Das Bonifatius-Praktikanten-Programm – Erfahrungen in Nordeuropa für junge Katholiken

 

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die katholischen Bistümer laden Dich ein, die katholische Kirche in Skandinavien kennen zu lernen!

 

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier im Norden nur etwa 1% der Gesamtbevölkerung katholisch ist, ist die Kirche jung, kreativ und im Aufbruch begriffen! 

 

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Fahrradwallfahrt: Nach 725 Kilometern am Ziel!

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach 725 Kilometern auf dem Fahrrad und 60 Kilometern mit Fähre und Auto haben wir unser Ziel, den St. Ansgar Dom in Kopenhagen, am vergangenen Donnerstag erreicht. 14 Tage in Gemeinschaft und Pilgeralltag, davon 10 auf dem Fahrrad, liegen hinter uns und seit Samstagabend sind wir alle wieder wohlbehalten in Uppsala angekommen.

Die Fahrradwallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung und es wird wohl jeder von uns etwas von dieser Zeit mitnehmen. Von unserem ”Halbzeitziel” in Vadstena kam ja bereits ein Zwischenbericht über die ersten fünf Tage unserer Wallfahrt. Die weiteren Tage wollen wir den Bloglesern natürlich nicht vorenthalten und hier kommt eine Zusammenfassung der zweiten Häfte.

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Fahrradwallfahrt: 5 Tage und 353 Kilometer sind geschafft!

Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.
Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.

Ein sonniges "Hej" von allen Wallfahrern! Gestern Nachmittag sind wir in Vadstena angekommen und wurden hier neben strahlendem Sonnenschein und dem klarblauen Vätternsee auch von den Birgittaschwestern und den drei Praktikantinnen Britta Förstermann, Melanie Weissgerber und Anna Lütz herzlich in Empfang genommen. Jetzt liegen fünf anstrengende Tage und 353 Kilometer schwedische Landschaft hinter uns. Deshalb haben wir uns gestern spontan dazu entschlossen, uns heute einen Ruhetag zu gönnen, in Vadstena zu entspannen und morgen gestärkt die nächsten Kilometer Richtung Kopenhagen anzugehen. Und nun haben wir auch endlich ein Ziel! Wir dürfen in Kopenhagen zwei Tage lang bei den Redemptoristen unterkommen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man nun ein wirkliches Ziel hat.

Doch was ist auf der Wallfahrt bisher geschehen...

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Fahrradwallfahrt: Endlich geht es los!

Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)
Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)

Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit, zwei Monaten mit regelmäßigen Trainingseinheiten, einer Probetour, mehreren Reparaturen, kleinen Zweifeln, aber größerer Vorfreude ist heute endlich der Tag des Aufbruchs gekommen: Die Fahrradwallfahrt der Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala startet!

Doch wohin sie uns sieben Pilger führen wird, ist noch etwas ungewiss. Wir vergleichen uns ein bisschen mit Maria und Josef auf der Herbergssuche. Wenn wir in Südschweden in etwa zwei Wochen angekommen sein werden, werden wir vielleicht einfach an Türen anklopfen und hoffen, dass zumindest ein Campingplatz ein Plätzchen für unsere Zelte bereithält.

Doch laut Wettervorhersage scheint zumindest Petrus gnädig mit uns zu sein und es sollen uns angenehme Temperaturen und kaum Regen begleiten. Unsere erste Tour wird uns heute nach Enköping führen. Von dort aus geht es über Västerås weiter nach Vadstena, Linköping, durch Småland durch, bis wir die Küste bei Helsingborg in Südschweden erreichen werden.
Begleiten werden uns an jedem Tag Impulse zu verschiedenen Themen, die auch dem heiligen Ansgar auf seinen Missionsreisen durch Schweden begegnet sein könnten

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.


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Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen

Melanie und Anna haben das Lied von Revolverheld für sich umgedichtet

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Mer losse d'r Dom in Kölle

Sarah Didden und Carolin Gaida sind seit einem Monat am Newman-Institut in Uppsala und stellen sich vor:

Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.
Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.

