Das Bonifatius-Praktikanten-Programm – Erfahrungen in Nordeuropa für junge Katholiken

 

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und die katholischen Bistümer laden Dich ein, die katholische Kirche in Skandinavien kennen zu lernen!

 

Obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier im Norden nur etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung katholisch ist, ist die Kirche jung, kreativ und im Aufbruch begriffen! 

 


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Kurzurlaub in Göteborg

Raphela Polk am Hafen von Göteborg
Raphela Polk am Hafen von Göteborg

Letztes Wochenende machten wir uns auf nach Göteborg, die (vorerst) letzte unserer gemeinsamen Städtetouren. Angekommen in Göteborg wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüßt. Deswegen machten wir zunächst natürlich einmal „Fika“ - an der Oper mit Blick auf den "Lippenstift", einem der Wahrzeichen von Göteborg.

 

Bereits hier fiel uns auf, wie grün die Stadt ist. In Uppsala und Stockholm bekommen die Bäume gerade einmal die ersten kleinen Blätter. Hier in Göteborg hingegen zeigen sie schon ihr volles Grün.

 

Abgesehen vom "normalem Sightseeing" haben wir uns am Samstag den Erikshjälpen-Secondhand in Göteborg angeschaut. Sehr interessant zu sehen, wie ein anderer Shop aussieht... Klarer Favorit ist eindeutig unserer in Uppsala:).

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Von Lettland nach England auf dem ”Pilgerweg des Vertrauens”

Die Gruppe aus Lettland vor dem Big Ben in London
Die Gruppe aus Lettland vor dem Big Ben in London

Vor ungefähr zwei Wochen hat der ”Pilgerweg des Vertrauens” eine kleine Gruppe aus Lettland nach Birmingham geführt.

 

Zusammen mit Julius, der diese Fahrt in großen Teilen geplant hat, und sechs Letten sind wir Freitags um 6 Uhr morgens nach England aufgebrochen. Nach dem großen Taizé Treffen an Silvester waren alle mit Begeisterung dabei, denn fast jeder der mitgekommen ist hat auch geholfen das Treffen in Rīga vorzubereiten.

 

Anders als zu dem Treffen in Rīga sind zu dem in Birmingham nur 400 Menschen aus aller Welt angereist, was doch ein deutlicher Unterschied zu den 12 000 an Silvester war. Dadurch hat man immer wieder vertraute Gesichter entdeckt und es entstand gerade in den Gastgemeinden ein ganz anderes Zusammengehörigkeitsgefühl.

 

 

Auch die gemeinsamen Gebete konnten immer an einem Ort stattfinden und beim Mittagessen fanden Alle im einem großen Garten Platz.

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Ostercamp in Norwegen

Am 9. April hieß es für mich Aufbruch ins Ostercamp gemeinsam mit ca. 60 Kindern des katholischen Youth Movements. Im Vorhinein wurde mir bereits von allen berichtet, dass das Ostercamp von NUK (Norges unge katolikker) ein sehr besonderes Erlebnis ist. Daher war ich natürlich sehr gespannt, aber auch gleichermaßen nervös, da ich Leiter einer der Gruppen sein würde und ich daher die gesamte Zeit norwegisch sprechen musste.

 

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Endlich ist auch der Frühling am Newmaninstitut angekommen

Blumenkübel auf dem Innenhof - frisch eingepflanzt und gegossen
Blumenkübel auf dem Innenhof - frisch eingepflanzt und gegossen
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Ein April zwischen Traditionen und neuen Erlebnissen

Osternacht in St Lars in Uppsala
Osternacht in St Lars in Uppsala

Hinter uns Uppsala-Praktikanten liegt ein ereignisreicher und aufregender Monat April. Anfangen zu berichten möchte ich vom Osterfest in unserer Kirchengemeinde S:t Lars.

 

Bis auf Marcel, welcher für seine Exerzitien nach Stockholm gefahren ist, sind wir Mädels in Uppsala geblieben, um einmal das Osterfest in Schweden kennen zu lernen und uns auch über jeweilige Traditionen in unserer Heimat auszutauschen. Es begann traditionell mit dem Besuch der Messe am Gründonnerstag, dann die Leidensandacht am Karfreitag und schließlich der Höhepunkt am Samstag: die Osternacht.

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”Ist mir egal” trifft Katholiken?

