Bistum Reykjavik, Island

Island besticht durch seine atemberaubende Natur.
Island besticht durch seine atemberaubende Natur.

Das Bistum Reykjavik ist das einzige katholische Bistum in Island. Es umfasst eine Fläche von gut 100.000 km² auf denen etwa 10.000 Katholiken leben. Es gibt fünf Pfarreien, in denen Katholiken ihren Glauben leben.

 

Als Praktikant unterstützt du die kleine katholische Kirche in Island mit unterschiedlichen Aufgaben. So kannst du den Ordensschwestern in Reykjavik bei der Erstellung des täglichen Frühstücks für Bedürftige helfen, administrative Dinge im Bistum übernehmen oder in der Kinderkrippe in Akureyri mitarbeiten.

 

 


Judiths spannende Wochen in Island

Judith Bernhardt mit den Karmelitinnen in Akureyri
Judith Bernhardt mit den Karmelitinnen in Akureyri

Halló!

Ég heiti Judith und ich bin jetzt schon seit fast 7 Wochen im hohen Norden von Island, in Akureyri. Meine alltäglichen Aufgaben hier sind sehr abwechslungs-reich.

Vormittags helfe ich in der Kinderkrippe, die von vier Karmelschwestern geleitet wird. Von Essen für die Kinder kochen über Füttern, Spielen (draußen und drinnen), in den Schlaf schaukeln und singen bis hin zur zweimal wöchentlich stattfindenden Grundreinigung ist alles dabei. Einzig und allein das Windelwechseln bleibt mir zum Glück erspart. 

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Judiths Grüße aus Island

Seit etwas mehr als 10 Tagen ist nun auch Judith Bernhardt auf Island. Den ersten Teil ihres Praktikums absolviert sie in Akureyri im Norden Islands. Ihre ersten Eindrücke von der atemberaubenden Natur auf Island hält sie in einem kleinen Video fest:

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Johannas erste Wochen in Reykjavik

Blick auf Reykjavik von der Hallgrimskathedrale
Blick auf Reykjavik von der Hallgrimskathedrale

Als ich am 1. August in Keflavik aus dem Flugzeug stieg, war einer meiner ersten Gedanken: Es regnet ja gar nicht! 

Tatschächlich waren alle Isländer, die ich bisher getroffen habe, selbst überrascht von dem guten Wetter, dass sie in der letzten Zeit hatten. Doch: die Sonne in Reykjavík kommt in der Regel nicht gegen den oft relativ starken, kalten Wind an. Inzwischen scheint sich alles "normalisiert" zu haben: 12° C, Regen und kalte Windböen. (Zum Vergleich: in meiner Heimatstadt Paderborn ist es aktuell – laut Google – genau doppelt so warm.)

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Zwischen Whale Watching und Public Viewing

Ulrike Kruse ist nach sechs Monaten aus Island zurückgekehrt

In der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. Juli 2016 habe ich  ein Praktikum im Bistum Reykjavík auf Island absolviert. Das junge Bistum besteht erst seit 48 Jahren und erstreckt sich über die 103.000 km² große Insel. Der Anteil der Katholiken in Island liegt bei ca. 4 Prozent und setzt sich überwiegend aus Immigranten zusammen, die zum Großteil aus Polen, den Philippinen und Lateinamerika kommen. Somit unterscheidet sich die Situation der katholischen Kirche gänzlich von der Kirche in Mitteleuropa.

Die ersten drei Monate meines Praktikums habe ich in Akureyri, in der größten Stadt im Norden Islands, verbracht. Dort habe ich vormittags im Kleinkinderhort der Karmelschwestern ausgeholfen, in der neun Kinder im Alter von zehn bis 19 Monaten betreut wurden. Meine Aufgaben lagen hier beim An- und Ausziehen der Kinder, Essen zubereiten, Füttern, Spazierengehen, Spielen, Basteln, Aufräumen oder dem Reinigen der Räumlichkeiten. Die Arbeit mit neun solch kleinen Kindern ist sehr anstrengend und kräftezehrend. Man muss jederzeit wachsam sein und die Kinder im Auge haben. Dazu gibt es eine Menge zum Aufräumen und Saubermachen. Natürlich schaffen die Schwestern die Arbeit auch ohne eine Hilfe wie mich. Jedoch ist ein Praktikant eine ungemeine Arbeitserleichterung. Sehr oft haben sich die Schwestern für meine Hilfe bedankt.

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Wie die Zeit verfliegt

Sechs Monate sind vorbei. Vor eineinhalb Wochen bin ich zurück nach Deutschland geflogen. Zuhause. Endlich wieder meine Familie und Freunde wiedersehen. Endlich nach zwei Monaten mal wieder Dunkelheit in der Nacht erleben.
Zurück in mein ”normales” Leben. Ich freue mich. Aber ich bin auch traurig. Ich hatte eine wundervolle Zeit hier, aus der ich nicht nur viele neue Erfahrungen, sondern auch einige Freunde mitnehmen werde. Island ist ein wunderbares Land. Ich werde einiges vermissen: die Menschen, die Natur, den Skyr, die heissen Quellen zum Baden und vor allem diese unfassbare Stille, die man beim Wandern hören kann. Dies wird bestimmt nicht mein letzter Besuch auf Island gewesen sein.

