Das Bonifatius-Praktikanten-Programm – Erfahrungen in Nordeuropa für junge Katholiken

 

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die katholischen Bistümer laden Dich ein, die katholische Kirche in Skandinavien kennen zu lernen!

 

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier im Norden nur etwa 1% der Gesamtbevölkerung katholisch ist, ist die Kirche jung, kreativ und im Aufbruch begriffen! 

 


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Herzlich Willkommen in Vadstena, Anne!

Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.
Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.

Am vergangenen Freitag ist Anne Hemken in Vadstena angekommen. Die Abiturientin wird dort vier Monate als Praktikantin verbringen und im Januar nach Uppsala ziehen.
An ihrem ersten Abend in Schweden wurde sie von ihren Mitpraktikantinnen Anna Lütz und Maris Lohmöller, sowie von einem atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Vätternsee begrüsst.


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Hej! Ein Winter in Vadstena

Nadine Hoch hat drei kalte Monate in Vadstena verbracht

Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.
Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.

Ich wollte schon seit meiner frühen Jugend immer mal nach Schweden. Nie habe ich meine Eltern überreden können. Deren Kommentar war immer: „Unseren Sommer möchten wir in der Sonne verbringen und nicht mit Winterjacke im Haus sitzen und den Regen beobachten“. Nach einigen Anläufen hatte ich sie jedoch soweit, einen Sommer in Schweden zu verbringen und was kam dabei herum? Wir hatten es wärmer als es zu der Zeit in Deutschland war und alle waren total zufrieden. Ich bin mit einem extremen Sonnenbrand und einer Entscheidung nach Hause gekommen: Ich wollte nach meinem Auslandsjahr, welches zu der Zeit noch bevor stand, einige Zeit in Schweden verbringen. Bereits im Vorfeld hatte ich mich über das Bonifatiuswerk informiert und mir das Gästehaus der Birgitta Schwestern ausgesucht. Während des Urlaubs haben wir einige Tage in Vadstena verbracht und danach war mir klar: Da willst du nochmal hin. Am liebsten über einen längeren Zeitraum. Die Zeit verging, der Wille jedoch nicht. Schließlich ging es nach kurzer Eingewöhnungszeit nach meines Auslandjahrs, wieder in die Ferne.

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Ein musikalischer Sommer

Wie Revolverheld Melanie Weißgerber durch drei Monate in Vadstena begleitet hat

In den letzten Monaten haben mich ungefragt zwei Lieder der Musikgruppe Revolverheld begleitet.

 

„Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen“

 

singend bin ich Ende April in Vadstena angekommen

– voller Vorfreude auf Schweden, neue Menschen und die Arbeit im Gästehaus. Drei Monate später denke ich glücklich an meine Zeit dort zurück und stimme ein weiteres Lied an:


„Wir liebten das Leben, den Sommer in Schweden. Die Welt hing an Fäden und alles war leicht und so klar, so wie es war.“


Im Gästehaus des Birgittaklosters treffen Menschen aus jeder Ecke der Welt aufeinander. Es kommen Gäste von den verschiedensten Orten, um eine schöne Zeit in Vadstena zu verbringen und auch die Menschen, die im Betrieb des Gästehauses mithelfen und das gästhem zu dem gemütlichen Ort machen, der es ist, vertreten eine bunte Mischung an Nationalitäten.

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Annika in Mariaholm

Mein Name ist Annika, ich bin 18 Jahre alt, Abiturientin aus Oldenburg (Niedersachsen) und ich bin vor circa einem Monat in Oslo angekommen. Ich habe mich bereits so gut eingelebt, dass ich völlig vergessen habe, wie lange ich schon hier bin. Anfängliche Berührungsängste sind überwunden und ich mag es sehr mich mit den Studentinnen, den Schwestern oder den anderen Freiwilligen hier über die alles Mögliche zu unterhalten. Langsam entwickelt sich aus den vielen Aufgaben innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinde, ein vielseitiger Alltag für mich heraus. Ich arbeite in der katholischen Schule hier in der Stadt im Deutschunterricht und werde auch bald das Flüchtlingsprojekt der Caritas Norge unterstützen.

Der Kontrast von Oslo und Berlin, wo ich kurz gewohnt hab, bevor ich hierherkam, könnte nicht größer sein. Die Osloer sind entspannt und gemütlich. Die Stadt ist hell, grün und leicht verträumt. Ich freue mich riesig drauf hier ein Jahr zu leben und zu arbeiten. Meine Lieblingsorte sind der Osloer Hafen und der wundervolle Schlosspark, wo sich bereits bei zwanzig Grad die Osloer in Bikini und Badehose tummeln, um jeden noch so kleinen Sonnenstrahl zu tanken, der sich ihnen bietet. Ich bin sehr gespannt, was mir die Zukunft in Norwegen noch bereitet und was es zu erzählen gibt.

