
Das Newman-Institut ist die einzige katholische Hochschule in Skandinavien. Unterrichtet werden Theologie, Philosophie und Kultur in jesuitischer akademischer Tradition. Sie liegt mitten in Uppsala "der schwedischen Studentenstadt", 70 km nördlich von Stockholm. Mit ca. 170.000 Einwohnern ist Uppsala die viert größte Stadt Schwedens.
„Am Newman-Institut erwartet euch ein bunt gemischtes Team im universitären Milieu. Euer Einsatzfeld erstreckt sich von administrativen Aufgaben und der Unterstützung unseres Hausmeisters über die Gästebetreuung bis hin zur Mithilfe bei größeren Events.
Einen Teil eures Freiwilligendienstes verbringt ihr in Stockholm. Ihr unterstützt hilfsbedürftige Menschen oder lernt die pädagogische Arbeit mit Kleinkindern kennen.
Ihr leistet einen wertvollen Beitrag und werdet über euch selbst hinauswachsen.
Es ist bereichernd euren Weg zu begleiten und mit- und voneinander Neues zu
lernen."
- Ricarda Clasen -
Projektkoordinatorin
Du übernimmst unterschiedliche Aufgaben, die je nach Interesse und Bedarf gestaltet werden. Du kannst zahlreiche deiner Fähigkeiten einsetzen und neue Talente an dir entdecken.
Neben unterschiedlichen praktischen und administrativen Tätigkeiten im Arbeitsalltag des Newman-Institutes wie einkaufen, dekorieren, Veranstaltungen organisieren, putzen kannst du dich als Chauffeur*in, Waldarbeiter*in, Marmeladenprofi, Homepagedesigner*in, Stadtführer*in und Gästebetreuer*in ausprobieren.
Je nach Interesse und persönlicher Voraussetzung kombinierst du deinen Freiwilligendienst mit verschiedenen anderen Einrichtungen in Stockholm.

Als Freiwillige/r wohnst du in einem Zimmer des Studentenkorridors zusammen mit weiteren Freiwilligen,
schwedischen und internationalen Studierenden. Die Unterkünfte des Newman - Instituts liegen im Herzen von Uppsala. Mit einem zur Verfügung gestellten Fahrrad kannst du
in und um Uppsala vieles erreichen.

Mein Jahr mit dem Praktikum im Norden (PiN) neigt sich dem Ende zu. Zehn wunderschöne Monate in Uppsala, der besten Stadt Schwedens. Ich kann es kaum glauben, dass es so schnell vorüberging.
Meine Einsatzstellen waren das Newman-Institut, Skandinaviens einzige katholische Hochschule und Caritas Sverige in Stockholm. Gerade das Newman-Institut mit seiner etwas verträumten Stimmung und den oft unorganisierten, aber super freundlichen Kollegen, mochte ich sehr gerne. Es gibt nichts Besseres, als die Woche montags mit einer Geburtstagsfika im hauseigenen Café zu beginnen.

Diese Woche hatten wir in Uppsala Besuch von unserer Mitpraktikantin Greta aus Kopenhagen. Diese (nicht ganz) typische Uppsala-Woche, wollen wir in diesem Blog-Beitrag festhalten.
Die Woche startete mit einem typischen Sonntag. Vormittags in die Kirche gehen und nachmittags Zimtschnecken backen. Backen und Kochen hat bei uns, wie euch vielleicht noch auffallen wird, einen hohen Stellenwert. Plus, abends gab es noch einen schönen Sonnenuntergang, den wir uns vom Schloss aus angeschaut haben.

Hallöchen aus dem hohen Norden!
Hiermit melde mich mit meinem zweiten Blogeintrag aus Uppsala. Seit fünf Monaten lebe und arbeite ich jetzt in Schweden. Es ist so viel passiert, dass ich absolut keine Ahnung habe, wo ich anfangen soll – also beginne ich einfach.

Es begab sich vor einiger Zeit, dass sich im kleinen schwedischen Örtchen Vadstena die in allen nordischen Ländern verstreuten "Pins" trafen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. So brach nach Monaten hektischer und harter Arbeit in den Einsatzstellen endlich eine Phase der Entspannung und Besinnlichkeit an. Kaum angekommen schlugen Wellen der Freude und der Umarmungen durch den Raum und die Augen eines Jeden begannen zu leuchten. Kein Wunder, denn seit unserem letzten emotionsgeladenen Abschied, beim Entsendungs-Seminar im Sommer sind einige Monde ins Land gezogen.

Auch sechs Wochen später kann ich mich noch an das Gefühl erinnern, als ich im
Flugzeug saß und wir in den Landeanflug gingen. Mein Blick fiel auf die schwedische Landschaft mit den süßen, roten Häuschen und, je näher wir dem Flughafen kamen, auf die Dächer der vielen Autos auf dem Parkplatz. In diesem Moment fühlte ich mich wie eine Romanfigur einem Buch. Und seitdem ist so unfassbar viel passiert, dass ich es kaum glauben kann. Manchmal
begreife ich gar nicht richtig, dass das hier mein neues Leben ist. Aber nun einmal von vorne.