Marcel Fischer, unser Praktikant in Uppsala, hat in den vergangenen Monaten unsere moderne und in Schweden sehr ausgeprägte Gesellschaft beobachten können und auch die Schattenseiten der Säkularisierung kennengelernt. Marcel reflektiert über die Stimmung, die er in Schweden erlebt und welche Rolle er sich von der Kirche wünschen würde:

 

Vor ein paar Monaten starb der (unter Jugendlichen) weit bekannte Musiker Kazim Akboga, dessen größter Hit den Titel ”Ist mir egal” trägt. In diesem Lied macht der Musiker Werbung für einen Lebensstil der „Toleranz“. Darunter versteht er einen Lebensstil,  der alles erträgt und duldet, solange man nur den Anderen ebenfalls duldet. Das Ganze nennt sich heute „offene Kultur“ und hat zum Stil eine freie und ungezwungene Gesellschaft aufzubauen, in der jeder so sein kann, wie er es möchte. Was für ein Traum… keine Diskriminierung, keine Feindschaft, kein Hass - das Einzige, was bleibt, ist Toleranz und Freiheit. Dies ist das Mantra, auf dem auch die schwedische Kultur aufbaut: Toleranz für Alles und Jeden!

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Ostern und das Ende der Zeit

Marcel Fischer holt Gäste am Flughafen ab
Marcel Fischer holt Gäste am Flughafen ab

Immer mehr realisiere ich die Tatsache, dass sich mein Praktikum hier in Schweden dem Ende neigt. Ende...aber es hat doch gerade erst begonnen, oder nicht?

 

 

Ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, da ich hier am örtlichen Bahnhof ankam und es direkt anfing zu regnen. Gott sei es gedankt bin ich nicht abergläubisch, sonst hätte man es fast schon als Omen deuten können.

 

Die Erinnerung an die Tatsache, dass es enden wird und es nicht von Dauer sein wird, führt dazu, dass ich beginne meine Zeit bewusster zu reflektieren. Was habe ich gelernt, mitgenommen oder abgelegt in Schweden? Wo bin ich gewachsen, wo muss ich noch weiterhin an mir arbeiten?

 

 

Es kommen mehr und mehr Erinnerungen hoch, die anfangs noch sehr verschwommen waren, als wäre es Jahrzehnte her. Doch nun scheint es mir, diese „Flashbacks“ werden immer klarer und klarer und rufen mir all die kleinen großartigen Momente wieder in die Erinnerung, die ich erlebt habe.

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Keine Langeweile in Lettland

Vor einer Stunde haben wir, Sr Hannah und ich, Anna Lena am Flughafen verabschiedet. Nachdem ich drei Monate eine Mitpraktikantin in Riga hatte, sitzt sie nun im Flugzeug nach Hause.

 

Gestern habe wir drei zusammen mit Matthias Hein einen Praktikantenausflug gemacht. Nach der schönen aber auch stressigen Osterzeit war es toll einen Tag mit dem Bulli an der Küste Lettlands entlang zu fahren. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir am weißen Strand spazieren gegangen und haben einfach einen wunderschönen Tag zusammen verbracht.

 

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Stockholms neue Gesichter

Blumen vor Åhléns City
Blumen vor Åhléns City

Fünf Tage sind nun seit dem Terroranschlag in Stockholm vergangen. Als uns in Uppsala am Freitagnachmittag die Nachricht ereilte, waren wir natürlich alle geschockt und wir hatten ein ganz mulmiges Gefühl. Irgendwie hatten wir alle immer gedacht „So etwas passiert doch nicht in Schweden!“ und nun geschieht es nur 70 km von uns entfernt.

Mit viel Glück war niemand von uns oder unserer Bekannten zur Tatzeit in der Stockholmer Innenstadt und dafür sind wir mehr als dankbar!


Heute war ich zum ersten Mal nach dem Anschlag in Stockholm und war sehr gespannt, wie und ob sich die Stadt durch die Geschehnisse verändert hat. Man hat hier das Gefühl, dass die Schweden ziemlich gelassen damit umgehen und von Panik ist hier nichts zu spüren.

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”Sverige, jag kommer tillbaka!” – Judith Hochstötter zu Besuch in Schweden

Judith Höchstötter
Judith Höchstötter

 

”Sverige, jag kommer tillbaka!” Mit diesem Satz endete mein Praktikumsbericht, nachdem ich im Herbst 2015 als Volontärin im Gästehaus der Birgittaschwestern in Vadstena gelebt hatte. Nun war es tatsächlich so weit! Ich habe meine Semesterferien genutzt und mich für einen Besuch auf nach Vadstena gemacht. Es war sehr schön im Gästehaus wieder herzlich aufgenommen zu werden und viele bekannte Gesichter zu treffen! Ich verbrachte lustige Tage in Vadstena und konnte die ersten Frühlingssonnenstrahlen am Vätternsee genießen.

 

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de