Bistum Reykjavik, Island

Island besticht durch seine atemberaubende Natur.
Island besticht durch seine atemberaubende Natur.

Das Bistum Reykjavik ist das einzige katholische Bistum in Island. Es umfasst eine Fläche von gut 100.000 km² auf denen etwa 10.000 Katholiken leben. Es gibt fünf Pfarreien, in denen Katholiken ihren Glauben leben.

 

Als Praktikant unterstützt du die kleine katholische Kirche in Island mit unterschiedlichen Aufgaben. So kannst du den Ordensschwestern in Reykjavik bei der Erstellung des täglichen Frühstücks für Bedürftige helfen, administrative Dinge im Bistum übernehmen oder in der Kinderkrippe in Akureyri mitarbeiten.

 

 


Wow! Meine ersten Wochen in Reykjavik

Wow.

Jetzt bin ich schon sechs ganze Wochen in Island.

Wie schnell die Zeit vergeht. Angekommen bin ich am Nachmittag des  1. Septembers und wurde schon von Ivan, meinem Ansprechpartner vor Ort, am Flughafen erwartet.

Ich hatte Glück, die Sonne schien! Und so konnte ich die Fahrt vom Flughafen bis nach Reykjavik, durch das alte Lavagestein besonders genießen.

Dómkirkja Krists Konungs in Reykjavik
Dómkirkja Krists Konungs in Reykjavik

Nach einer guten Stunde Autofahrt waren wir an meiner zukünftigen Arbeitsstelle, der “Dómkirkja Krists Konungs” im Stadtzentrum von Reykjavik angekommen. Hier werde ich den Schwestern und Priestern die nächsten 5 Monate unter die Arme greifen.

Am nächsten Tag hieß es aber erstmal die Stadt zu erkunden und herauszufinden, wo ich die nächsten Monate wohnen werde. Dazu habe ich morgens an einer Sightseeing-Tour teilgenommen und nachmittags ist Ivan mit mir zum höchsten Aussichtspunkt Reykjaviks, dem Wasserspeicher Perlan, gefahren. Von dort aus konnte ich ganz Reykjavik und die im Hintergrund lauernden Gebirge mit ihren zahlreichenden Bergen bewundern.

 

Eine Kugel Eis hat das Ganze abgerundet, denn eins habe ich hier schon gelernt:

in Island ist es egal, wie warm oder kalt es ist, Eis geht immer!

Auf dem Rückweg haben wir dann noch bei einer kleinen heißen Quelle am Wegrand gehalten. Das Wasser war zwar nicht so warm wie erwartet, reichte aber um sich die Füße (oder auch Hände) bei dem ständig kalten Wind ein bisschen aufzuwärmen.

 

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Hæ hæ! Hvað segirðu?

Etwas über einen Monat bin ich jetzt schon in Akureyri, im Norden Islands, und habe schon jede Menge erlebt!

 

Angekommen bin ich am 21. August am Keflavik-Flughafen und ich hatte Glück, denn auf dem Weg nach Reykjavik sind wir bei der „Blue-Lagoon“ vorbeigefahren. Nur für ein heißes Bad in der Quelle hatten wir leider keine Zeit. 

 

Reykjavik: Blick auf den Tjörnin See
Reykjavik: Blick auf den Tjörnin See

 

Herzlichst wurde ich dann in Reykjavik in Empfang genommen und lernte schon gleich an meinem ersten Tag mehrere Pfarrer und sogar den Bischof von Reykjavik kennen.

 

Nur eineinhalb Tage hatte ich Zeit, um mich in der Hauptstadt umzugucken. Ich schaute mir den Hafen an, lief den Berg hoch bis zu „Hallgrimskirkja“ und dann wieder runter bis zur „Harpa“. 

 

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Neun Monate in Akureyri

Wale bei Husavik
Wale bei Husavik

Gut sechs Wochen ist es nun her, dass ich mich mitten in der Nacht von Reykjavik auf den Weg zum Flughafen gemacht habe. Alles, was sich so über neun Monate angesammelt hat in meinem Koffer verstaut. Das ein oder andere, was letztes Jahr von Deutschland aus die lange Reise mit mir angetreten hat, in Akureyri geblieben.

