Pfarrei St. Paul in Bergen, Norwegen

Das St. Paul Gymnasium.
Das St. Paul Gymnasium.

Die Stadt Bergen liegt an der Westküste Norwegens und ist mit ihren rund 270.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie ist geprägt durch die sieben Stadtberge, die bei gutem Wetter zum Wandern einladen. Gerade der Frühling und der Herbst in Bergen bestechen durch ihre Farbenfreude.

 


Im Zentrum Bergens, wo sich der Großteil des Lebens der Stadt abspielt, liegt die Pfarrei St. Paul. Wie die katholische Kirche in ganz Norwegen, ist auch die Pfarrei St. Paul von vielen Nationalitäten und Kulturen geprägt. Dies zeigt sich vor allem bei verschiedenen Festen im Laufe des Kirchenjahres, bei denen jede nationale Gruppe durch verschiedene Beiträge ihre kulturelle Tradition präsentiert. Aber auch die vielen Messen in unterschiedlichen Sprachen zeugen von der kulturellen Vielfalt der Pfarrei.


Die Pfarre wird von Pfarrer Alois betreut, während P. Lukas hauptsächlich für die Schulseelsorge verantwortlich ist. Beide gehören dem Augustinerchorherrenstift Klosterneuburg bei Wien an und sind seit 2003, bzw. 2005 in Bergen. Das Kloster der Chorherren in Bergen liegt unweit der Kirche. Hier können die Praktikanten, gemeinsam mit Pfarrer Alois und P. Lukas, sowie drei Studenten, die in einer WG im Haus leben, wohnen. Die Praktikanten haben ein kleines, gemütliches Zimmer mit eigenem Bad in der Dachetage, können aber die Gemeinschaftsräume wie Küche, Bibliothek und Fernsehstube mitbenutzen.

Jeder Praktikant erhält sein eigenes Zimmer mit Bad.
Jeder Praktikant erhält sein eigenes Zimmer mit Bad.

Direkt neben der Kirche liegt die katholische Grundschule der Stadt, in der die Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse zum Unterricht gehen. Hier haben Praktikanten die Möglichkeit, sich mit ihren Fähigkeiten einzubringen, ob als Deutsch- oder Religionslehrervertretung oder als Nachmittagsbetreuer und Hausaufgabenhelfer. Auch am katholischen Gymnasium, das ca. zehn Minuten zu Fuß von der Grundschule zu erreichen ist, besteht die Möglichkeit zur Mitarbeit. Vor- und Nachbereitung, sowie vielfältige Büroarbeiten, stellen den Haupteinsatzbereich der Praktikanten dar. Ebenso sind die Schulsekretärin und der Hausmeister über Unterstützung dankbar. Im Kloster selbst arbeitet die Haushälterin Jolanta, die sich ebenfalls über tatkräftige Mithilfe freut.

Aber das Leben in Bergen besteht nicht nur aus Arbeit. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit den Menschen der Stadt in Kontakt zu kommen oder etwas Schönes zu erleben. Wer gerne singt, kann sich im Kirchenchor engagieren. Auch die Studentengemeinde ist ein guter Ort, um andere junge Menschen kennenzulernen. Praktikanten, die Erfahrungen im Ministrieren haben, können dies in Bergen weiterführen. Im Kloster besteht die Möglichkeit, sich am Klavier musikalisch zu betätigen. Beim gemeinsamen Abendessen, das abwechselnd von den Mitgliedern der Hausgemeinschaft zubereitet wird, und bei der gelegentlich anschließend stattfindenden Rekreation, gibt es die Möglichkeit, den Tag gemütlich ausklingen lassen. Außerdem besteht das Angebot zur Teilnahme an den liturgischen Feiern.

In Norwegen wird Norwegisch gesprochen. Die Haussprache im Kloster ist neben Norwegisch aber auch Deutsch, sodass es keine Verständigungsschwierigkeiten geben dürfte. An der Schule und in der Pfarre kann man sich gut auf Englisch verständigen. Insgesamt sprechen die Norweger, auch Kinder und Jugendliche, normalerweise ausgezeichnet Englisch. Für Praktikanten in Bergen besteht das Angebot, kostenlos an einem Norwegisch-Kurs teilzunehmen. Das Erlernen der Landessprache ist nicht schwer und man kann sich zumeist bereits nach wenigen Wochen problemlos auf Norwegisch unterhalten.

Die Praktikumsstelle in Bergen ist in erster Linie für junge Männer geeignet. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und können, je nach Fähigkeiten und Interessen, abgesprochen werden. Hier besteht große Flexibilität. Wie Du siehst, gibt es in Bergen viel zu erleben!


