Das Bonifatius-Praktikanten-Programm – Erfahrungen in Nordeuropa für junge Katholiken

 

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die katholischen Bistümer laden Dich ein, die katholische Kirche in Skandinavien kennen zu lernen!

 

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier im Norden nur etwa 1% der Gesamtbevölkerung katholisch ist, ist die Kirche jung, kreativ und im Aufbruch begriffen! 

 

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Anleitung für Midsommar in Vadstena

Vorbereitung:
- 3 Blumenkränze flechten
- 3 weiße Kleider besorgen
- 1 Picknickkorb packen
- mehrere schwedische Lieder einüben

Tanz um die Midsommarstäng.
Tanz um die Midsommarstäng.

Durchführung der Feier:
Zur richtigen Zeit im Hafenpark sein und sich um die vorbereitete Midsommarstäng versammeln. Man nehme Blumen und schmücke damit die Stäng, bis sie aufgestellt werden kann. Anschließend stelle man sich im Kreis darum auf und befolge die Aufrufe, wenn es darum geht zu singen und zu tanzen. Es ist dabei hilfreich, sich an den Händen zu fassen und dieselbe Richtung wie sein Nebenmann einzuschlagen. So können Zusammenstöße verhindert und das Zusammensein genossen werden. (Hinweis: Es wird UM die Stange getanzt, nicht AN der Stange). Die Lieder sind auch dann singbar, wenn man der schwedischen Sprache nicht perfekt mächtig ist. Die Melodien lassen sich im Volkslieder-Repertoire aus Deutschland ausfindig machen und durch ein Lalalala ins Schwedische übersetzen.

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Abschlussbericht von Sarah Didden

Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.
Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.

Drei Monate habe ich in Schweden, genauer gesagt in Uppsala, gelebt und gearbeitet. Für drei Monate bin ich in eine ganz neue Welt, fast in ein neues Leben eingetaucht und konnte meinen gewohnten Alltag hinter mir lassen und mir hier etwas Neues aufbauen. Abgesehen davon, musste ich auch die katholische Kirche in Deutschland hinter mir lassen. Fast jeder Dritte ist in Deutschland katholisch, nur 1,5 % sind es in Schweden. Viele Katholiken in Schweden sind Einwanderer und Konvertierte.

Den einen Teil meines Praktikums im Norden habe ich im Pastoralcentrum Johannes Paulus II gemacht. Dort sind verschiedene Arbeitsgruppen und Ausschüsse wie die Caritas, der katholische Schulrat, die katholische Zeitschrift, Missio und einige mehr vertreten. Hier habe ich bei KPN (Katolska Pedagogiska Nämnden) mitgeholfen. Das Besondere daran ist, dass es glaube ich keine vergleichbare Stiftsorganisation in Deutschland gibt, da die Situation des Religionsunterricht an Schulen in Schweden ganz anders ist. In Schweden gibt es keinen konfessionellen Religionsunterricht an Schulen. KPN hat deshalb den Auftrag des Bischofs, die lebenslange Katechese im Bistum zu unterstützen und zu entwickeln, vor allem durch die Herausgabe von katechetischen Materialien und durch Fortbildungen ehrenamtlicher Katecheten.

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Ulrike Kruse mitten im Island-Fußballfieber

Public-Viewing in Reykjavik.
Public-Viewing in Reykjavik.

Niemand hat es erwartet: Island, zum ersten Mal Teilnehmer an den Fußball-Europameisterschaften, steht 2016 im Viertelfinale. Ein kleines Land mit gerade einmal rund 335.000 Einwohnern – so stark. Es scheint, als sei die ganze Welt nun im Island-Fußballfieber. Reykjavik ist geschmückt in Island-Farben und alle Trikots sind ausverkauft. Seit Beginn der Meisterschaften gibt es eine Leinwand auf einem kleinen Platz in der Innenstadt. Doch von Spiel zu Spiel wurden die Menschenmassen immer mehr, sodass nun eine größere Leinwand an einem größeren Platz errichtet werden musste.

Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.
Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.

