Die katholische Gemeinde St. Peter und das Karmelitinnenkloster befinden sich in der zweitgrößten Stadt Islands, Akureyri. Diese ist geografisch im Nordosten des Landes verortet. Sie liegt an einem der größten Fjorde, umgeben von einer malerischen Berglandschaft.
Blick auf Akureyri
(Foto: Franziska Klöpffer)
Wer, wie viele, wie lange?
Eine Freiwillige (w) kann 6 - 10 Monate ihr Praktikum in Akureyri verbringen.
Wo genau?
Was sind deine Einsatzstellen?
Kloster und Gemeinde
Vormittags kannst du den Ordensschwestern im Haushalt unter die Arme greifen. Es gibt Aufgaben, die sich täglich wiederholen (wie zum Beispiel den Tisch zu decken oder das Geschirr zu spülen) und andere, die normalerweise einmal in der Woche erledigt werden (wie die Gästezimmer zu säubern). Dazu kommt, was gerade ansteht: Sticker für Marmeladengläser schreiben oder Weihnachtskarten basteln.
Am Nachmittag kannst du im "Hertex" mitarbeiten, das ist ein Second-Hand-Laden, der etwa 15 Minuten vom Kloster entfernt ist.
Support vor Ort: Sr. Marcelina (englischsprachig)
Wie wohnst du?
Dein Zimmer ist im Haus der Schwestern. Im Souterrain hast du ein Zimmer beziehungsweise eine kleine Wohnung.
Verpflegung: Mittags isst du mit den Schwestern, mit denen du auch zusammen einkaufen gehst.
Dein Zimmer in Akureyri
(Foto: Emma Kappeler)
Weitere Eindrücke findest du im Blog der Akureyri-Praktikantinnen und im Podcast!

Vor drei Wochen bin ich aus Island zurückgekommen, aber trotzdem fühlt es sich noch ein wenig seltsam an, wieder zu Hause zu sein. Einerseits kommt es mir vor, als wäre ich gerade erst zurückgekommen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, Island schon vor Ewigkeiten verlassen zu haben. Die Reise mit der Fähre war wieder ziemlich anstrengend und ermüdend und während ich noch dabei war, mich davon zu erholen, hatten wir in Deutschland Temperaturen von fast 40 Grad. Da habe ich mich ehrlich gesagt oft nach Island zurückgewünscht. Am Badesee ließ es sich aber doch ganz gut aushalten und inzwischen habe ich mich wieder an die höheren Temperaturen gewöhnt.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich in knapp zwei Monaten schon wieder nach Deutschland zurückfahren werde.
In den letzten Monaten habe ich so unglaublich viel erlebt,
dass ich in diesem Beitrag unmöglich alles erzählen könnte, aber hier sind ein paar meiner Highlights...

Ich bin erst seit drei Wochen hier in Akureyri und es fühlt sich immer noch wie ein großes Abenteuer an, aber so langsam gewöhne ich mich ein und es entwickelt sich eine Routine. Bisher habe ich auf jeden Fall viel mehr erlebt, als ich in so einer kurzen Zeit gedacht hätte!
Einsteigen und losfliegen – oder auch nicht, denn ich kam auf dem Wasser hierher.

Zwei Wochen ist es nun schon her, dass ich aus dem wunderschönen Island zurück nach Deutschland geflogen bin. So richtig begriffen habe ich es aber immer noch nicht. Erst einmal war alles etwas überfordernd: eine andere Währung, eine andere Zeit und vor allem ganz andere Temperaturen. Als ich in Düsseldorf bei 30 Grad und Sonne aus dem Flieger gestiegen bin, habe ich direkt angefangen, die angenehmen isländischen 18 Grad zu vermissen. Trotzdem war es schön wieder zuhause zu sein und meine Familie und Freunde endlich wiederzusehen. Gleichzeitig vermisse ich jetzt schon die Schwestern, die Natur und die vielen großartigen Leute, die ich im Laufe meines Jahres kennenlernen durfte.

Seit Januar habe ich viel erlebt. So ging es für mich im Februar nach Reykjavik, um meinen neuen Mitpraktikanten Malte zu besuchen.
Nach dem ich kurz darauf aufgrund eines kleinen Autounfalls einige Wochen flach lag, konnte ich Ende Februar mit viel neuer Kraft wieder in meinen Arbeitsalltag starten. Ich half den BewohnerInnen des Altenheims dabei, isländische Gebäcke zu backen, Frühlingsdekorationen zu basteln oder zu gärtnern. Nach einer so langen Zeit war es schön, endlich wieder arbeiten zu können!