Praktikanten im Interview mit dem Domradio

Am Sonntag wurden die Praktikanten Elisabeth Schwake und Martin Schäfer vom Domradio in Köln interviewt. Das Telefon-Interview fand live während der Morgensendung statt. Im Rahmen des bundesweiten Diaspora-Sonntags sprachen die beiden über ihre Erfahrungen in Schweden und Norwegen.

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Urlaub in Bergen

Zu Besuch in Bergen: Elisabeth Schwake, Pia Wittek, Miriam Schmelz und Magdalena Kollbeck
Zu Besuch in Bergen: Elisabeth Schwake, Pia Wittek, Miriam Schmelz und Magdalena Kollbeck

Hej! Oder wie es die letzten Tage hiess: Hei! Ich komme nämlich gerade frisch mit meinen Mitpraktikantinnen Miriam, Magdalena und Elisabeth aus Norwegen wieder. Am Donnerstag abend flogen wir nach Bergen in Norwegen, um dort Martin und Tobias zu besuchen und natürlich um Bergen zu besichtigen und Urlaub zu machen. Dort angekommen hatten wir am Abend einen erstaunlich klaren Himmel, was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht zu schätzen wussten, denn die nächsten zwei Tage regnete es nach bergener Art in Strömen. Zum Glück rechneten wir schon damit und konnten sogar darüber lachen.

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Tobias' erste Wochen in Bergen

Hallo zusammen!

Ich melde mich aus dem regenreichen Bergen. Ich bin heil angekommen und habe mich hier gut eingelebt. Das erste woran ich mich erinnere, wenn ich an die Ankunft zurückdenke, ist ein Werbeplakat für die Fahrrad WM, welches direkt am Flughafen Terminal hing. Diese fand direkt in der zweiten Woche nach meiner Ankunft statt. Ein riesen Spektakel für das jede Menge Aufwand betrieben wurde. Man konnte an jedem Tag der Woche irgendein Rennen anschauen oder abends zu einer großen Bühne gehen, welche mitten in der Stadt stand und sich ein Konzert anhören und anschauen.

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Martin auf großer Fahrt

Martin verbringt seine Freizeit in Bergen sehr norwegisch: mit einer Bootsfahrt! Aus dem Boot sendet er viele Grüße!

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Martins erste Wochen in Bergen

Martin Schäfer ist nun seit genau zwei Wochen in Bergen. Die ersten Eindrücke aus seinem Praktikumsort hat er in einem kleinen Video festgehalten:

Sven Schadomsky: Facettenreiche Monate in Norwegen

Nun ist ein Monat vergangen, seitdem ich aus Norwegen wieder zurück nach Deutschland gekommen bin und ich muss sagen, dass ich in Norwegen echt eine super Zeit hatte, an die ich mich gerne immer wieder zurückerinnere.

 

Ich hatte die Möglichkeit neue Gegebenheiten kennenzulernen und mich neuen Herausforderungen zu stellen.

 


Das Kloster

 

Zur Einrichtung lässt sich sagen, dass es nicht wie ein Kloster wirkt, welches man sich normal unter dem Wort „Kloster“ vorstellen würde, sondern einfach wie ein großes Haus. In diesem Haus hatte ich mein eigenes Schlafzimmer und direkt daneben ein eigenes Badezimmer. Zudem hatten wir in dem Haus mehrere Gemeinschaftsräume wie z.B. das Wohnzimmer, in dem wir uns am Abend oftmals Filme über Netflix angeschaut haben, eine gemeinsame Küche, in der wir Abends zusammen gekocht und gegessen haben, und einen kleinen Fitnessraum, in dem man gut trainieren konnte, da er über alle wichtigen Geräte verfügte.

 

 

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Ein Monat Bergen – die ersten Eindrücke von Sven

Sven Schadomsky (links) mit Mit-Praktikant Matthias beim Skifahren
Sven Schadomsky (links) mit Mit-Praktikant Matthias beim Skifahren

Ich bin Sven, 20 Jahre alt, und seit dem 13. Januar in Bergen. Bereits am ersten Tag wurde ich sehr freundlich von Herrn Lukas und dem weiteren Praktikanten Matthias, welcher bereits seit August in Bergen lebt, in Empfang genommen. Zusammen sind wir zu meinem ,,neuen Zuhause" gefahren, bei dem mir bereits zu Anfang alle Räumlichkeiten gezeigt und anschließend alle weiteren Bewohner vorgestellt wurden. Bereits nach kurzer Zeit habe ich mich schon sehr heimisch gefühlt und jeder hat einen sehr symphatischen Eindruck auf mich gemacht.

