Eisbaden und schwarzer Kaffee

Emily bei einer nächtlichen Badestunde. (Foto: Desiree E.)
Emily bei einer nächtlichen Badestunde. (Foto: Desiree E.)

Seit einem Monat bin ich jetzt schon in Vadstena. Es kommt mir so vor, als wäre ich gerade erst angekommen und gleichzeitig schon mein Leben lang hier. Besonders die Leute machen diesen Ort so unglaublich heimatlich.

 Das Kloster und das Gästehaus, in dem die Volontärinnen arbeiten, liegen direkt am See. Der Vättern bietet allerdings neben einer traumhaften Aussicht von den Zimmern und wunderschönen Spaziergängen am See auch die tägliche Möglichkeit zum Baden.

Täglich baden wir allerdings nicht. Trotzdem sind wir Volontärinnen schon zahlreiche Male im See schwimmen gewesen (zweimal sogar mit unserer Schwedischlehrerin).

Belebende Bade-Sessions

Wer glaubt, dass dieser riesige See im rot-goldenen Herbst Schwedens doch sicher viel zu kalt zum Baden sei, liegt absolut richtig. Und der See wird von Mal zu Mal kälter…

 

Bei unserem letzten Sprung in den See betrug die Wassertemperatur etwa 12° C. Allerdings muss man sagen, dass der Körper sich recht schnell an die Eiseskälte gewöhnt. Sobald man seine Gliedmaßen nicht mehr spürt, ist das Wasser eigentlich recht angenehm.

 

Nein, im Ernst: Die wöchentlichen Bade-Sessions sind immer sehr belebend. Und dadurch, dass man sich gemeinsam zu diesem Wahnsinn zwingt, hat man zumindest etwas zu lachen.

Die Gemütlichkeit der Schweden

Ein solcher Sonnenuntergang lässt sich im herbstlichen Schweden öfter beobachten.
Ein solcher Sonnenuntergang lässt sich im herbstlichen Schweden öfter beobachten.

Die Schweden scheinen keine Kälte zu empfinden. Während wir schon längst mit tauben Zehen zu unseren Handtüchern und anschließend unter die heiße Dusche sprinten, schwimmen die einheimischen Badegäste noch munter im See ihre Bahnen.

 

Aber egal wie tief die Kälte sitzt, eine dampfende Tasse Kaffee und ein paar unserer selbstgebackenen Kekse vertreiben auch bei uns schnell wieder den Frost aus den Knochen.

 

Die Fika-Kultur, also das gemütliches Zusammensein mit Kaffee und Gebäck um ca. 10Uhr morgens, und der exzessive Kaffeekonsum sind mir hier das Liebste: Egal wie viele Aufgaben noch rufen, man legt gemeinsam eine kleine Pause mit gehörig viel Kaffee und Gebäck ein.

 

Zwei Dinge, mit denen man rechnen kann, sind ein wohlig warmer Winterspeck (der einen im See schön warm hält) und eine stahlharte Koffein-Toleranz. Und ich kann euch versichern, dass man beides hier brauchen wird.

Emily

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Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

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