Direkt vorneweg: Einen Dom – sogar einen sehr schönen – gibt es in Uppsala zum Glück auch! Vielleicht fühlen wir uns deshalb auch schon nach einem Monat in Uppsala so heimisch. Denn am 16. April, ging das Abenteuer 'Uppsala' für Carolin und mich los. Nun können wir beide schon auf unseren ersten von insgesamt drei Monaten in Uppsala zurückblicken:

Mein Name ist Sarah Didden und ich bin vor einem Monat aus Köln nach Uppsala gekommen. Derzeit studiere ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und stehe kurz vor meiner Bachelorarbeit und damit dem Ende meines Studiums. Im Herbst diesen Jahres möchte ich anfangen in Paderborn Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Aus diesem Grund bin ich auch auf das Bonifatiuswerk gekommen. Für mein Studium in Paderborn ist es erforderlich ein soziales und ein pastorales Praktikum zu absolvieren. Da ich bisher noch nicht für längere Zeit im Ausland war und eine kleine Auszeit vor der Bachelorarbeit auch gut tut, bin ich nach kurzer Suche auf das Bonifatiuswerk gestoßen. Nun bin ich hier in Uppsala am Newman-Institut gelandet und mehr als zufrieden damit. Ich arbeite drei Mal die Woche im Secondhandladen Erikshjälpen und bin zwei Mal im Pastoralzentrum in Stockholm. Bei Erikshjälpen arbeiten wir sowohl an den Öffnungstagen, als auch an den Tagen, an denen im Lager gearbeitet werden muss, da alle Spenden, die Erikshjälpen annimmt, sortiert, der Laden aufgefüllt und auch der Putzlappen ab und zu geschwungen werden muss. An den Öffnungstagen helfe ich auch im Café des Secondhandladens aus oder arbeite an der Kasse.

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Neue Praktikanten angekommen

Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie Weißgerber, Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.
Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie Weißgerber, Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.

Im April durfte ich gleich fünf neue PraktikantInnen in Schweden begrüßen! Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen auf den Weg in den Norden gemacht haben.
Auch an dieser Stelle heiße ich Martin Rosenberger, Carolin Gaida, Sarah Didden, Melanie Weißgerber und Anna Lütz herzlich willkommen!
Anfang April machte Martin Rosenberger mit seiner Ankunft in Uppsala den Anfang, vorgestellt hat er sich hier bereits. Zwei Wochen später stießen die beiden Studentinnen Carolin Gaida und Sarah Didden aus Köln zur Praktikantenrunde in Uppsala.

Carolin Gaida studiert Lehramt an der Universität Bonn und kann neben der Arbeit im Erikshjälpen Second-Hand-Shop das schwedische Schulsystem bei einem Praktikum in der Katarinaschule kennenlernen.
Sarah Didden studiert ebenfalls an der Universität Bonn. Gerade macht sie ihren Abschluss in den Fächern Germanistik und katholische Theologie und wird ab dem Herbst ein Studium der Religionspädagogik beginnen. Um dafür gut gerüstet zu sein ist ihre Einsatzstelle neben Erikshjälpen das Pastoralcentrum in Stockholm

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Sommerwetter - Fahrradwetter

Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.
Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.

Bereits seit einigen Wochen sind die Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala fleißig am Fahrradfahren. Bei nahezu jedem Wetter machen wir uns im Schnitt jeden zweiten Morgen zu einer 16 km langen Trainingsstrecke auf. Was uns morgens um 6.30 Uhr aufs Rad treibt? Wahrscheinlich eine Mischung aus Ehrgeiz, gegenseitiger Motivation und das Ziel vor Augen. Wir bereiten uns nämlich auf eine Fahrradwallfahrt vor. Auf den Spuren des Heiligen Ansgars, dem ‚Apostel des Nordens’, werden wir 750 km von Uppsala nach Kopenhagen mit dem Fahrrad bestreiten. Schon Anfang Juni wird es losgehen und für die Strecke haben wir 12 Tage auf dem Rad eingeplant.

Zusammen mit Pater Philip Geister und der ehemaligen Praktikantin Ruth Henkenius sind wir eine Gruppe von sieben Fahrradfahrern.

