Dein Praktikum im Norden

Das Bonifatiuswerk lädt Dich ein, für sechs bis maximal 14 Monate die katholische Diaspora-Kirche in Nordeuropa und im Baltikum kennenzulernen und tatkräftig zu unterstützen!

 

Kirche in diesen Ländern ist jung, kreativ und im Aufbruch begriffen, obwohl – oder vielleicht gerade weil – hier nur etwa ein Prozent der Gesamtbevölkerung katholisch ist!

Einblicke in das Programm:



Auf einen Blick:

Abschlussberichte ehemaliger Praktikanten: So war's.



Aktuelles:


Akureyri will mich nicht gehen lassen - mein Abschlussbericht

Anna hat ein Jahr in Akureyri verbracht. (Foto: Vík Horse Adventure)
Anna hat ein Jahr in Akureyri verbracht. (Foto: Vík Horse Adventure)

Mein Flug von Akureyri nach Reykjavík wurde immer weiter nach hinten verschoben. Sr. Selestína lacht: "They don’t want you to leave!" Und ich muss sagen: Ich wollte selbst nicht gehen. Es fiel mir schwer, "meinem" Tal, den Kindern, den Schwestern – Island – Lebewohl zu sagen. Als ich ein letztes Mal die Kinder umarme, kann ich Tolkien nur zustimmen: "Not all tears are an evil."

Während ich am Anfang bei der Arbeit mit den Kindern in der Kinderkrippe der Karmelitinnen in Akureyri noch etwas unsicher war, kann ich rückblickend sagen, dass ich immer besser lernte, was die Kinder brauchen. Auch wenn der Lautstärkepegel mal sehr anstieg und einige Streitereien zu schlichten waren, gab es auch viel zu lachen. 

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Ein royaler Ausflug

Jana und Kronprinzessin Victoria von Schweden. (Foto: Allan)
Jana und Kronprinzessin Victoria von Schweden. (Foto: Allan)

Letzte Woche haben wir kurzfristig mitbekommen, dass Prinzessin Estelle von Schweden ganz in die Nähe von Vadstena kommt. Also haben wir uns natürlich auf den Weg gemacht, um auch mal die schwedischen Royals live zu erleben.

Mit etwas Startschwierigkeiten mit dem Auto sind wir drei dann mit Allan, einem Freund vom Gästehaus, zum Naturum Tåkern gefahren. Der Tåkern ist ein See in der Nähe von Vadstena, der ein Paradies für sämtliche Vögel und andere Tiere ist. Darum wurde vor 10 Jahren das Naturum, eine Art Naturkundemuseum über den See, direkt an dessen Ufer gebaut. 

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Pilgern auf dem Birgittaweg

Emily, Jana, Monika und Lillemo (v.r.) am Anfang der Pilgerung. (Foto: Lovisa)
Emily, Jana, Monika und Lillemo (v.r.) am Anfang der Pilgerung. (Foto: Lovisa)

Am Sonntag waren wir drei Volontärinnen aus Vadstena (Emily, Jana und Monika) mit unserer Schwedischlehrerin Lillemo pilgern.

Da die heilige Birgitta eng mit Vadstena verbunden ist, gibt es den Birgittaweg, auf dem man nach Vadstena pilgern kann. Lillemo hatte uns schon vor einiger Zeit vorgeschlagen, dass wir uns einer Pilgergruppe auf deren letzter Etappe von Motala nach Vadstena anschließen könnten.

So kam es, dass wir am Sonntagmorgen mit dem Auto nach Motala gefahren sind und den restlichen Tag damit verbracht haben, die 20 km nach Vadstena bei bestem Wetter zurückzulaufen.

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11 Monate Bergen - Mein Abschlussbericht

Jonas hat 11 Monate in Bergen gelebt.
Jonas hat 11 Monate in Bergen gelebt.

Mein 11- monatiges "Praktikum im Norden" in Bergen ist nun vorbei. Elf Monate mit vielen großen und kleinen Höhepunkten und vielen prägenden Erfahrungen. In diesem Blogbeitrag möchte ich auf die wichtigsten und schönsten Momente meiner Zeit in Bergen eingehen und diese mit euch teilen. 

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Ein Tag in Astrid Lindgrens Welt

Emily (r.) und Mitpraktikantin Monika in der Astrid Lindgren Welt.
Emily (r.) und Mitpraktikantin Monika in der Astrid Lindgren Welt.

Astrid Lindgren und ihre Kinderbücher sind für jeden ein Begriff. In jedem Haushalt findet sich ein Buch von ihr und seit Generationen sind ihre Geschichten für die meisten Menschen aus keiner Kindheit wegzudenken.

Zumindest für uns Vadstena-Volontärinnen ist das der Fall.

Umso besser für uns, dass Vadstena nur knapp zwei Autostunden von Vimmerby entfernt liegt. In Vimmerby, Astrid Lindgrens Geburtsort, wird ihren Geschichten Leben eingehaucht, in der "Astrid Lindgrens Wärld". Dort sind die Orte aus ihren Büchern mit Liebe zum Detail für sowohl Kinder, als auch Erwachsene nach gebaut. In den Kulissen kann man sich außerdem zu bestimmten Uhrzeiten Theaterstücke ihrer Geschichten ansehen.