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Hej då Uppsala! Servus Uppsala!

Nach vier Monaten ist Martin Rosenberger zurück in München

Wie, du gehst nach Schweden? Diese Frage verbunden mit einem kritischen Blick wurde mir im Vorfeld meines Schwedenaufenthalts unzählige Male gestellt. Nichtsdestotrotz tauschte ich den Schreibtisch in meinem Büro in München für vier Monate gegen ein Leben als Praktikant des Bonifatiuswerkes in Uppsala, der viertgrößten Stadt Schwedens. Drei Tage die Woche war ich dabei im Erikshjälpen Second-Hand Shop, den das katholische Newmaninstitut als Kooperationspartner mitbetreibt, tätig und zwei Tage in der Woche habe ich im Newmaninstitut selbst mitgearbeitet.
Vom Erikshjälpen Second-Hand Shop war ich gleich auf den ersten Blick sehr positiv überrascht. Mit seinen deutschen Namensvettern ist er kaum vergleichbar. Es handelt sich vielmehr um ein richtiges kleines Gebrauchtwarenkaufhaus, in dem sich in freundlicher Atmosphäre alles findet, was man braucht – oder auch nicht unbedingt benötigt, es aber trotzdem in seinen Einkaufskorb legt. Nicht nur das Einkaufen im Laden, sondern vor allem auch das Arbeiten mit Kollegen aus der halben Welt hat großen Spaß gemacht. Ob Kasse, Beratung in der Möbelabteilung, Warenauslieferung oder Spendenannahme, die unterschiedlichen Einsatzgebiete hatten alle Ihren Reiz. Vor allem aber war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass die getane Arbeit auch etwas bringt. Denn die Erlöse aus den Verkäufen kommen Kinderhilfsprojekten in Schweden und der ganzen Welt zu Gute. Zwar merkte man, dass viele Kunden wenig damit anfangen können, dass eine kirchliche Institution wie das Newmaninstitut Mitbetreiber des Geschäfts ist, der Shop wird dennoch von Jahr zu Jahr besser angenommen. Andererseits konnte es ein Kunde, mit dem ich ins Gespräch kam, gar nicht verstehen, dass wir keine Ikonen im Verkauf hatten, wir wären doch schließlich ein „kirchliches Geschäft“.

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Fahrradtour durch Vadstena

Anna und Maris erkunden Vadstena auf dem Tandem

Während sich die Blätter langsam verfärben, wollten wir an unserem freien Tag den Sommer noch einmal wieder aufleben lassen. Ende August und doch noch ein schöner sonniger Tag, wir machen uns mit dem Tandem auf große Fahrt! Unser Ziel: Das acht Kilometer entfernte Nässja, unser Nachbarort. Das klingt zwar nicht viel, aber auf dem gefühlt 200 Jahre alten Tandem ohne Luft im Hinterreifen und mit Gegenwind gleicht dies einer Marathonstrecke!! Aber: Bergab lassen sich sogar Fahrradselfies machen :)

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Marcel Fischer ist in Schweden angekommen

Mein Name ist Marcel Fischer, ich bin 23 Jahre alt und studiere seit drei Jahren Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn. Ziel meiner Reise wäre für mich die Priesterweihe, weshalb ich auch ins Priesterseminar eingezogen bin, als ich in Paderborn anfing zu studieren.
Nun, zu der Ausbildung im Seminar gehört auch, dass man nach einem Einführungsjahr und vier Fachsemestern zwei Auslandssemester absolviert, wobei der Ort dem jeweiligen Seminaristen freigestellt ist. Letztendlich wurde ich durch Freunde auf Schweden als Ort meiner Freisemester gebracht, was mir auch sofort zusprach.
So kam ich in Kontakt mit dem Bonifatiuswerk, das sich bereit erklärte, mein Vorhaben in Schweden zu unterstützen.

Damit war es klar: Ich mache mein Freijahr in einem Land, das ich nur von der Karte und aus Krimis kenne und dessen Sprache ich nicht im Mindesten beherrsche. Letzteres lag mir besonders im Magen, wenn ich ehrlich sein soll.

Nun ja, also hieß es Sachen packen und los. Am 17.08. kam ich in Schweden an. Es war windig, kalt und nass. Doch ansonsten schien nur die Architektur daran zu erinnern, dass man nicht mehr in Deutschland ist. Ansonsten schien es nicht so viel anders. Ob ich jetzt immer noch diesen Eindruck habe?