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Holar - Der ehemalige Bischofssitz des Nordens

Holar. Bild: Elisabeth Käufer
Holar. Bild: Elisabeth Käufer

Nun neigt sich auch bei mir in Akureyri nach neun Monaten die Zeit meines Praktikums dem Ende zu. Neben meinen Koffer zu packen, die letzten Kleinigkeiten zu erledigen und langsam aber sicher den ersten lieb gewonnenen Menschen Auf Wiedersehen zu sagen, hatte ich letzten Samstag noch die Möglichkeit mit den Firmlingen der Pfarrgemeinde, den Schwestern und dem Pfarrer einen Tagesausflug zum ehemaligen Bischofssitz des Nordens Islands, Holar, zu machen.

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Panama ...

Auch wenn es ziemlich unmöglich ist, alles, was ich mit der isländischen Jugendgruppe auf dem Weltjugendtag in Panama 2019 erleben durfte, in anderthalb Minuten wieder zu geben, habe ich doch mein Bestes

gegeben und hoffe, euch nun zumindest einen kleinen Einblick in unsere Zeit in

Panama geben zu können!

Elisabeth

 

"Team Iceland" in Panama

Team Iceland mit Elisabeth (4.v.r.) und Sara (5.v.r.)
Team Iceland mit Elisabeth (4.v.r.) und Sara (5.v.r.)

„Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38)

Das war das Motto des diesjährigen Weltjugendtags in Panama.

 

Auch hier aus Island hat sich eine kleine Gruppe bestehend aus 14 Personen, darunter Elisabeth und ich, auf den Weg nach Panama gemacht.

 

 

Am Montag den 21. Februar ging für uns die Reise los. Da Elisabeth und ich nach einer möglichst günstigen Flugverbindung gesucht haben sind wir nicht mit den anderen aus dem „Team Iceland“ gemeinsam geflogen. Nach fast 24h Reisezeit landeten wir Dienstag dann endlich in Panama. Am Flughafen erwartete uns dann zunächst eine unerfreuliche Überraschung – mein Rucksack war verschwunden (tauchte aber gottseidank nach drei Tagen wieder auf) aber auch eine schöne Überraschung -eine sehr nette Gastfamilie nahm uns in Empfang und brachte uns zu der Gemeinde der wir für die nächsten Tage zugeteilt waren. Schnell stellte sich jedoch heraus dass Elisabeth und ich in einer vollkommen anderen Gemeinde waren als der Rest der Gruppe, da wir mit einem anderen Flug ankamen und als eigene Gruppe galten. Nach einigem hin und her haben wir es dann jedoch auch geschafft

zu dem Rest von „Team Iceland“ in die Gemeinde St. Augustine zu wechseln. Hier trafen wir unter anderem auf Gruppen aus Polen, Italien, Chile, Brasilien und El Salvador.

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"Wie klein die katholische Welt ist" - Treffen in Panama

Elisabeth, Sara, Jule, Sophie und Hedwig in Panama
Elisabeth, Sara, Jule, Sophie und Hedwig in Panama

Siehe ich bin des Herren Magd, mir

geschehe wie du es gesagt“ –

so lautet die deutsche Version der Hymne des XXXIV. Weltjugendtages

 Das marianische „Fiat“ aus dem Lukas-Evangelium 1,38 gab das Motto des diesjährigen WJT vor, der die letzten zwei Wochen in Panama stattfand. Seit der Initiative von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1984 finden alle zwei bis drei Jahre die Weltjugendtage in einem anderen Land statt – ein katholisches Glaubensfest, das Millionen Jugendliche aus allen Erdteilen zusammen kommen lässt.

Panama ist das dritte lateinamerikanische Weltjugendtags-Gastgeberland nach Argentinien (Buenos Aires, 1987) und Brasilien (Rio de Janeiro, 2013). Ein großes Ereignis für den kleinen mittelamerikanischen Küstenstaat, der nur 4,1 Millionen Einwohner zählt und der mit dem Panama-Kanal den karibischen Raum im Norden und den pazifischen Raum im Süden verbindet. Panama ist stark christlich geprägt. Rund 84 Prozent der Panamenos bekennen sich zur katholischen Kirche.

 

Dieser Weltjugendtag war mehr noch als frühere von dem Wunsch des Papstes geprägt, dass die Jugendlichen an die Ränder der Gesellschaft gehen. Wir haben auch die Schattenseiten zu sehen bekommen und/oder wollten sie bewusst kennenlernen: Die Situation der Indigenas, die

Lebensrealität junger Menschen, die mit HIV infiziert und deshalb

marginalisiert sind, die Situation von Armut und Migration, von Ausgrenzung und Drogensucht. Die Reichtümer Panamas seien ungleich verteilt, ungleicher als in zahlreichen anderen Ländern. Viele Menschen sähen die Korruption als Hauptproblem der Politik in Zentralamerika – so habe es auch Papst Franziskus in mehreren Ansprachen in Panama betont.