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Halbzeit in Island

Die Zeit vergeht so schnell. Nun ist schon die Hälfte meines Auslandspraktikums
herum. Drei Monate, verflogen wie ein paar Tage. In einer Woche wechsle ich schon
nach Reykjavik. Dort geht es dann wieder von vorne los: eine neue Stadt, neue
Menschen, eine neue Arbeit. Aber Island ist so ein tolles Land, das kann nur gut
werden! Ich bin gespannt, aber auch traurig. Ich habe die Schwestern und vor allem
auch die Kinder aus der Kinderkrippe, in der ich mitarbeite, sehr ins Herz
geschlossen.

Auch meine Freunde, die ich hier gefunden habe, werde ich vermissen.
Ich hatte eine ganz tolle Zeit hier. Somit wird dies definitiv kein endgültiger
Abschied von Akureyri.

- Ulrike Kruse

Hier einige Bilder aus der Zeit:

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Praktikantenaustausch nach Uppsala

Mit Abstecher nach Tallinn

Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.
Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.

Da ich nun schon seit sieben Monaten in Vadstena bin habe ich mir gedacht, dass es schön wäre, für eine kurze Zeit einmal etwas anderes zu sehen und etwas anderes zu machen. Die Arbeit hier im Gästehaus macht Spaß und man lernt viele interessante Leute kennen, aber nichtsdestotrotz hatte ich das Bedürfnis nach einer kleinen Abwechslung.
Nach ein paar Emails und Gesprächen war das Ganze auch schnell mit Anna Nick geklärt. Ich würde zweieinhalb Wochen des Monats März in Uppsala verbringen und dort bei dem Secondhandshop Erikshjälpen arbeiten.

Mein erster Arbeitstag war ein Montag, Lagertag im Erikshjälpen, das heißt unterm Strich: Abgegebene Sachen zu sortieren, ob sie im Laden weiterverkauft werden können oder doch eher im Mülleimer landen und natürlich den Laden mit neuen Waren wieder auffüllen. An meinem ersten Tag habe ich in der Haushaltswarenabteilung gearbeitet. Ich habe neue Ware ausgepriesen und in den Laden gestellt, aber auch hinten im Lager neue Sachen einsortiert.

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Fahrradwallfahrt: Nach 725 Kilometern am Ziel!

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach 725 Kilometern auf dem Fahrrad und 60 Kilometern mit Fähre und Auto haben wir unser Ziel, den St. Ansgar Dom in Kopenhagen, am vergangenen Donnerstag erreicht. 14 Tage in Gemeinschaft und Pilgeralltag, davon 10 auf dem Fahrrad, liegen hinter uns und seit Samstagabend sind wir alle wieder wohlbehalten in Uppsala angekommen.

Die Fahrradwallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung und es wird wohl jeder von uns etwas von dieser Zeit mitnehmen. Von unserem ”Halbzeitziel” in Vadstena kam ja bereits ein Zwischenbericht über die ersten fünf Tage unserer Wallfahrt. Die weiteren Tage wollen wir den Bloglesern natürlich nicht vorenthalten und hier kommt eine Zusammenfassung der zweiten Häfte.

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Fahrradwallfahrt: 5 Tage und 353 Kilometer sind geschafft!

Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.
Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.

Ein sonniges "Hej" von allen Wallfahrern! Gestern Nachmittag sind wir in Vadstena angekommen und wurden hier neben strahlendem Sonnenschein und dem klarblauen Vätternsee auch von den Birgittaschwestern und den drei Praktikantinnen Britta Förstermann, Melanie Weissgerber und Anna Lütz herzlich in Empfang genommen. Jetzt liegen fünf anstrengende Tage und 353 Kilometer schwedische Landschaft hinter uns. Deshalb haben wir uns gestern spontan dazu entschlossen, uns heute einen Ruhetag zu gönnen, in Vadstena zu entspannen und morgen gestärkt die nächsten Kilometer Richtung Kopenhagen anzugehen. Und nun haben wir auch endlich ein Ziel! Wir dürfen in Kopenhagen zwei Tage lang bei den Redemptoristen unterkommen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man nun ein wirkliches Ziel hat.

