Eine Woche voller Spaziergänge

Lorenz vor der Domkirkja Kirists Konungs (Foto: Ivan)
Lorenz vor der Domkirkja Kirists Konungs (Foto: Ivan)

Vor genau einer Woche bin ich in Island gelandet. Mir wurde schon bei der Ankunft klar, dass mein „Praktikum im Norden“ wohl nicht sofort beginnen wird. Noch am Flughafen, wurde ich nach meinem ersten Corona Test darüber informiert, dass ich mich in Quarantäne befinden werde, bis auch der zweite Corona Test negativ sei.

In Island bedeutet Quarantäne, dass man nicht einkaufen darf, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen darf und sich grundsätzlich von anderen Menschen fernhalten muss. Und aufgrund dieser Maßnahmen bestand meine erste Woche in Island aus Aufenthalten in meinem Zimmer und kleineren Spaziergängen durch Reykjavík.

Malerische Straßen und faszinierendes Lichtspiel

Bei meinen Spaziergängen ging ich gerne durch den „Laugavegur“. Das ist die Haupteinkaufsstraße Reykjavíks, die tagsüber ein reiner Fußgängerbereich ist.

Diese Straße ist für mich eines der schönsten Beispiele, wie kreativ und liebevoll ein Fußgängerbereich gestaltet werden kann. Auf einem Teil der Straße wurde zum Beispiel ein Straßenhüpfspiel, das normalerweise mit Kreide gemalt wird, in einer bunten Riesenversion mit Farbe gemalt. Auch der Rest der Straße ist farbenfroh bemalt. Und es gibt eine Rennstrecke, wo man auf ca. 50 Metern alles geben kann. Abgesehen davon ist diese Straße malerisch dekoriert und die Gebäude sind schön anzusehen. Wenn ich genug von diesem Anblick hatte, bin ich oft zur Hallgrímskirkja, der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche, und zum „Sun Voyager“, einer besonderen Kunstskulptur, gegangen. Im richtigen Licht sehen beide unglaublich aus. Am liebsten gehe ich aber abends zur Harpa. Das ist Reykjavíks Konzerthaus direkt am Meer. Dieses wäre schon alleine wegen der modern strukturierten Glasfassade beeindruckend genug, aber wenn es dunkel ist, jedes Fenster mit einer eigenen Lampe beleuchtet wird und die Harpa sich in einem sich veränderndem Licht zeigt, dann ist dieses Gebäude noch so viel beeindruckender.

Ein Fußbad mit beeindruckender Aussicht

Kvika Footbath (Foto: Lorenz)
Kvika Footbath (Foto: Lorenz)

An meinem zweiten Tag in Reykjavík hat mir mein Mentor Ivan den Tipp gegeben, dass „Kvika footbath“ zu besuchen. Das ist eine kleine Heiße Quelle am Rand von Reykjavík. Sie wird so genannt, weil sie gerade mal groß genug für ein angenehmes warmes Fußbad ist. Während ich dieses dort genoss, habe ich mir die steinige Küste rundherum angesehen.

 

Das Ende der Quarantäne ist der Beginn des Abenteuers!

Als dann am Samstagabend meine Quarantäne mit dem zweiten negativen Testergebnis beendet wurde, wurde ich von Ivan zum Abendessen eingeladen. Zusammen mit den Kindern, mit denen er an diesem Tag wegen des Weltjugendtages 2020 viel unternommen hatte, haben wir eine „Pizza-Party“ im Gebäude der Grundschule, die sich direkt neben meiner Unterkunft befindet, veranstaltet. Dort konnte ich mich endlich mal wieder richtig mit Leuten, vor allem meines Alters oder wenigstens zumindest nah dran, unterhalten. Für das Ende der Quarantäne hätte ich mir keinen schöneren Abschluss vorstellen können. Für die nächste Zeit hoffe ich, dass ich noch viel mehr Leute kennenlernen darf und alles in Reykjavík erkunden kann. Bis dahin.

kveðja frá Reykjavík!

 Lorenz

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