Pfarrei St. Paul in Bergen, Norwegen

St. Paul Gymnas in Bergen, Norwegen
St. Paul Gymnas in Bergen, Norwegen

Die Stadt Bergen liegt an der Westküste Norwegens und ist mit ihren rund 280.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie ist geprägt durch die sieben Stadtberge, die bei gutem Wetter zum Wandern einladen. Gerade der Frühling und der Herbst in Bergen bestechen durch ihre Farbenfreude.

Der Haupteinsatzort ist das katholische Gymnasium St. Paul im Stadtteil Florida. Hier haben Praktikanten die Möglichkeit, sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen, ob als Deutsch- oder Religionslehrervertretung oder als Nachmittagsbetreuer und Hausaufgabenhelfer. Auch gibt es viele Projekte und Prüfungen, bei denen verschiedenste Aufgabe übernommen werden. Vor- und Nachbereitung, sowie vielfältige Büroarbeiten, stellen den Haupteinsatzbereich der Praktikanten dar. Ebenso sind die Schulsekretärin und der Hausmeister für jede Unterstützung dankbar.

Jeder Praktikant erhält sein eigenes Zimmer mit Bad.
Jeder Praktikant erhält sein eigenes Zimmer mit Bad.

Hin und wieder fallen auch Aufgaben in der Pfarrei St.Paul und der Grundschule St. Paul an. Beide liegen etwa zehn Minuten vom Gymnasium entfernt, im Zentrum der Stadt. Die Aufgaben können auch hier je nach den Fähigkeiten und Interessen des Praktikanten variieren. Wie die katholische Kirche in ganz Norwegen, ist auch die Pfarrei St. Paul von vielen Nationalitäten und Kulturen geprägt. Dies zeigt sich vor allem bei verschiedenen Festen im Laufe des Kirchenjahres, bei denen jede nationale Gruppe durch verschiedene Beiträge ihre kulturelle Tradition präsentiert. Aber auch die vielen Messen in unterschiedlichen Sprachen zeugen von der kulturellen Vielfalt der Pfarrei.

 

Die Pfarrei wird von Pfarrer Alois betreut, während Pater Lukas Lorf-Wollesen hauptsächlich für die Schulseelsorge verantwortlich ist. Beide gehören dem Augustinerchorherrenstift Klosterneuburg bei Wien an und sind seit 2003, bzw. 2005 in Bergen. Das Kloster der Chorherren in Bergen liegt zwischen Kirche und Gymnasium. Hier können die Praktikanten, gemeinsam mit Pater Alois und Pater Lukas, sowie drei Studenten, die in einer WG im Haus leben, wohnen. Die Praktikanten haben ein kleines, gemütliches Zimmer mit eigenem Bad in der Dachetage, können aber die Gemeinschaftsräume wie Küche, Bibliothek und Fernsehstube mitbenutzen.

 

Praktikant Hannes Reinhardt am Nationalfeiertag
Praktikant Hannes Reinhardt am Nationalfeiertag

Doch das Leben in Bergen besteht nicht nur aus Arbeit. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit den Menschen der Stadt in Kontakt zu kommen oder etwas Schönes zu erleben. Viele Norweger gehen gerne wandern oder fahren mit dem Boot raus aufs Meer. Auch gibt es viele Konzerte in der Stadt. Wer gerne singt, kann sich im Kirchenchor engagieren. Auch die Studentengemeinde ist ein guter Ort, um andere junge Menschen kennenzulernen. Praktikanten, die Erfahrungen im Ministrieren haben, können dies in Bergen weiterführen. Im Kloster besteht die Möglichkeit, sich am Klavier musikalisch zu betätigen. Beim gemeinsamen Abendessen, das abwechselnd von den Mitgliedern der Hausgemeinschaft zubereitet wird, kann man den Tag ausklingen lassen. Außerdem besteht das Angebot zur Teilnahme an den liturgischen Feiern.