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Bergen - Abschlussbericht von Camillo von Ketteler

Bergen - hier absolvierte Camillo sein Praktikum
Bergen - hier absolvierte Camillo sein Praktikum

Im September letzten Jahres ging für mich plötzlich alles ganz schnell. Eben noch das freie Leben als frisch gebackener Abiturient ohne Verpflichtungen gelebt, brach ich am zwanzigsten des Monats zu meinem Praktikum nach Norwegen auf.

 

Innerhalb von 4-5 Wochen ergab sich die Möglichkeit, spontan für ein paar Monate nach Bergen zu gehen und dort ein neues Land, seine Einwohner, eine neue Sprache und neue Kulturen kennen zu lernen. 

 

Nachdem ich also mit meinem zukünftigen „Boss“ Dom Lukas geskypt und mich mit meinem Mitpraktikanten Matthias, der bereits im August seinen Dienst angetreten hatte, über Whatsapp ausgetauscht hatte, wurden die letzten Details geklärt und ich buchte meinen Flug.

 

Da ich von Natur aus jemand bin, der Veränderungen erstmal kritisch gegenüber steht, hatte ich einen gewissen Respekt vor meiner neuen Berufung, welcher allerdings schon mit der Landung im regnerischen Bergen zu Nichte gemacht wurde. Lukas und Matthias holten mich gemeinsam vom Flughafen ab und mir wurde direkt das „Du“ angeboten, weil das in Norwegen „so üblich ist“ – sehr sympathisch!

 

Kein Kloster, wie man es sich vorstellt

 

Auf der Fahrt zum Kloster bekam ich einen ersten Eindruck von Bergen, fuhr zum ersten Mal an meinem neuen Arbeitsplatz, dem St.-Paul-Gymnasium, vorbei und kam schließlich in meinem neuen Zuhause an. Nach einer kurzen Führung durch das Haus wurde mir klar: Das Kloster der Augustiner Chorherren in Bergen ist kein Kloster, wie man es sich vorstellt, viel mehr ein großes Haus mit kleiner Kapelle, zwei herrlichen Balkonen, eigenem Netflix-Abo und sogar einem - von uns beiden Praktikanten in den nächsten Wochen fast täglich benutzten - integriertem Trainingsraum. Also eine sehr vertraute, gemütliche Umgebung, keine düsteren Klostermauern, wie ich es mir vorgestellt hatte.

 

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Ein neuer Dom für Trondheim!

Am 19. November waren wir, Camillo und Annika, zu einem sehr besonderen Ereignis eingeladen. Es war die offizielle Einweihung des neuen St. Olav Doms in Trondheim.

 

Er steht in unmittelbarer Nähe des über 900 Jahre alten evangelischen Nidarosdoms und bietet nun den Katholiken der Umgebung einen Platz zur Zusammenkunft.

 

Es war für uns toll mitzuerleben, wieviele Alte und Junge, katholische und nicht-katholische, norwegische und internationale Gäste dieser Feier beigewohnt haben. Es wurden viele Reden vom neuen Gemeindepriester, Kardinal Murphy-O'connor und dem Bischof Trondheims Bernt Eidsvig gehalten, der sogar ein paar Worte auf deutsch an die deutschen Spender, zum Beispiel: vom Bonifatiuswerk, richtete. (Hier noch mehr über die Einweihung lesen)

 

Wir hatten außerdem beide die Gelegenheit die kleineren Orte um Trondheim näher kennenzulernen. Insgesamt hatten wir eine coole Zeit, aber waren doch auch froh, nach diesen ereignisreichen Tagen nach Bergen beziehungsweise Oslo zurückzukehren.

 

- Annika Reiss und Camillo von Ketteler

 

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Wahlnacht in Bergen

Momentan passiert nicht viel hier von dem es sich lohnt zu berichten, daher melde ich mich erst jetzt wieder mit einem kurzen Update aus Bergen.


Vor einiger Zeit trat der Schulleiter des St. Paul Gymnasiums mit der Idee an Matthias und mich heran, doch eine Art „Wahlnacht“ anlässlich der US Wahl zu organisieren. Wir fanden die Idee direkt super, waren jedoch eher skeptisch, ob viele Schüler daran teilnehmen würden. Nachdem wir eine gute Woche vorher Plakate aufgehängt hatten, die für die Veranstaltung warben, meldeten sich jedoch einige Jugendliche an und wir begannen mit der Vorbereitung. Gemeinsam mit einigen Lehrern entwarfen wir ein Programm, kauften ein und dekorierten die Schule.

 

Am Dienstag gegen zehn Uhr abends war es dann soweit, gut 70 Kinder kamen mit Schlafsachen in die Schule und wir begannen mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem einige politisch engagierte Schüler bereits ihre Positionen vertraten. In Folge ging der Abend mit einem Quiz, weiteren Vorträgen und dem gemeinsamen Verfolgen der Streams, die das Geschehen aus Amerika übertrugen, weiter.

 

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.