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Zwischen Knäckebrot und Zimtschnecken - Hej hej aus dem Norden

Raphaela und Ricarda stellen sich vor

Raphaela
Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Wittichenau (Sachsen) und habe nach dem bestandenen Abitur im Juni beschlossen, zehn Monate in Schweden zu verbringen. Am 12. August bin ich hier angekommen und werde bis Ende Mai nächsten Jahres unter anderem am Newmaninstitut arbeiten.


Zehn Wörter, die ich mit Schweden verbinde:
Kälte, lange Nächte im Sommer, dunkle Tage im Winter, schwedisches Königshaus, Schwedenhäuser, Natur, Zimtschnecken, Stockholmer Hafen, Diaspora, Midsommer


Warum Schweden/Uppsala?
Ich wollte zum einen die Kultur und die Sprache eines skandinavischen Landes kennenlernen und zum anderen bin ich ein großer Fan des schwedischen Königshauses und so fiel mir die Entscheidung nach Schweden zu gehen, nicht schwer. Um in einer größeren Stadt arbeiten zu können, entschied ich mich nach Uppsala zu gehen, da dies eine der größten Studentenstädte Schwedens ist und ich hier auch die Möglichkeit bekommen habe, ebenfalls in Stockholm zu arbeiten.


Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?/ Welche Aufgaben ich habe?
Montags bin ich in Uppsala am Newmaninstitut und erledige verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel das Gästezimmer und die Gästewohnung sauber halten oder die Klausuraufsicht bei den Studenten zu übernehmen. Dienstags und donnerstags arbeite ich im Secondhand-shop Erikshjälpen. Mittwochs und freitags bin ich in der katholischen Schule St. Erik in Stockholm und betreue dort die Kinder der Vorschulgruppe.

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Zur Magister-Arbeit zurück in Oslo

Katja Grohmann beendet ihr Studium mithilfe des Katarinahjemmet

Katja Grohmann gemeinsam mit Annika Reiß, Sr. Ane-Elisabeth und Julianne.
Katja Grohmann gemeinsam mit Annika Reiß, Sr. Ane-Elisabeth und Julianne.

Seit dem 1. August bin ich, Katja, wieder in Oslo. Nachdem ich im letzten Jahr so tolle Erfahrungen in der Kirche in Norwegen machen durfte, hat mich das einfach nicht mehr los gelassen. Nun bin ich zurück und forsche hier, um meine Magisterarbeit im Fach Theologie in Freiburg zu schreiben. Dazu habe ich eine Umfrage erstellt, aus deren Ergebnissen ich meine Ausarbeitung erstellen kann. Die Unterstützung von allen Seiten ist riesig. Sr. Ane-Elisabeth hat die Umfrage an ganz Norwegen geschickt und nach 24 Stunden hatten schon fast 80 Leute daran teilgenommen. Das ist ein super Wert! Viele Priester freuen sich, dass sie zu Wort kommen dürfen, noch mehr Gläubige freuen sich, dass sie in einem anonymen Fragebogen selbst zu Wort kommen.

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Wie funktioniert beten?

Carolin Gaida berichtet, was sie in drei Monaten in Uppsala erlebt hat

Das zweite Quartal dieses Jahres habe ich in Schweden, in Uppsala, verbracht. Die drei Monate im Norden bedeuteten für mich eine Auszeit vom Alltag in Deutschland, viele wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Ich lernte viele neue liebe und interessante Menschen kennen und genoss die wunderschöne Natur Schwedens.
Das Praktikum absolvierte ich zum einen im Secondhandladen Erikshjälpen. Hier arbeitete ich in nahezu allen Abteilungen. Zu Beginn des Praktikums war ich zusammen mit Sarah hauptsächlich in der Kinderwarenabteilung eingesetzt. Im Lager sortierten wir Kuscheltiere, Puzzle, Puppen, Spielzeugautos usw. Vor den Verkaufstagen putzen wir die Regale und befüllten diese mit den gebrauchten aber noch gut erhaltenen Spielsachen. Dabei verfolgten wir das Konzept von Erikshjälpen der ästhetischen Warenpräsentation. Zum einen bemühten wir uns durch Ordnung dem Käufer ein gutes Kauferlebnis zu ermöglichen zum anderen versuchten wir schöne Arrangements zu schaffen. An den Verkaufstagen arbeitete ich oft im Café oder an der Kasse. In dieser Beschäftigung hatte ich unmittelbaren Kundenkontakt, dass die Arbeit interessant machte, trotz der kleinen und großen Sprachbarrieren. Ferner sortierte ich in der Textilabteilung Gardinen, Stoffreste, Handtücher oder Tischdecken. In der Haushaltsabteilung landete viel Geschirr, Vasen und Kerzenständer, die vor dem Verkauf alle gewaschen wurden.

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