 

Blick auf den Hafen in Bergen
Blick auf den Hafen in Bergen

In Norwegen wird Norwegisch gesprochen. Die Haussprache im Kloster ist neben Norwegisch aber auch Deutsch, sodass es keine Verständigungsschwierigkeiten gibt. An der Schule und in der Pfarrei kann man sich gut auf Englisch verständigen. Insgesamt sprechen die Norweger, auch Kinder und Jugendliche, normalerweise ausgezeichnet Englisch. Für Praktikanten in Bergen besteht das Angebot, kostenlos an einem Norwegisch-Kurs teilzunehmen. Das Erlernen der Landessprache ist nicht schwer und man kann sich zumeist bereits nach wenigen Wochen problemlos auf Norwegisch unterhalten.

Die Praktikumsstelle in Bergen ist in erster Linie für junge Männer geeignet. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und können, je nach Fähigkeiten und Interessen, abgesprochen werden. Hier besteht große Flexibilität.

Wie Du siehst, gibt es in Bergen viel zu erleben!


Ein Jahr in Norwegen - Tobias' Abschlussvideo

Tabea unterwegs in Norwegen und Schweden

Tobias, Corona, Charlotte, Tabea, Martin und Irina auf dem Berg Fløyen
Tobias, Corona, Charlotte, Tabea, Martin und Irina auf dem Berg Fløyen

Der Juli war für mich der letzte Monat als Freiwillige in Oslo

Deshalb habe ich den Juni genutzt, um nochmal etwas von Norwegen und Schweden zu erkunden. 

Anfang Juni ging es für Charlotte und mich für ein Wochenende nach Bergen, um Martin und Tobias zu besuchen. Nachdem die beiden und freitags die Stadt gezeigt hatten, kamen samstags Irina und Corona aus Vadstena noch dazu. Gemeinsam machten wir eine Tour auf den Stadtberg, Fløyen.

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Kleine Aufgaben mit Humor nehmen

In Bergen werde ich mit vielen Aufgaben konfrontiert.

An einem Tag werde ich ein Teil von großen und kleinen Projekten und an anderen Tagen fahre ich mit auf Lager als Betreuer in der Gemeinde.

Doch dann gibt es Tage, an denen es keine Reisen zu organisieren gibt oder Schüler zu unterrichten sind. Dann muss ich eben andere Aufgaben erledigen, die zwar genauso wichtig sind, aber auf den ersten Blick sehr komisch wirken. Zum Glück passiert sowas aber selten.

Hier erfahre ich, wie wechselhaft Berufe an Schulen und in der Gemeinde sein können. Doch wenn man die unbeeindruckenden Aufgaben mit Humor nimmt, wird der Tag gleich viel besser.

Das seht ihr in meinem kleinen Video hier.

-Martin Schäfer

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Alle Wetter! - Magdalena und Maria zu Besuch in Bergen

Tobias Hövener, Magdalena Kollbeck, Maria Korten und Martin Schäfer auf dem Gullsfjell bei Bergen
Tobias Hövener, Magdalena Kollbeck, Maria Korten und Martin Schäfer auf dem Gullsfjell bei Bergen

20 Grad und strahlende Sonne in Uppsala.

Alle zieht es nach draußen um ordentlich Vitamin D zu tanken. Und was machen Maria und ich? Wir fliegen erst mal nach Bergen, in der Erwartung 4 Tage Regen zu erleben. Doch in dieser Hinsicht wurden unsere Erwartungen enttäuscht (übrigens das einzige in dem wir enttäuscht wurden!). Wir landeten bei ebenfalls 20 Grad und Sonnenschein und trafen auf unserem Weg zum Kloster der Augustinerchorherren gefühlt ganz Bergen draußen im Park.

Den Donnerstagabend verbrachten wir entspannt auf dem Balkon, pflanzten Blumen und nach dem Abendessen nutzen wir die Gelegenheit uns mit den Bergener Jungs über das Praktikum und alles andere auszutauschen. 

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Frohe Ostergrüße - Videogruß

Wir wünschen allen Praktikanten und Lesern des Praktikanten-Blogs ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

Zur Einstimmung auf die besinnliche Zeit der Karwoche und Ostertage kommt hier ein Video von Tobias Hövener aus Bergen. Er war zu Besuch in Uppsala als auch die Freiwilligen des Freiwilligen Bonifatiusdienstes zu Besuch in Uppsala waren. Gemeinsam haben die Freiwilligen und die Praktikanten aus Uppsala, Stockholm, Vadstena und Bergen eine Pilgerwanderung nach Gamla Uppsala gemacht.