 

120.000 registrierte Dauerteilnehmer des Weltjugendtages gab es. Verhältnismäßig ein kleinerer Weltjugendtag, dafür mit einem stärkeren politischen Akzent. Im Mittelpunkt stand das Thema Berufung; ein bewusstes Ja zu sagen, zu einer konkreten Lebensgestaltung, Berufswahl, Entscheidung für ein Ordensleben oder für eine Ehe. Daneben stand noch die besondere Aufforderung an uns junge Menschen im Hier und Jetzt zu leben,

nicht zurück zu schauen und auch nicht zu sehr in die Zukunft. Das Leben findet heute statt und wir sollen mutig sein uns dieser Gegenwart immer bewusster zu stellen und dort zu leben. Die Vergangenheit dankbar anzunehmen, die Gegenwart mutig anzugehen und die Zukunft im Vertrauen auf uns zukommen zu lassen. Auch sind wir immer auf einem Pilgerweg und es geht immer weiter, nie zurück.

 

Jubel und Begeisterung einerseits und Frömmigkeit und Anbetung andererseits!

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50 Jahre Bistum Reykjavik

Messe zum 50.Jubiläum des Bistums im Dom von Reykjavik
Messe zum 50.Jubiläum des Bistums im Dom von Reykjavik

Am 18. Oktober 1968 wurde durch den damaligen Papst Paul VI die Gründungsurkunde des Bistums Reykjavik unterzeichnet.

Aus Anlass des nun 50 jährigen Bestehens des Bistums haben wir am 4. November hier in der Christ König Basilika ein großes Fest mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst gefeiert.

Die Vorbereitungen dazu haben uns alle hier schon in den vergangenen Wochen auf Trab gehalten. Alles, von der Bibliothek bis zu den Büros, sollte für diesen besonderen Tag schließlich „tippi-toppi“ sein.

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Elisabeths erste Wochen in Island

Elisabeth auf einem Schwefelfeld
Elisabeth auf einem Schwefelfeld

Auch ich bin nun schon seit vier Wochen in Island und trotz der kurzen Zeit total verliebt in das Land und meine Arbeit hier. 

 

Mein Schlafzimmer habe ich in dem Gästehaus der Karmelschwestern, mit denen ich mich tagsüber um neun Kinder im Alter von 10 Monaten und fast zwei Jahren kümmere. Neben meinen Aufgaben in der Kinderkrippe helfe ich außerdem im Haushalt oder dem Pfarrer der Pfarrgemeinde bei gerade anstehenden Arbeiten in der Kirche und dem Pfarrhaus.

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Saras spannende erste Wochen in Island

Marien-Statue auf der Insel Viðey
Marien-Statue auf der Insel Viðey

Ich bin jetzt gerade mal seit fast zwei Wochen hier in Reykjavík und konnte schon einiges erleben.

Nach meiner Ankunft am Flughafen und einer Stunde Autofahrt durch altes Lavagestein bin ich endlich spät abends in Reykjavik angekommen und war froh, mein kleines Zimmer in der Nähe der katholischen Kirche beziehen zu können.

Glücklicherweise musste ich am nächsten Tag noch nicht arbeiten, so dass ich in aller Ruhe die Stadt erkunden konnte. Am Abend ging es noch zur Perlan, Reykjaviks höchstem Aussichtspunkt. Von hier hatte ich dann einen noch besseren Aus- und Überblick auf die Stadt .

Für die nächsten Tage hieß es aber erstmal arbeiten und ich lernte meine verschiedenen Arbeitsbereiche kennen.

Morgens leiste ich Mithilfe bei den Mutter Theresa Schwestern, welche jeden Morgen ein Frühstück für Bedürftige anbieten und auch viel Hilfe von anderen freiwilligen Mitarbeitern bekommen.

Nachmittags helfe ich dann in der Diözesanstelle mit. Hier habe ich jetzt auch schon viele Mitarbeiter kennengelernt – eine sehr internationale Gemeinschaft.

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Die Träger des Projekts                             Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Newman-Institut 

Ricarda Clasen

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala

Web: www.newman.se

E-Mail: ricarda.clasen@newman.se

 

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.