Dein Praktikum im Norden

Das Bonifatiuswerk lädt Dich ein, für sechs bis maximal zwölf Monate die katholische Diaspora-Kirche in Nordeuropa und im Baltikum während eines "Internationalen Jugendfreiwilligendienstes" kennenzulernen und tatkräftig zu unterstützen!

 

Kirche in diesen Ländern ist jung, international und in Bewegung, obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier nur etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung katholisch ist!

Einblicke in das Programm:



Auf einen Blick:

Hier einige Abschlussberichte ehemaliger Praktikanten: So war's.


Gesammelt:



Aktuelles:


"Immer wieder kommt ein neuer Frühling"...

Anna und Marit beim Pflanzen von Bäumen (v.l.). (Foto: Svea Dreve)
Anna und Marit beim Pflanzen von Bäumen (v.l.). (Foto: Svea Dreve)

... Dieses Lied haben wir im März und April ca. 5-mal pro Woche in der Kindergarten-  und der Grundschul-AG gehört. Die Kindergarten-AG ist zu Beginn der Frühlingsferien im April geendet, dadurch sind die Ohrwürmer nicht mehr ganz so schlimm. Im April hatten wir Besuch von Anna und Ricarda aus Vadstena. Zusammen durften wir mit der 9. Klasse für einen Projekttag in den Wald nach Phäni fahren. Dort haben wir viel über die Geschichte des Waldes in Estland erfahren und durften auch selber ein paar Bäume pflanzen. Das war zwar anstrengender als gedacht, hat aber trotzdem Spaß gemacht.

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Acht Monate bin ich jetzt schon in Schweden. Was kann jetzt noch kommen?

Schmetterlinge im Frühling.
Schmetterlinge im Frühling.

Endlich Frühling!

Der Frühling hat lange auf sich warten lassen. Erst gab es am Ostermontag einen ökumenischen Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein durch Vadstena mit anschließender "Fika" (Kaffeerunde) im Garten. Am nächsten Tag lag wieder Schnee und wir konnten einen Schneemann bauen. Und auch nachdem Ricarda und ich Marit und Svea in Estland Mitte April besucht hatten, schneite es wieder als wir zurückkamen.

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Hurra, hurra, der Frühling ist endlich da!

Ricarda und Anna beim Sonnenuntergang am Vattern (v.l.).
Ricarda und Anna beim Sonnenuntergang am Vättern (v.l.).

Der Frühling ist endlich da! Nachdem der Frühling sich im April noch nicht ganz sicher war, ob er schon kommen wollte und es immer wieder Schnee gab, hat er sich jetzt endgültig entschieden, zu bleiben. Das merkt man nicht nur am Wetter, sondern vor allem an den Menschen. Die Spazierwege sind voller Menschen, die Parkbänke wurden wieder aufgestellt und der Marktplatz ist wieder voller Leben…und das Wichtigste: die Eisdiele hat wieder geöffnet. Ich war überrascht, dass das gute Wetter einen solchen Unterschied in der Lebhaftigkeit dieses Ortes macht, aber plötzlich sind wieder Menschen da.

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Voller Aufregung ein neues Abenteuer starten

Nele und Annika (v.l.) während einer Rentiertour in Lappland. (Foto: Nele Vogt)
Nele und Annika (v.l.) während einer Rentiertour in Lappland. (Foto: Nele Vogt)

Schon als kleines Kind habe ich davon geträumt, nach dem Abitur ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen und die Welt aus anderen Augen kennenzulernen. Demnach habe ich mich bei verschiedenen Einrichtungen beworben und mich für das "Praktikum im Norden" entschieden.

 

Und dann ging es für mich und Nele am 31. August 2023 voller Aufregung los in ein neues Abenteuer.

 

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"Praktikum im Norden" ist Teil des "Internationalen Freiwilligendienstes"

Neue Wege wagen. Atemberaubende Ausblicke während einer Wanderung zur Trolltunga (Trollzunge) in Norwegen. (Foto: Jonas Kocum)
Neue Wege wagen. Atemberaubende Ausblicke während einer Wanderung zur Trolltunga (Trollzunge) in Norwegen. (Foto: Jonas Kocum)

Ab Sommer 2024 ist das Bonifatiuswerk mit seinem "Praktikum im Norden" Teil des "Internationalen Jugendfreiwilligendienstes" (IJFD) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Hilfswerk erhält nun für jeden Freiwilligen des Programms einen regelmäßigen Zuschuss, dadurch kann ein monatliches Taschengeld ausgezahlt werden. Außerdem werden die jungen Menschen insgesamt 21 Fortbildungstage bei einem Auslandsaufenthalt von zehn Monaten absolvieren.

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"Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut!"