Unfassbar viele Menschen versammelten sich dort zum Spiel gegen England und konnten es kaum glauben, als das 2:1 geschossen wurde und blieb. So nervös wie in den letzten Minuten dieses Spiels habe ich schon lange bei keinem Fußballspiel mehr mitgefiebert! Ich freue mich riesig, dass ich gerade jetzt auf Island bin und diese wunderbare Stimmung miterleben kann. Am kommenden Sonntag spielt Island gegen Frankreich und ich drücke meine Daumen, dass sie auch diesen Gegner schlagen werden.

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Midsommar in Schweden – Midsommar in Uppsala

Der traditionelle Midsommar-Tanz.
Der traditionelle Midsommar-Tanz.

Noch bevor ich überhaupt mein Praktikum in Uppsala begonnen habe, hatte ich schon gegoogelt und überlegt, welche besonderen Feste ich in meiner Zeit in Schweden miterleben werde. Midsommar ist mir da direkt als erstes eingefallen und fällt glücklicherweise noch genau in meine dreimonatige Praktikumszeit – und letztes Wochenende am 24. und 25. Juni war es dann soweit.

Aber was ist Midsommar eigentlich?

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Fahrradwallfahrt: Nach 725 Kilometern am Ziel!

Ankunft am Ziel in Helsingborg.
Ankunft am Ziel in Helsingborg.

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach 725 Kilometern auf dem Fahrrad und 60 Kilometern mit Fähre und Auto haben wir unser Ziel, den St. Ansgar Dom in Kopenhagen, am vergangenen Donnerstag erreicht. 14 Tage in Gemeinschaft und Pilgeralltag, davon 10 auf dem Fahrrad, liegen hinter uns und seit Samstagabend sind wir alle wieder wohlbehalten in Uppsala angekommen.

Die Fahrradwallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung und es wird wohl jeder von uns etwas von dieser Zeit mitnehmen. Von unserem ”Halbzeitziel” in Vadstena kam ja bereits ein Zwischenbericht über die ersten fünf Tage unserer Wallfahrt. Die weiteren Tage wollen wir den Bloglesern natürlich nicht vorenthalten und hier kommt eine Zusammenfassung der zweiten Hälfte.

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Fahrradwallfahrt: 5 Tage und 353 Kilometer sind geschafft!

Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.
Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.

Ein sonniges "Hej" von allen Wallfahrern! Gestern Nachmittag sind wir in Vadstena angekommen und wurden hier neben strahlendem Sonnenschein und dem klarblauen Vätternsee auch von den Birgittaschwestern und den drei Praktikantinnen Britta Förstermann, Melanie Weissgerber und Anna Lütz herzlich in Empfang genommen. Jetzt liegen fünf anstrengende Tage und 353 Kilometer schwedische Landschaft hinter uns. Deshalb haben wir uns gestern spontan dazu entschlossen, uns heute einen Ruhetag zu gönnen, in Vadstena zu entspannen und morgen gestärkt die nächsten Kilometer Richtung Kopenhagen anzugehen. Und nun haben wir auch endlich ein Ziel! Wir dürfen in Kopenhagen zwei Tage lang bei den Redemptoristen unterkommen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man nun ein wirkliches Ziel hat.

Doch was ist auf der Wallfahrt bisher geschehen...

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Fahrradwallfahrt: Endlich geht es los!

Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)
Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)

Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit, zwei Monaten mit regelmäßigen Trainingseinheiten, einer Probetour, mehreren Reparaturen, kleinen Zweifeln, aber größerer Vorfreude ist heute endlich der Tag des Aufbruchs gekommen: Die Fahrradwallfahrt der Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala startet!

Doch wohin sie uns sieben Pilger führen wird, ist noch etwas ungewiss. Wir vergleichen uns ein bisschen mit Maria und Josef auf der Herbergssuche. Wenn wir in Südschweden in etwa zwei Wochen angekommen sein werden, werden wir vielleicht einfach an Türen anklopfen und hoffen, dass zumindest ein Campingplatz ein Plätzchen für unsere Zelte bereithält.

Doch laut Wettervorhersage scheint zumindest Petrus gnädig mit uns zu sein und es sollen uns angenehme Temperaturen und kaum Regen begleiten. Unsere erste Tour wird uns heute nach Enköping führen. Von dort aus geht es über Västerås weiter nach Vadstena, Linköping, durch Småland durch, bis wir die Küste bei Helsingborg in Südschweden erreichen werden.
Begleiten werden uns an jedem Tag Impulse zu verschiedenen Themen, die auch dem heiligen Ansgar auf seinen Missionsreisen durch Schweden begegnet sein könnten

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.