 

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Zeit für Abenteuer

Anna und ihre Freundin Jana erkunden das Wikingerdorf in Stokksnes. (Foto Anne-Christin Gößling)
Anna und ihre Freundin Jana erkunden das Wikingerdorf in Stokksnes. (Foto Anne-Christin Gößling)

Heute habe ich meine Rückreise nach Reykjavík organisiert. Ich hätte nicht gedacht, dass ich nun, wo sich mein Praktikum im Norden dem Ende zuneigt, so melancholisch sein würde. Dabei hat sich seit März so viel ereignet!

Aber der Reihe nach. Wie in meiner Heimatgemeinde im Emsland habe ich am Karsamstag mit Schwester Marcelina und Séra Jürgen die Kirche vorbereitet. Die Osternacht mussten wir extra spät feiern, da es im April schon so lange hell blieb. Ostermontag habe ich Séra Jürgen und Schwester Selestína nach Blönduós und Sauðárkrókur begleitet, wo drei Jungen zur Erstkommunion gekommen sind.

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Sverige, jag älskar dig! - Eine Liebeserklärung an Schweden

Theresa hat sechs Monate in Uppsala gelebt.
Theresa hat sechs Monate in Uppsala gelebt.

In der Zeit vor meinem Praktikum und auch währenddessen wurde ich immer wieder gefragt: "Warum Schweden?" Doch ich hatte nie eine klare Antwort auf diese Frage parat. Vor meinem PIN war ich, im Gegensatz zu vielen meiner Mitpraktikant-innen, bis auf eine Zwischenübernachtung auf der Durchreise noch nie in Schweden und konnte nur erahnen, was es mit dem Schweden-Hype auf sich hat. Nach dem Abitur wollte ich ein fremdes Land und dessen Kultur entdecken, neue Menschen kennenlernen, meine Komfortzone verlassen. Doch eigentlich war es eher ein Gefühl, was mich nach Schweden gebracht hat. Nach 6 Monaten bin ich der Antwort auf die Frage etwas näher gekommen.

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Hobbies & günstiges Saunieren

Emily (l.) und Mitpraktikantin Jana beim Ju-Jutsu.
Emily (l.) und Mitpraktikantin Jana beim Ju-Jutsu.

Hier in Vadstena wohnen und arbeiten wir im Gästehaus. Demnach findet hier auch ein Großteil unseres Alltags statt. Um trotzdem auch Leute außerhalb des Gästehauses und der Gemeinde kennenzulernen, haben wir uns am Anfang alle Hobbys gesucht.

Ich habe im lokalen Handballverein gespielt. Dem VHF. Dort habe ich zweimal die Woche trainiert und konnte sogar bei einigen Punktspielen mitspielen. Ich wurde auch bei Team-Aktionen integriert und zu Teampartys eingeladen.

Nach dem Ende der Saison begann leider erstmal die Sommerpause, die sich hin zu meiner Abreise erstreckt. Und während die anderen beiden im Chor singen und im Orchester spielen, stand ich dann wieder ohne Hobby da. 

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Walpurgisnacht - ein Heiligenfest und kein Hexentanz

Emily und Jana (v.l.) in der Walpurgisnacht.
Emily und Jana (v.l.) in der Walpurgisnacht.

Während man in Deutschland am 30. April "Tanz in den Mai" feiert, wird in Schweden an diesem Tag (oder besser gesagt Abend) Walpurgisnacht gefeiert.

Auch in Vadstena. Natürlich konnten wir uns das nicht entgehen lassen.

Zunächst hat das Blasorchester auf dem Rathausplatz gespielt und dann sind alle Leute, das Blasorchester vorn voraus, in einem Umzug zum Schloss gegangen. Vor dem Wasa-Schloss am See war dann ein (semi)großes Feuer und ein Chor hat gesungen. Viele Leute waren da und nach 9 Monaten in Vadstena hat man auch einige bekannte Gesichter gesehen. 

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Acht Monate in Schweden, das Praktikantenüberbleibsel und einige weitere Erlebnisse

Fabia vor der Kirschbaumblütenallee in Kungsträdgarden.
Fabia vor der Kirschbaumblütenallee in Kungsträdgarden.

Seit acht Monaten bin ich jetzt in Schweden in meiner Einsatzstelle Marielund. Im letzten Monat April, hat sich nochmal einiges getan. Man merkt immer mehr, dass die Tage deutlich länger werden. Helligkeitsstundenmäßig gesehen, haben wir jetzt Deutschland schon überholt. Mit einem Blick auf die Uhr sich abends zu vergewissern, dass es wirklich schon Zeit zum Abendessen ist, auch wenn es noch hell draußen ist. Morgens um fünf Uhr aufzuwachen, weil es draußen hell wird, und sich wieder schlafen zu legen. Die 16 Sonnenstunden am Tag machen sich bemerkbar und werden natürlich genutzt.

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Die Träger des Projekts                             Kontakt

 

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 


Newman-Institut 

Ricarda Clasen

Projektkoordinatorin

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala

Web: www.newman.se

E-Mail: ricarda.clasen@newman.se

 

 

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Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Marisa Grummich

Referentin "Missionarische und diakonische Pastoral"
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: Marisa.Grummich@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.