liegt in der Nähe von Jelgava und somit eine gute Stunde entfernt von Riga.  Also sind wir drei mit Schwester Hannah am Sonntag-nachmittag mit dem Bonibus zum Hof aufgebrochen.

 

 

Dort angekommen konnten wir gleich in die Vorbereitungen mit einsteigen:

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Ostern in Riga

Zu Ostern wurden zusätzliche Altäre in der Kapelle aufgebaut und geschmückt.
Zu Ostern wurden zusätzliche Altäre in der Kapelle aufgebaut und geschmückt.

Wir Praktikanten in Riga waren schon sehr gespannt darauf, wie hier die Kar- und Ostertage gefeiert werden. Eine kleine Ahnung hatten wir schon, denn schließlich bedeutet das lettische Wort für Ostern – Lieldiena - „Großer Tag“.

 

Und so war auch schon in den Tagen vor der Karwoche die Aufregung und die Vorfreude auf diese Tage zu spüren.

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Die ersten Wochen in Riga

Die ersten Wochen an einem anderen Praktikumsort sind nun schon vergangen und ich freue mich sehr nochmal an einem anderen Ort neue

Eindrücke sammeln zu können, diesmal bei den Dominikanerinnen von Bethanien.

 

Sara, Markus und Schwester Hannah haben mich und meinen grünen Koffer, am ersten Tag vom Flughafen abgeholt (natürlich im gelben Boni-Bus). Jetzt wohne ich mit Sara im obersten Stockwerk vom Schwestern-haus und wir arbeiten an drei verschiedenen Arbeitsstellen

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Staro Riga

Nationalbibliothek "Latvijas Nacionālā bibliotēka"
Nationalbibliothek "Latvijas Nacionālā bibliotēka"

In Riga fand von 16.11. bis zum 18.11. ein dreitägiges Großevent unter dem Titel „Staro Riga“ statt. Bei diesem waren in der ganzen Stadt Stationen aufgebaut an denen Projektionen gezeigt wurden und einzigartige Kunstwerke aus Licht installiert wurden. Es gab musikalische und schauspielerische Einlagen. Der Höhepunkt der Veranstaltung

war das Feuerwerk am Sonntagabend.

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Kurzurlaub in Riga

Vom 9 bis zum 12 November haben wir uns, d.h. Klara, Lara und Hanne, auf den Weg nach Riga gemacht. Dort haben wir Markus, einer der Praktikanten, besucht und uns die wunderschöne Stadt Riga angeschaut. Was wir alles so erlebt haben, seht ihr in diesem Video. Viel Spaß!

- Hanne Reimann

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"Es leuchtet mein Lied, es betet mein Lied, es liebt mein Lied in - Lettland" - Josephines Abschlussbericht

Josephine Metasch beim Sängerfest in Riga
Josephine Metasch beim Sängerfest in Riga

Ob Vidzeme, Latgale, Zemgale oder Kurzeme alle Teile ergeben ein gemeinsames Lettland. Ein kleines Land im Herzen des Baltikums.

Vor einem Jahr hat aber die Reise nicht in Vidzeme, sondern in Kurzeme, genau gesagt in Liepaja, begonnen. Zusammen mit Greta durfte ich die ersten drei Wochen Meeresluft schnuppern und erstmals ausprobieren, wie es sich denn an der lettischen Küste leben lässt. Arbeiten in der katholischen Grundschule, danach 5 min Fußweg zum Strand und die Seele baumeln lassen. Erstmal ankommen in diesem Land, dass so viel zu bieten hat. Drei Wochen klingen kurz aber realisier für dich selbst, dass nun ein Jahr beginnt in einem unbekannten Land. Zugegeben ich habe vorher noch nie etwas von Lettland gehört , umso mehr habe ich mich einfach dazu entschieden spontan zu sein und das Jahr, sowie auch die Erlebnisse auf mich zu kommen zu lassen. 

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1 Kilo Blaubeeren für 3€ - Irinas Besuch in Riga

Irina, Josephine und Daniela in Riga
Irina, Josephine und Daniela in Riga

An einem Dienstagmorgen machten Daniela und ich uns auf den Weg zum Stockholmer Flughafen, um Josephine in Riga zu besuchen. Nach einer langen Busfahrt und einem kurzen Flug waren wir dann auch schließlich angekommen und wurden von Josephine am Flughafen begrüßt. Als erstes fuhren wir zu unserer Unterkunft für die nächsten paar Tage: das Haus der Dominikanerinnen-Schwestern. Dieses liegt in einer sehr ruhigen Wohngegend mit einer exzellenten Busanbindung in den Stadtkern Rigas. Dann ging es auch schon weiter in Richtung Altstadt. 

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Josephine unter 15.000 Sängern in Riga

Josephine Metasch in lettischer Tracht beim Sängerfestival
Josephine Metasch in lettischer Tracht beim Sängerfestival

Ich war dabei: Ca. 15 000 Sänger und 17 000 Tänzer sangen und tanzten eine

Woche lang für und mit Lettland.

Gesamt 43 000 Menschen waren involviert in dieses große

Fest. Es war einzigartig!!!

Meine Festivalwoche hat aber mit Proben begonnen. 3 mal 3 ½

Stunden in der Woche vor dem Festival proben, da das Event traditionell mit dem Finale des Chorwettbewerbs beginnt.

Es hat sich gelohnt: mein Chor "Balta"belegte den 1.Platz.

Um einen Chor aus 15 000 Sängern zu koordinieren braucht es viel

Geduld, Humor und Wasser, bei

Temperaturen von 25 Grad. Die Proben waren unterteilt in Männerchor,

Frauenchor, Kinderchor, Orchester und alle Chöre zusammen. Es gibt dafür aber nur einen Ort, an dem man so viele Menschen auf einen Haufen bekommt und das ist die Arena im Mezapark außerhalb von Riga.

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Die Träger des Projekts                             Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala

Web: www.newman.se

 

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.