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Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen

Melanie und Anna haben das Lied von Revolverheld für sich umgedichtet

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Mer losse d'r Dom in Kölle

Sarah Didden und Carolin Gaida sind seit einem Monat am Newman-Institut in Uppsala und stellen sich vor:

Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.
Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.

Direkt vorneweg: Einen Dom – sogar einen sehr schönen – gibt es in Uppsala zum Glück auch! Vielleicht fühlen wir uns deshalb auch schon nach einem Monat in Uppsala so heimisch. Denn am 16. April, ging das Abenteuer 'Uppsala' für Carolin und mich los. Nun können wir beide schon auf unseren ersten von insgesamt drei Monaten in Uppsala zurückblicken:

Mein Name ist Sarah Didden und ich bin vor einem Monat aus Köln nach Uppsala gekommen. Derzeit studiere ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und stehe kurz vor meiner Bachelorarbeit und damit dem Ende meines Studiums. Im Herbst diesen Jahres möchte ich anfangen in Paderborn Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Aus diesem Grund bin ich auch auf das Bonifatiuswerk gekommen. Für mein Studium in Paderborn ist es erforderlich ein soziales und ein pastorales Praktikum zu absolvieren. Da ich bisher noch nicht für längere Zeit im Ausland war und eine kleine Auszeit vor der Bachelorarbeit auch gut tut, bin ich nach kurzer Suche auf das Bonifatiuswerk gestoßen. Nun bin ich hier in Uppsala am Newman-Institut gelandet und mehr als zufrieden damit. Ich arbeite drei Mal die Woche im Secondhandladen Erikshjälpen und bin zwei Mal im Pastoralzentrum in Stockholm. Bei Erikshjälpen arbeiten wir sowohl an den Öffnungstagen, als auch an den Tagen, an denen im Lager gearbeitet werden muss, da alle Spenden, die Erikshjälpen annimmt, sortiert, der Laden aufgefüllt und auch der Putzlappen ab und zu geschwungen werden muss. An den Öffnungstagen helfe ich auch im Café des Secondhandladens aus oder arbeite an der Kasse.

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Anleitung für Midsommar in Vadstena

Vorbereitung:
- 3 Blumenkränze flechten
- 3 weiße Kleider besorgen
- 1 Picknickkorb packen
- mehrere schwedische Lieder einüben

Tanz um die Midsommarstäng.
Tanz um die Midsommarstäng.

Durchführung der Feier:
Zur richtigen Zeit im Hafenpark sein und sich um die vorbereitete Midsommarstäng versammeln. Man nehme Blumen und schmücke damit die Stäng, bis sie aufgestellt werden kann. Anschließend stelle man sich im Kreis darum auf und befolge die Aufrufe, wenn es darum geht zu singen und zu tanzen. Es ist dabei hilfreich, sich an den Händen zu fassen und dieselbe Richtung wie sein Nebenmann einzuschlagen. So können Zusammenstöße verhindert und das Zusammensein genossen werden. (Hinweis: Es wird UM die Stange getanzt, nicht AN der Stange). Die Lieder sind auch dann singbar, wenn man der schwedischen Sprache nicht perfekt mächtig ist. Die Melodien lassen sich im Volkslieder-Repertoire aus Deutschland ausfindig machen und durch ein Lalalala ins Schwedische übersetzen.

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Abschlussbericht von Sarah Didden

Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.
Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.

Drei Monate habe ich in Schweden, genauer gesagt in Uppsala, gelebt und gearbeitet. Für drei Monate bin ich in eine ganz neue Welt, fast in ein neues Leben eingetaucht und konnte meinen gewohnten Alltag hinter mir lassen und mir hier etwas Neues aufbauen. Abgesehen davon, musste ich auch die katholische Kirche in Deutschland hinter mir lassen. Fast jeder Dritte ist in Deutschland katholisch, nur 1,5 % sind es in Schweden. Viele Katholiken in Schweden sind Einwanderer und Konvertierte.

