Angekommen! Erste Eindrücke meines "Praktikums im Norden" in Island

Sophia mit Kindern aus der Kita. (Foto: privat)
Sophia mit Kindern aus der Kita. (Foto: privat)

Ich bin mittlerweile seit fast einem Monat in Akureyri. Was ich alles in so einer kurzen Zeit erlebt habe, war vorher unvorstellbar. Direkt nach meiner Ankunft bin ich in den Arbeitsalltag der Schwestern eingestiegen und konnte mich gut einleben. Die Kinder haben mich direkt super aufgenommen und sich direkt an mich gewöhnt.

 

Die Arbeit mit den Kindern

Nach dem Frühstück ging es immer nach draußen, egal bei welchem Wetter machten wir uns auf und spazierten zum Botanischen Garten, besuchten Pfarrer Jürgen in der Kirche oder gingen zum Spielplatz.

Gerade in der Anfangszeit haben die Kinder mir das Einleben stark vereinfacht. Nach der ersten Woche hieß es leider schon Abschiednehmen und für das erste von zehn Kindern begann die Zeit in der Vorschule.

 

Die darauffolgenden Wochen war es für immer mehr Kinder Zeit zu gehen, sodass wir momentan nur noch zwei Kinder bei uns haben. Obwohl ich die Kinder nur für wenige Wochen betreuen durfte, sind sie mir sehr ans Herz gewachsen und der Abschied viel schwer. Ab und zu kann ich sogar schon einige Versuche hören, meinen Namen auszusprechen.

Die Arbeit im Altenheim

Das Altenheim "Heilsuvernd".
Das Altenheim "Heilsuvernd".

Da die Kinderkrippe der Schwestern Mitte September schließt, ist meine neue Aufgabe die Unterstützung des Altenheims "Heilsuvernd". Dort hatte ich diese Woche meine ersten Tage. Meine Aufgabe ist vor allem die Betreuung der Menschen im "dagvistun". Dort können Menschen, die nicht im Heim leben, für eine Tagesbetreuung hinkommen.

 

Da die meisten Menschen kein Englisch sprechen, unterstütze ich besonders einen Bewohner, der ursprünglich aus England kommt und kaum Isländisch spricht. James und ich verstehen uns nach diesen paar Tagen bereits sehr gut und ich freue mich auf die Arbeit mit ihm. Zweimal die Woche helfe ich beim Stricktreff und beim Bingo. Die Kommunikation mit den alten Menschen ist zwar deutlich schwieriger als mit den Kindern, aber ansonsten sind meine Einsatzbereiche eigentlich gar nicht so unterschiedlich.

Sonntag - der schönste Tag der Woche

Sonntags startet der Tag immer mit einem Gottesdienst in der Kirche. Die Kirche ist hier immer rappelvoll und auch gerne von vielen Touristen besucht. Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen noch etwas zu unterhalten. Das Kirchenkaffee ist jedes Mal wieder sehr schön und eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Mittags findet dann ein gemeinsames Mittagessen mit den Schwestern und Pfarrer Jürgen statt. Oftmals laden die Schwestern noch weitere Gäste ein, sodass ich in meiner kurzen Zeit schon viele verschiedene Menschen treffen durfte.

Island erkunden

Da ich am Wochenende frei habe, nutze ich die Zeit, um das Land und die Stadt zu erkunden. Hierbei erkunde ich nicht nur die Natur, sondern vor allem auch die Kultur des Landes. So ging es für mich bereits an meinem ersten Tag gemeinsam mit den Schwestern zum Fischfest nach Dalvik.

 

Wenige Wochen später stand der Geburtstag der Stadt Akureyri an. Anlässlich der Festlichkeiten gab es viele Veranstaltungen und Konzerte. Mein Highlight der Festlichkeiten war jedoch ein Konzert im "Hof", bei dem ich das ganze Konzert, ohne es zu merken, neben dem isländischen Präsidenten stand. Ich habe gelernt, dass der Präsident hier für die Menschen eher wie ein Freund ist.

 

Doch auch viele der Naturphänomene konnte ich mir schon anschauen. So ging es für mich bereits zum Godafoss, dem Myvatn, auf einen 2.500 Jahre alten Vulkankrater oder zum Geothermalgebiet Hverir am Namafjall.

 

Ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Monate!

Sophia

 

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