Ich arbeitete zum einen im Newman-Institut in Uppsala und half dort dem Hausmeister bei verschiedensten Tätigkeiten. Des Weiteren half ich mit Maria, der anderen Praktikantin am Newman-Institut, mit Konferenzen und Buchvorlesungen vorzubereiten. Außerdem kümmerten wir uns um die Gästewohnungen des Newman-Instituts und bereiteten diese für kommende Gäste vor. Eine weitere Aufgabe bestand darin, das Studentencafé am Laufen zu halten und dafür einkaufen zu gehen. Jedoch arbeitete ich am Newman-Institut nur drei Tage die Woche, die anderen zwei Tage arbeitete ich im katholischen Kindergarten. Dort gelangte ich immer mit einer 1,5-stündigen Zugfahrt hin und ich half dort beim Essen machen und Kinder betreuen, sowie diese für das entsprechende Wetter draußen anzuziehen.

Nun ist mein Praktikum tatsächlich vorbei! Das kann ich kaum glaube, denn die letzten zehn Monate sind wie im Flug vergangen und waren doch bis zum Rand gefüllt mit unglaublich vielen neuen Erlebnissen und
Erfahrungen.

Nach 10 ereignisreichen Monaten in Uppsala in Schweden ist mein „PiN“ nun vorbei.
Begonnen hat dieses Abenteuer am 22. August 2022, als ich gemeinsam mit meiner "Mitfreiwilligen" Johanna und sehr viel Gepäck in Hamburg in den Nachtzug gestiegen bin.
Jetzt rückblickend kann ich sagen, dass ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise vorstellen konnte, was alles auf mich zukommen wird und was ich alles erleben werde. Aber vielleicht war das auch ganz gut so, denn so bin ich sehr unvoreingenommen und doch mit viel Vorfreude in meine Zeit im Ausland gestartet.

Ein Sommertag ließ mich (fast) den ganzen Winter vergessen: Es ist der 23. Juni 2023, wir sitzen auf ein paar Steinen am Vätternsee und schauen der Sonne zu, wie sie im Wasser versinkt, bevor sie in knapp fünf Stunden schon wieder am Horizont aufgehen wird.
Midsommar in Schweden. Ein Traum wird wahr.

Für insgesamt 10 Monate bekam ich die Möglichkeit, nach Nordeuropa zu ziehen, um dort meinen Freiwilligendienst zu absolvieren. Ende August 2021 ging es los nach Schweden, um dort in Uppsala, gegenüber vom Newmaninstitut in der Slottsgränd 5 zu wohnen. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, kommen eine Menge Erinnerungen hoch. Mir fallen so viele Erlebnisse und Abenteuer ein, die ich hier erlebt habe. Dieses Jahr war so intensiv und prägend, wie nie zuvor.
Von Hamburg nach Uppsala, einige Ausschnitte, von der Anreise, der Einsatzstelle und der Stadt.
Johanna Müller zeigt Eindrücke aus der ersten Tagen ihres Praktikums.

In der Zeit vor meinem Praktikum und auch währenddessen wurde ich immer wieder gefragt: "Warum Schweden?" Doch ich hatte nie eine klare Antwort auf diese Frage parat. Vor meinem PIN war ich, im Gegensatz zu vielen meiner Mitpraktikant-innen, bis auf eine Zwischenübernachtung auf der Durchreise noch nie in Schweden und konnte nur erahnen, was es mit dem Schweden-Hype auf sich hat. Nach dem Abitur wollte ich ein fremdes Land und dessen Kultur entdecken, neue Menschen kennenlernen, meine Komfortzone verlassen. Doch eigentlich war es eher ein Gefühl, was mich nach Schweden gebracht hat. Nach 6 Monaten bin ich der Antwort auf die Frage etwas näher gekommen.

Willkommen in Schweden!
Wir, das sind Theresa, Anna Maria und Martha, nehmen euch mit in unseren vielfältigen Praktikumsalltag in Uppsala und Stockholm.

"...und träumen vom Sommer in Schweden." Im Frühjahr haben wir Praktikanten in Schweden diese Liedzeile gesungen, als wir während unseres Roadtrips durch das zu diesem Zeitpunkt noch reichlich kalte und verregnete Schweden gefahren sind. Knapp ein halbes Jahr später liegt ein Sommer in Schweden jetzt hinter mir, doch an dem Traum vom schwedischen Sommer hat sich nicht viel verändert, außer dass ich jetzt bestätigen kann, dass der Sommer dort wirklich wunderschön und einzigartig ist.

"Clarita, was ist dein tragischstes Erlebnis?" – "Puh, gute Frage. Mir fällt gar keins ein."
Zu dieser Unterhaltung kam es, als wir uns in der allerersten Woche auf den Weg in den Wald zum 'Holzhacken' machten. Im September fiel mir da gar keine Antwort ein, aber nach meinen neun Monaten voller Abenteuer und neuer Eindrücke könnte ich einige Erlebnisse aufzählen. Vielleicht kann man sie nicht unbedingt als tragisch bezeichnen, aber in den Momenten schienen sie tragisch - bis man eine ganz einfache Lösung dafür gefunden hatte…

Für die vorletzte Aprilwoche hatten wir uns ein besonderes Projekt vorgenommen: Wir wollten Marieudd auf den schwedischen Sommer vorbereiten, Holz machen und aufräumen. Dafür
hatten wir uns in dieser Woche nichts anderes vorgenommen und so ging es an einem sonnigen Sonntag los. Nachdem wir schon in der vorherigen Woche angefangen hatten, Pläne zu schmieden und einige
Geräte und Werkzeug in unseren treuen Begleiter, dem Newman-Bus 'UWE' gepackt hatten, feierten wir am Sonntagmorgen eine Messe mit Philip.