- Anna Nick

Hier einige Videoeindrücke:

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Videoblog aus Bergen: Anbetung in Bergen

Bei der letzten Anbetung der Studentengruppe in St.Paul in Bergen, hatte Tobias mal wieder seine Kamera mit dabei und hat einige Eindrücke des Abends festgehalten. Im Video sieht man auch Martin an der Bass-Ukulele.

Viel Spaß beim anschauen:

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Zu Besuch in (den) Bergen

Greta Hartmann, Josephine Metasch und Martin Schäfer in Bergen
Greta Hartmann, Josephine Metasch und Martin Schäfer in Bergen

Hei Hei ! 

sagen zumindest die Norweger, wenn sie sich begrüßen. Das und sehr viel anderes, haben wir bei unserem Wochenendbesuch in Norwegen, Bergen bei Martin und Tobias gelernt.

Samstag früh zum Flughafen, Uhr wieder eine Stunde zurück stellen und nach 2 Stunden den ersten Schritt auf norwegischen Boden gesetzt. Bergen ist die zweitgrößte Stadt in Norwegen mit ca. 275.000 Einwohnern so nach Martin, der uns in Bergen begrüßt und uns das Wochenende herumgeführt hat. Leider haben wir hinter den 7 Bergen keine sieben Zwerge gefunden, sondern eine wunderschöne Hafenstadt. 

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Praktikum im Norden eröffnet einem die Tore der Welt!

Meine Praktikumsstelle in Bergen gefällt mir super. Wir haben uns hier sehr gut eingelebt und fühlen uns hier schon wie Zuhause. Doch das Praktikum im Norden hat mir nicht nur ein neues Lebensumfeld, in dem man sich zuhause fühlen kann, eröffnet, sondern ermöglicht mir auch Nordeuropa zu bereisen. Ich durfte schon einiges erleben, was ich sonst sicher nie erlebt hätte. Ich war mit einem Freund, den ich hier in Bergen kenngelernt habe, in Oslo und habe außerdem die Praktikanten in Uppsala und Stockholm schon einmal besucht, nachdem Sie uns in Bergen schon besucht hatten. Über diesen Besuch findet ihr auf Pias Blog einen Artikel. Doch ich reise nicht nur alleine durch den Norden. Martin und ich durften schon die Ministranten aus Bergen auf ihrer Wallfahrt nach Österreich begleiten und außerdem hat sich Martin am letzten Wochenende spontan dazu entschieden mit mir und den anderen Praktikantinnen Oslo zu erkunden. Dazu könnt ihr einen ausführlicheren Blogeintrag auf Martins Seite lesen.  

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Bergen zu Besuch in Oslo : "Gehe nicht über Los, ziehe keine 2000 NOK ein"

Tobias Hövener, Tabea Gerd-Witte, Charlotte Uhrig und Martin Schäfer in Oslos Rathaus
Tobias Hövener, Tabea Gerd-Witte, Charlotte Uhrig und Martin Schäfer in Oslos Rathaus

Wir Praktikanten aus Bergen flogen am dritten Januarwochenende nach Oslo zu den Praktikanten Tabea und Charlotte. Alle Praktikanten in Norwegen waren an einem Ort. Das war aber nicht von Anfang an so geplant. Eigentlich flog Tobias am Freitag nach Oslo, für einen Schulausflug in ein Museum. Ich hielt es für eine gute Gelegenheit, ein spontanes Praktikantentreffen daraus zu machen. So flog ich am Freitagabend hinterher und übernachtete im Katarinahjemmet.

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Nikolausgrüße aus dem Norden

Judith Bernhardt mit den Schwestern und Kindern in der Kinderkrippe in Akureyri/Island
Judith Bernhardt mit den Schwestern und Kindern in der Kinderkrippe in Akureyri/Island

Der Heilige Nikolaus geht bekanntlich jedes Jahr am 6.Dezember auf Reisen, um die Kinder auf der Welt zu besuchen. 

Auch in Nordeuropa war der Nikolaus im Auftrag des Bonifatiuswerkes unterwegs und hat Schoko-Nikoläuse in unseren Praktikumsstellen im Norden vorbeigebracht. Hier ein paar Nikolausgrüße von unseren Praktikanten aus Schweden, Norwegen, Finnland und Island!

- Anna Nick

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 70 312 62 50

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.