Doch was ist auf der Wallfahrt bisher geschehen...

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Fahrradwallfahrt: Endlich geht es los!

Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)
Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)

Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit, zwei Monaten mit regelmäßigen Trainingseinheiten, einer Probetour, mehreren Reparaturen, kleinen Zweifeln, aber größerer Vorfreude ist heute endlich der Tag des Aufbruchs gekommen: Die Fahrradwallfahrt der Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala startet!

Doch wohin sie uns sieben Pilger führen wird, ist noch etwas ungewiss. Wir vergleichen uns ein bisschen mit Maria und Josef auf der Herbergssuche. Wenn wir in Südschweden in etwa zwei Wochen angekommen sein werden, werden wir vielleicht einfach an Türen anklopfen und hoffen, dass zumindest ein Campingplatz ein Plätzchen für unsere Zelte bereithält.

Doch laut Wettervorhersage scheint zumindest Petrus gnädig mit uns zu sein und es sollen uns angenehme Temperaturen und kaum Regen begleiten. Unsere erste Tour wird uns heute nach Enköping führen. Von dort aus geht es über Västerås weiter nach Vadstena, Linköping, durch Småland durch, bis wir die Küste bei Helsingborg in Südschweden erreichen werden.
Begleiten werden uns an jedem Tag Impulse zu verschiedenen Themen, die auch dem heiligen Ansgar auf seinen Missionsreisen durch Schweden begegnet sein könnten

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.


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Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen

Melanie und Anna haben das Lied von Revolverheld für sich umgedichtet

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Mer losse d'r Dom in Kölle

Sarah Didden und Carolin Gaida sind seit einem Monat am Newman-Institut in Uppsala und stellen sich vor:

Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.
Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.

Direkt vorneweg: Einen Dom – sogar einen sehr schönen – gibt es in Uppsala zum Glück auch! Vielleicht fühlen wir uns deshalb auch schon nach einem Monat in Uppsala so heimisch. Denn am 16. April, ging das Abenteuer 'Uppsala' für Carolin und mich los. Nun können wir beide schon auf unseren ersten von insgesamt drei Monaten in Uppsala zurückblicken:

Mein Name ist Sarah Didden und ich bin vor einem Monat aus Köln nach Uppsala gekommen. Derzeit studiere ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und stehe kurz vor meiner Bachelorarbeit und damit dem Ende meines Studiums. Im Herbst diesen Jahres möchte ich anfangen in Paderborn Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Aus diesem Grund bin ich auch auf das Bonifatiuswerk gekommen. Für mein Studium in Paderborn ist es erforderlich ein soziales und ein pastorales Praktikum zu absolvieren. Da ich bisher noch nicht für längere Zeit im Ausland war und eine kleine Auszeit vor der Bachelorarbeit auch gut tut, bin ich nach kurzer Suche auf das Bonifatiuswerk gestoßen. Nun bin ich hier in Uppsala am Newman-Institut gelandet und mehr als zufrieden damit. Ich arbeite drei Mal die Woche im Secondhandladen Erikshjälpen und bin zwei Mal im Pastoralzentrum in Stockholm. Bei Erikshjälpen arbeiten wir sowohl an den Öffnungstagen, als auch an den Tagen, an denen im Lager gearbeitet werden muss, da alle Spenden, die Erikshjälpen annimmt, sortiert, der Laden aufgefüllt und auch der Putzlappen ab und zu geschwungen werden muss. An den Öffnungstagen helfe ich auch im Café des Secondhandladens aus oder arbeite an der Kasse.

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Neue Praktikanten angekommen

Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie Weißgerber, Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.
Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie Weißgerber, Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.

Im April durfte ich gleich fünf neue PraktikantInnen in Schweden begrüßen! Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen auf den Weg in den Norden gemacht haben.
Auch an dieser Stelle heiße ich Martin Rosenberger, Carolin Gaida, Sarah Didden, Melanie Weißgerber und Anna Lütz herzlich willkommen!
Anfang April machte Martin Rosenberger mit seiner Ankunft in Uppsala den Anfang, vorgestellt hat er sich hier bereits. Zwei Wochen später stießen die beiden Studentinnen Carolin Gaida und Sarah Didden aus Köln zur Praktikantenrunde in Uppsala.