Ich fühlte mich wie Pippi's Schwester vor ihrem Haus auf Gotland. (Foto: privat)
Ich fühlte mich wie Pippi's Schwester vor ihrem Haus auf Gotland. (Foto: privat)

Das Zitat in der Überschrift ist eine Lebenseinstellung, die ich von niemand geringeren als dem stärksten Mädchen der Welt, Pippi Langstrumpf, übernehmen konnte. Mit Astrid Lindgren sind sowohl meine Mama als auch ich aufgewachsen und ich glaube, dass uns das sehr geprägt hat. Als ich meiner Mama von meinen Plänen, mich für ein Praktikum in Schweden zu bewerben, erzählt hatte, teilte sie von der ersten Sekunde an meine Begeisterung dafür. Was genau ich mir von diesem Auslandsaufenthalt versprach, war mir nicht bewusst. Klar war allerdings, dass ich raus musste. Das Leben mal mit anderen Augen sehen, war der Wunsch, der schon einige Jahre so in mir schlummerte, zumal ich nach meinem Abitur im Jahr 2020 nicht ansatzweise die Chance hatte, ins Ausland zu gehen. 

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Solen skiner kanske bara idag

Blumen aus dem Garten für einen Tisch in Marielund.
Blumen aus dem Garten für einen Tisch in Marielund.

(übersetzt: Die Sonne scheint vielleicht gerade heute) 
Es hat letztendlich ungefähr anderthalb Monate gedauert, um mit den Arbeitsabläufen bei Marielund vertraut zu werden. Zum Schluss wusste ich, wie eine "Ostbricka" (Käseplatte) auszusehen hat, jedoch nicht wie ich 30 "Pepparkakor"-Sterne (Lebkuchenplätzchen) leserlich und halbwegs ästhetisch mit Namen verzierte. Das hat dann zu großem Gelächter geführt mit Anila, unserer guten Fee in Marielund. Sie hat uns Praktikanten oft unter die Arme gegriffen. Andererseits wurden unsere Aufgaben nach und nach zur Routine und ich konnte mir auch oft die Aufgabe aussuchen, die ich am liebsten gemacht habe. Zum Beispiel war das die Gartenarbeit und vielleicht sogar auch mal das Fensterputzen, weil ich die alten Fenster des Haupthauses einfach so schön fand. Mein Highlight war, als Lenn, unser treuer Hobbygärtner, mich angeleitet hat, den Rasentraktor zu fahren.

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Die Wintermonate am nordischen Meer

In Naantali ist es immer am idyllischsten, um bei Sonnenuntergang etwas auf dem Meer zu gehen.
In Naantali ist es immer am idyllischsten, um bei Sonnenuntergang etwas auf dem Meer zu gehen.

Den ersten richtigen Schnee gab es hier in Turku Ende Oktober, und bis jetzt hat das auch nie wirklich für länger als eine Woche aufgehört.

Wenn man aus dem Haus geht muss man auch echt gut aufpassen, nicht auszurutschen, denn bei teilweise –25°C ist es doch sehr glatt. Aber sowohl an die Kälte als auch an eine vorsichtige Gangart habe ich mich inzwischen gewöhnt und wenn es selten mal ein paar Grad plus sind oder die Sonne rauskommt, hat man direkt das Gefühl, dass bald Frühling ist, obwohl das wohl noch ein bisschen dauern wird.

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Einsatz in Vadstena

Kerzenbasteln (Foto: Ricarda Fischer)
Kerzenbasteln (Foto: Ricarda Fischer)

In den letzten Monaten ist einiges passiert. Sowohl bei der Arbeit, als auch in meiner Freizeit. Während meine Mitpraktikantin Ricarda und ich im Oktober und November hier in Vadstena eine besonders stressige Zeit erlebt haben, da mehrere aufeinander folgende Gruppen im Gästehaus versorgt werden mussten, sind jetzt im Januar und Februar fast keine Gäste da. Stattdessen sind Handwerker im Haus, denn die Wintermonate werden für einige Renovierungsarbeiten genutzt. Unsere Arbeit ist dadurch zwar entspannter, oft aber auch eintönig, da wir hauptsächlich putzen.

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Hallo aus Island!

Mittagessen mit den Priestern. Es sind normalerweise mehr, aber nicht immer alle anwesend. (Foto: Ricardo German)
Mittagessen mit den Priestern. Es sind normalerweise mehr, aber nicht immer alle anwesend. (Foto: Ricardo German)

Jetzt bin ich schon bald sechs Wochen in Island und die Zeit ist wie im Flug vergangen. Mein Mentor Ivan hat mich an meinem ersten Tag vom Flughafen abgeholt und mich zur Landakotskirkja in Reykjavik gebracht. Die Kathedrale ist der  Bischofssitz in Reykjavik. Die Priester und der Bischof, bei denen ich wohne, haben mich wärmstens willkommen geheißen und ich fühle mich sehr wohl. Oft bringen mich die Späße von Bischof David zum Lachen, der einen tollen Humor hat.

