Sven Schadomsky: Facettenreiche Monate in Norwegen

Nun ist ein Monat vergangen, seitdem ich aus Norwegen wieder zurück nach Deutschland gekommen bin und ich muss sagen, dass ich in Norwegen echt eine super Zeit hatte, an die ich mich gerne immer wieder zurückerinnere.

 

Ich hatte die Möglichkeit neue Gegebenheiten kennenzulernen und mich neuen Herausforderungen zu stellen.

 


Das Kloster

 

Zur Einrichtung lässt sich sagen, dass es nicht wie ein Kloster wirkt, welches man sich normal unter dem Wort „Kloster“ vorstellen würde, sondern einfach wie ein großes Haus. In diesem Haus hatte ich mein eigenes Schlafzimmer und direkt daneben ein eigenes Badezimmer. Zudem hatten wir in dem Haus mehrere Gemeinschaftsräume wie z.B. das Wohnzimmer, in dem wir uns am Abend oftmals Filme über Netflix angeschaut haben, eine gemeinsame Küche, in der wir Abends zusammen gekocht und gegessen haben, und einen kleinen Fitnessraum, in dem man gut trainieren konnte, da er über alle wichtigen Geräte verfügte.

 

 

 

 

 

Von Unterricht bis Schüleraustausch - Die Aufgaben in der St Paul Skole

Mein Arbeitsplatz befand sich in der ,,St Paul Skole“, in der ich mit Matthias und Dom Lukas ein gemeinsames Büro hatte, in dem jeder über einen eigenen Schreibtisch und die nötige Ausstattung verfügte. Meine Aufgabenbereiche haben mir viel Spaß gemacht und ich wurde von allen sehr nett aufgenommen. Vor allem war es echt interessant mal in den Beruf eines Lehrers ,,reinzuschnuppern“ und sich mit allen Aufgaben auseinander zu setzen, welche zum Beruf Lehrer dazugehören.

 

 

Meine Hauptaufgabe war es, den Deutschunterricht in der 11ten und 12ten Klasse, mit Dom Lukas und Matthias, dem zweiten Praktikanten, zu planen und schlußendlich durchzuführen. Jene Aufgabe war sehr spannend und vor allem herausfordernd, da man nun selber mal auf der Seite einer Lehrperson stand und somit neue Eindrücke gewinnen konnte. Die Schüler und die Lehrer  haben mich bereits in den ersten Stunden sehr nett aufgenommen und ich konnte in den darauffolgenden Wochen ein richtig gutes Verhältnis zu ihnen aufbauen. Zudem bekamen wir die Möglichkeit, unter Absprache mit Dom Lukas, selbstständig Klausuren zu schreiben und zu korrigieren, welche im Anschluß noch einmal von Dom Lukas überprüft wurden.

 

 

 

Dazu kamen zu den täglichen Aufgabenbereichen noch die Planung und Durchführung von Schulveranstaltungen und außerschulischen Veranstaltungen, wie z.B. einer Tischtennis-AG und diverse andere Aufgaben. Jedoch kam es aber auch zu unerwarteten Aufgaben, welche mir extrem viel Spaß gemacht haben. Dazu gehörte unter anderem die  Mithilfe bei den Schulexerzitien, für die extra Fr Stephen zusammen mit Rachel und John (zwei Studenten von der University of Glasgow) aus Schottland angereist sind, um jene Exerzitien mit den Schülern der „St Paul Skole“ durchzuführen.

 

Eine weitere unerwartete Aufgabe war, als Aufsichtsperson mit den norwegischen Schülern von Bergen aus nach Düsseldorf zu fliegen, um anschließend einen Schüleraustausch in Attendorn durchzuführen. Jener Austausch dauerte eine Woche, in der uns an jedem Tag neue Eindrücke von der Stadt Attendorn, der Schule, den Sehenswürdigkeiten und natürlich den Einkaufsmöglichkeiten rund um Attendorn gezeigt wurden. Einen Monat später war es dann soweit, und die deutschen Schüler kamen uns, in Bergen (Norwegen), besuchen. Die Wiedersehensfreude war riesig, da sich alle Schüler und auch wir „Lehrer“ uns auf Anhieb, bereits in Deutschland, sehr gut verstanden haben und wir ihnen eine super Woche in Bergen bieten wollten. Zudem waren eine Woche zuvor Austauschschüler aus Frankreich da und in der selben Woche noch weitere Austauschschüler aus Spanien, wodurch die Planung und Durchführung umso stressiger wurde. Jener Stress verlief jedoch sehr schnell, nachdem man bereits am ersten Tag merkte, dass sich die Gruppen auch sehr gut untereinander verstanden haben und man somit gemeinsame Programmpunkte durchführen konnte, wie z.B. einen großen Bowlingabend. 

 

 

 

Fazit: Facettenreiche Monate

 

Alles in allem lässt sich sagen, dass sich das Praktikum für mich auf jeden Fall gelohnt hat, da es sehr facettenreich und spannend war und mir jeder Tag auf neue Spass und Freude bereitet hat, sodass ich die drei Monate eine super Zeit hatte. Zudem konnte ich neue Erfahrungen gewinnen, welche mir im weiteren Lebensverlauf auch hilfreich werden können. Deshalb kann ich es jedem weiterempfehlen, der auch mal ein bisschen Auslandserfahrung sammeln möchte und sich mit einer anderen Sprache und Kultur befassen möchte. 

 

            - Sven Schadomsky

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