Den einen Teil meines Praktikums im Norden habe ich im Pastoralcentrum Johannes Paulus II gemacht. Dort sind verschiedene Arbeitsgruppen und Ausschüsse wie die Caritas, der katholische Schulrat, die katholische Zeitschrift, Missio und einige mehr vertreten. Hier habe ich bei KPN (Katolska Pedagogiska Nämnden) mitgeholfen. Das Besondere daran ist, dass es glaube ich keine vergleichbare Stiftsorganisation in Deutschland gibt, da die Situation des Religionsunterricht an Schulen in Schweden ganz anders ist. In Schweden gibt es keinen konfessionellen Religionsunterricht an Schulen. KPN hat deshalb den Auftrag des Bischofs, die lebenslange Katechese im Bistum zu unterstützen und zu entwickeln, vor allem durch die Herausgabe von katechetischen Materialien und durch Fortbildungen ehrenamtlicher Katecheten.

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Ulrike Kruse mitten im Island-Fußballfieber

Public-Viewing in Reykjavik.
Public-Viewing in Reykjavik.

Niemand hat es erwartet: Island, zum ersten Mal Teilnehmer an den Fußball-Europameisterschaften, steht 2016 im Viertelfinale. Ein kleines Land mit gerade einmal rund 335.000 Einwohnern – so stark. Es scheint, als sei die ganze Welt nun im Island-Fußballfieber. Reykjavik ist geschmückt in Island-Farben und alle Trikots sind ausverkauft. Seit Beginn der Meisterschaften gibt es eine Leinwand auf einem kleinen Platz in der Innenstadt. Doch von Spiel zu Spiel wurden die Menschenmassen immer mehr, sodass nun eine größere Leinwand an einem größeren Platz errichtet werden musste.

Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.
Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.

Unfassbar viele Menschen versammelten sich dort zum Spiel gegen England und konnten es kaum glauben, als das 2:1 geschossen wurde und blieb. So nervös wie in den letzten Minuten dieses Spiels habe ich schon lange bei keinem Fußballspiel mehr mitgefiebert! Ich freue mich riesig, dass ich gerade jetzt auf Island bin und diese wunderbare Stimmung miterleben kann. Am kommenden Sonntag spielt Island gegen Frankreich und ich drücke meine Daumen, dass sie auch diesen Gegner schlagen werden.

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Midsommar in Schweden – Midsommar in Uppsala

Der traditionelle Midsommar-Tanz.
Der traditionelle Midsommar-Tanz.

Noch bevor ich überhaupt mein Praktikum in Uppsala begonnen habe, hatte ich schon gegoogelt und überlegt, welche besonderen Feste ich in meiner Zeit in Schweden miterleben werde. Midsommar ist mir da direkt als erstes eingefallen und fällt glücklicherweise noch genau in meine dreimonatige Praktikumszeit – und letztes Wochenende am 24. und 25. Juni war es dann soweit.

Aber was ist Midsommar eigentlich?

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Fahrradwallfahrt: Nach 725 Kilometern am Ziel!

Ankunft am Ziel in Helsingborg.
Ankunft am Ziel in Helsingborg.

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach 725 Kilometern auf dem Fahrrad und 60 Kilometern mit Fähre und Auto haben wir unser Ziel, den St. Ansgar Dom in Kopenhagen, am vergangenen Donnerstag erreicht. 14 Tage in Gemeinschaft und Pilgeralltag, davon 10 auf dem Fahrrad, liegen hinter uns und seit Samstagabend sind wir alle wieder wohlbehalten in Uppsala angekommen.

Die Fahrradwallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung und es wird wohl jeder von uns etwas von dieser Zeit mitnehmen. Von unserem ”Halbzeitziel” in Vadstena kam ja bereits ein Zwischenbericht über die ersten fünf Tage unserer Wallfahrt. Die weiteren Tage wollen wir den Bloglesern natürlich nicht vorenthalten und hier kommt eine Zusammenfassung der zweiten Hälfte.

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Fahrradwallfahrt: 5 Tage und 353 Kilometer sind geschafft!

Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.
Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.