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Viel Neues im Norden

Eindrücke vom Volkstrauertag.
Eindrücke vom Volkstrauertag.

Um viel in Norwegen zu erleben, muss man selbst das Heft in die Hand nehmen. In den letzten Monaten hatte ich einige schöne Erlebnisse. Am Volkstrauertag war ich mit dem Deutschen Botschafter nach der Kranzniederlegung Rentiergulasch essen. Beim Bischofsempfang von Bischof Bernt habe ich den aktuellen Literaturnobelpreisträger Jon Fosse gesprochen. Er ist ein glaubenstreuer Katholik. Von ihm habe ich noch nie ein Buch gelesen, aber wenn ich nach Hause komme, werde ich mir ein Buch von ihm kaufen.

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Tartu 2024 - das Kulturjahr startet

Marit in der Schule - Deutschunterricht mit der 6. Klasse. (Foto: Heidi Rajamäe-Volmer)
Marit in der Schule - Deutschunterricht mit der 6. Klasse. (Foto: Heidi Rajamäe-Volmer)

Das neue Jahr hier in Tartu hat uns nach unserer Rückkehr aus Schweden mit frostigen -20 Grad begrüßt. Zum Glück hatten ich noch etwas Zeit, um wieder anzukommen, das Wetter zu genießen und etwas Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Die Arbeit ging in der zweiten Januarwoche mit einer kleinen Änderung wieder los: Montags arbeite ich jetzt immer im Kindergarten und den Rest der Woche weiterhin in der Schule. Im Kindergarten haben wir eine deutsche Familie kennengelernt, bei der Svea und ich jetzt einmal in der Woche Babysitten.

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Vom Alltag, den Feiertagen und Zugfahrten

Oslo hat viel zu bieten: Hafenblick
Oslo hat viel zu bieten: Hafenblick

Oslo ist eine wunderschöne Stadt. In den letzten knapp 4 Monaten habe ich die Stadt ein bisschen besser kennen und lieben gelernt. Ich liebe die Wälder und Seen, die die Stadt einrahmen und den Hafen, aber auch die kleinen Inseln vor der Stadt. Schon im Laufe des Novembers wurden die Straßen von Oslo mit Weihnachtsdeko geschmückt. Ich liebe die unterschiedlichen verspielten Details jeder einzelnen Straße, die die Dunkelheit des Winters am Nachmittag vertrieben. Leider wurden sie Anfang Januar wieder entfernt.

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Hvordan tiden flyver! (Wie die Zeit vergeht!)

Wenn es besonders kalt wird, bekommt Friederike von der Schule einen Schneeanzug für die Pausen. (Foto: privat)
Wenn es besonders kalt wird, bekommt Friederike von der Schule einen Schneeanzug für die Pausen. (Foto: privat)

Wie schnell die Zeit hier in Kopenhagen vergeht, wird mir erst jetzt richtig bewusst, wo schon über die Hälfte vorbei ist. Plötzlich ist es nicht mehr "Wow, schon drei Monate hier, Wow jetzt sind es schon vier"- nein, jetzt heißt es am Monatsanfang viel eher: "Was, nur noch drei Monate?"

 

Dass ich jetzt schon seit fünf Monaten in Kopenhagen wohne und auch schon seit fünf Monaten in meiner Einsatzstelle arbeite und damit schon mehr als die Hälfte vorbei ist, kann ich immer noch nicht ganz begreifen. In dieser Zeit ist in meinem Privatleben als auch in meiner Schule viel passiert.

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Halbzeit in Vadstena

Sonnenuntergang am Vättern
Sonnenuntergang am Vättern

Die Tageslichtzeit wird wieder länger, unsere verbleibende Zeit in Schweden dafür immer kürzer. Ganze fünf Monate bin ich schon hier in Vadstena.

Im November und Dezember haben wir uns vor allem um die verschiedenen Gruppen im Gästehaus gekümmert.

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Die Träger des Projekts           Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: 
info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Newman-Institut 

Ricarda Clasen

Projektkoordinatorin

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala

Web: www.newman.se

E-Mail: ricarda.clasen@newman.se

 

 

 

 

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Fragen zum Programm richten Sie gerne direkt an:

Marisa Grummich

Referentin "Missionarische und diakonische Pastoral"
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: Marisa.Grummich@bonifatiuswerk.de

Presseanfragen richten Sie gerne direkt an:

Theresa Meier

Redakteurin "Kommunikation"
Tel.: 05251 29 96 - 58

E-Mail:

Theresa.Meier@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.