Carolin Gaida studiert Lehramt an der Universität Bonn und kann neben der Arbeit im Erikshjälpen Second-Hand-Shop das schwedische Schulsystem bei einem Praktikum in der Katarinaschule kennenlernen.
Sarah Didden studiert ebenfalls an der Universität Bonn. Gerade macht sie ihren Abschluss in den Fächern Germanistik und katholische Theologie und wird ab dem Herbst ein Studium der Religionspädagogik beginnen. Um dafür gut gerüstet zu sein ist ihre Einsatzstelle neben Erikshjälpen das Pastoralcentrum in Stockholm

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Sommerwetter - Fahrradwetter

Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.
Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.

Bereits seit einigen Wochen sind die Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala fleißig am Fahrradfahren. Bei nahezu jedem Wetter machen wir uns im Schnitt jeden zweiten Morgen zu einer 16 km langen Trainingsstrecke auf. Was uns morgens um 6.30 Uhr aufs Rad treibt? Wahrscheinlich eine Mischung aus Ehrgeiz, gegenseitiger Motivation und das Ziel vor Augen. Wir bereiten uns nämlich auf eine Fahrradwallfahrt vor. Auf den Spuren des Heiligen Ansgars, dem ‚Apostel des Nordens’, werden wir 750 km von Uppsala nach Kopenhagen mit dem Fahrrad bestreiten. Schon Anfang Juni wird es losgehen und für die Strecke haben wir 12 Tage auf dem Rad eingeplant.

Zusammen mit Pater Philip Geister und der ehemaligen Praktikantin Ruth Henkenius sind wir eine Gruppe von sieben Fahrradfahrern.

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Halbzeit in Island

Die Zeit vergeht so schnell. Nun ist schon die Hälfte meines Auslandspraktikums
herum. Drei Monate, verflogen wie ein paar Tage. In einer Woche wechsle ich schon
nach Reykjavik. Dort geht es dann wieder von vorne los: eine neue Stadt, neue
Menschen, eine neue Arbeit. Aber Island ist so ein tolles Land, das kann nur gut
werden! Ich bin gespannt, aber auch traurig. Ich habe die Schwestern und vor allem
auch die Kinder aus der Kinderkrippe, in der ich mitarbeite, sehr ins Herz
geschlossen.

Auch meine Freunde, die ich hier gefunden habe, werde ich vermissen.
Ich hatte eine ganz tolle Zeit hier. Somit wird dies definitiv kein endgültiger
Abschied von Akureyri.

- Ulrike Kruse

Hier einige Bilder aus der Zeit:

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Praktikantenaustausch nach Uppsala

Mit Abstecher nach Tallinn

Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.
Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.

Da ich nun schon seit sieben Monaten in Vadstena bin habe ich mir gedacht, dass es schön wäre, für eine kurze Zeit einmal etwas anderes zu sehen und etwas anderes zu machen. Die Arbeit hier im Gästehaus macht Spaß und man lernt viele interessante Leute kennen, aber nichtsdestotrotz hatte ich das Bedürfnis nach einer kleinen Abwechslung.
Nach ein paar Emails und Gesprächen war das Ganze auch schnell mit Anna Nick geklärt. Ich würde zweieinhalb Wochen des Monats März in Uppsala verbringen und dort bei dem Secondhandshop Erikshjälpen arbeiten.

Mein erster Arbeitstag war ein Montag, Lagertag im Erikshjälpen, das heißt unterm Strich: Abgegebene Sachen zu sortieren, ob sie im Laden weiterverkauft werden können oder doch eher im Mülleimer landen und natürlich den Laden mit neuen Waren wieder auffüllen. An meinem ersten Tag habe ich in der Haushaltswarenabteilung gearbeitet. Ich habe neue Ware ausgepriesen und in den Laden gestellt, aber auch hinten im Lager neue Sachen einsortiert.

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