Ich danke dem Bonifatiuswerk für die Möglichkeit dieser tollen Erfahrung.

 

- Ulrike Kruse

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Ulrike Kruse mitten im Island-Fußballfieber

Public-Viewing in Reykjavik.
Public-Viewing in Reykjavik.

Niemand hat es erwartet: Island, zum ersten Mal Teilnehmer an den Fußball-Europameisterschaften, steht 2016 im Viertelfinale. Ein kleines Land mit gerade einmal rund 335.000 Einwohnern – so stark. Es scheint, als sei die ganze Welt nun im Island-Fußballfieber. Reykjavik ist geschmückt in Island-Farben und alle Trikots sind ausverkauft. Seit Beginn der Meisterschaften gibt es eine Leinwand auf einem kleinen Platz in der Innenstadt. Doch von Spiel zu Spiel wurden die Menschenmassen immer mehr, sodass nun eine größere Leinwand an einem größeren Platz errichtet werden musste.

Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.
Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.

Unfassbar viele Menschen versammelten sich dort zum Spiel gegen England und konnten es kaum glauben, als das 2:1 geschossen wurde und blieb. So nervös wie in den letzten Minuten dieses Spiels habe ich schon lange bei keinem Fußballspiel mehr mitgefiebert! Ich freue mich riesig, dass ich gerade jetzt auf Island bin und diese wunderbare Stimmung miterleben kann. Am kommenden Sonntag spielt Island gegen Frankreich und ich drücke meine Daumen, dass sie auch diesen Gegner schlagen werden.

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.

 

- Ulrike Kruse


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Halbzeit in Island

Die Zeit vergeht so schnell. Nun ist schon die Hälfte meines Auslandspraktikums
herum. Drei Monate, verflogen wie ein paar Tage. In einer Woche wechsle ich schon
nach Reykjavik. Dort geht es dann wieder von vorne los: eine neue Stadt, neue
Menschen, eine neue Arbeit. Aber Island ist so ein tolles Land, das kann nur gut
werden! Ich bin gespannt, aber auch traurig. Ich habe die Schwestern und vor allem
auch die Kinder aus der Kinderkrippe, in der ich mitarbeite, sehr ins Herz
geschlossen.

Auch meine Freunde, die ich hier gefunden habe, werde ich vermissen.
Ich hatte eine ganz tolle Zeit hier. Somit wird dies definitiv kein endgültiger
Abschied von Akureyri.

- Ulrike Kruse

Hier einige Bilder aus der Zeit:

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Schon sechs Wochen in Island

Die sechste Woche in Island ist schon fast herum und ich kann sagen, dass ich mich recht gut eingelebt habe. In der Woche helfe ich vormittags den Karmelschwestern bei der Betreuung von neun kleinen Kindern. Der Jüngste ist ca. 10 Monate, die Älteste wird im April zwei Jahre alt. Sowohl die Kinder, als auch ich, brauchten zwar eine „Aneinander-Gewöhn-Phase“, aber nun macht die Arbeit sehr viel Spaß! Wir spielen, basteln, gehen hinaus in den Schnee. Ich helfe beim Essen oder beim Einschlafen mit Gute-Nacht-Liedern. Nur Windeln wechseln muss ich (zum Glück) nicht! Am Nachmittag helfe ich dem Priester bei Aufräum- oder Kopierarbeiten oder den Schwestern mit dem Wocheneinkauf. Meine Freizeit verbringe ich meistens mit Freunden ganz klassisch isländisch beim Kaffee trinken oder schwimmen gehen. Wobei „Schwimmen“ in diesem Fall bedeutet draußen im Hot Pot zu sitzen und zu quatschen. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl hier und freue mich auf die noch kommende Zeit!
                                                                                                                                                   - Ulrike Kruse

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Die ersten Tage in Island

Ulrike Kruse lebt seit einer Woche auf der Insel aus Feuer und Eis

Als ich am Gate am Flughafen stand, wusste ich nicht, was mich erwartet. Werde ich die Arbeit mögen? Wie werden die Isländer sein? Fragen über Fragen, doch ich versuchte mir ganz getreu nach isländischer Art zu denken: Es wird schon alles gut gehen.
Und das ging es auch. Ich wurde von einer sehr netten Frau vom Flughafen abgeholt und erhielt bei Kaffee und Kuchen einen sehr schönen Empfang. Dazu wurde ich zu einem sehr netten Abendessen eingeladen.

Am nächsten Tag fand das jährliche Treffen der Priester und Ordensleute in Reykjavik statt. Ein Event, das mir die Gelegenheit bot, sehr viele Menschen kennenzulernen. Tagsüber konnte ich bei den Vorbereitungen helfen, am Abend erlebte ich meinen ersten isländischen Gottesdienst. Obwohl ich kein Wort verstanden habe, war es sehr schön. Im Anschluss wurde zusammen gegessen, getrunken, geredet und gesungen. Es war ein toller Abend. Ich wurde so herzlich von den Schwestern, den Priestern und dem Bischof aufgenommen, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe.

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.