Ein sonniges "Hej" von allen Wallfahrern! Gestern Nachmittag sind wir in Vadstena angekommen und wurden hier neben strahlendem Sonnenschein und dem klarblauen Vätternsee auch von den Birgittaschwestern und den drei Praktikantinnen Britta Förstermann, Melanie Weissgerber und Anna Lütz herzlich in Empfang genommen. Jetzt liegen fünf anstrengende Tage und 353 Kilometer schwedische Landschaft hinter uns. Deshalb haben wir uns gestern spontan dazu entschlossen, uns heute einen Ruhetag zu gönnen, in Vadstena zu entspannen und morgen gestärkt die nächsten Kilometer Richtung Kopenhagen anzugehen. Und nun haben wir auch endlich ein Ziel! Wir dürfen in Kopenhagen zwei Tage lang bei den Redemptoristen unterkommen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man nun ein wirkliches Ziel hat.

Doch was ist auf der Wallfahrt bisher geschehen...

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Fahrradwallfahrt: Endlich geht es los!

Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)
Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)

Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit, zwei Monaten mit regelmäßigen Trainingseinheiten, einer Probetour, mehreren Reparaturen, kleinen Zweifeln, aber größerer Vorfreude ist heute endlich der Tag des Aufbruchs gekommen: Die Fahrradwallfahrt der Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala startet!

Doch wohin sie uns sieben Pilger führen wird, ist noch etwas ungewiss. Wir vergleichen uns ein bisschen mit Maria und Josef auf der Herbergssuche. Wenn wir in Südschweden in etwa zwei Wochen angekommen sein werden, werden wir vielleicht einfach an Türen anklopfen und hoffen, dass zumindest ein Campingplatz ein Plätzchen für unsere Zelte bereithält.

Doch laut Wettervorhersage scheint zumindest Petrus gnädig mit uns zu sein und es sollen uns angenehme Temperaturen und kaum Regen begleiten. Unsere erste Tour wird uns heute nach Enköping führen. Von dort aus geht es über Västerås weiter nach Vadstena, Linköping, durch Småland durch, bis wir die Küste bei Helsingborg in Südschweden erreichen werden.
Begleiten werden uns an jedem Tag Impulse zu verschiedenen Themen, die auch dem heiligen Ansgar auf seinen Missionsreisen durch Schweden begegnet sein könnten

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.


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Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen

Melanie und Anna haben das Lied von Revolverheld für sich umgedichtet

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Mer losse d'r Dom in Kölle

Sarah Didden und Carolin Gaida sind seit einem Monat am Newman-Institut in Uppsala und stellen sich vor:

Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.
Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.

Direkt vorneweg: Einen Dom – sogar einen sehr schönen – gibt es in Uppsala zum Glück auch! Vielleicht fühlen wir uns deshalb auch schon nach einem Monat in Uppsala so heimisch. Denn am 16. April, ging das Abenteuer 'Uppsala' für Carolin und mich los. Nun können wir beide schon auf unseren ersten von insgesamt drei Monaten in Uppsala zurückblicken:

Mein Name ist Sarah Didden und ich bin vor einem Monat aus Köln nach Uppsala gekommen. Derzeit studiere ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und stehe kurz vor meiner Bachelorarbeit und damit dem Ende meines Studiums. Im Herbst diesen Jahres möchte ich anfangen in Paderborn Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Aus diesem Grund bin ich auch auf das Bonifatiuswerk gekommen. Für mein Studium in Paderborn ist es erforderlich ein soziales und ein pastorales Praktikum zu absolvieren. Da ich bisher noch nicht für längere Zeit im Ausland war und eine kleine Auszeit vor der Bachelorarbeit auch gut tut, bin ich nach kurzer Suche auf das Bonifatiuswerk gestoßen. Nun bin ich hier in Uppsala am Newman-Institut gelandet und mehr als zufrieden damit. Ich arbeite drei Mal die Woche im Secondhandladen Erikshjälpen und bin zwei Mal im Pastoralzentrum in Stockholm. Bei Erikshjälpen arbeiten wir sowohl an den Öffnungstagen, als auch an den Tagen, an denen im Lager gearbeitet werden muss, da alle Spenden, die Erikshjälpen annimmt, sortiert, der Laden aufgefüllt und auch der Putzlappen ab und zu geschwungen werden muss. An den Öffnungstagen helfe ich auch im Café des Secondhandladens aus oder arbeite an der Kasse.

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