Blog-Archiv

September 2016


Apfelernte in Riga

Endlich richtig in Riga angekommen gab es direkt ein kleines Kontrastprogramm für mich. Erst einmal mussten alle Äpfelbäume im Garten des Klosters geerntet werden, damit sie zur Saftpresse gebracht werden konnten, siehe Foto links. (Am Ende waren es doppelt so viele Äpfel wie da zu sehen ;) )

Am Mittwoch Nachmittag ging es für mich dann erstmals raus aus dem Grünen und auf Entdeckungstour in der Altstadt Rigas. Es ging zum Schwarzhäupterhaus am Rathausplatz, zum Rigaer Dom und dem Kreuzgang neben dem Dom.

- Hannah Olbrich

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Deutschlandreise mit alkoholischem Beigeschmack

Die Idee war spontan, die Umsetzung dafür umso präziser

Nach kurzer Reisevorbereitung hieß es für uns Praktikanten aus Uppsala: „Auf geht´s nach Deutschland!“
Am Freitag, den 16. September, machten wir uns mit dem Auto auf den Weg, um im 1550 km entfernten Ludwigshafen Wein für das Newmaninstitut abzuholen. Nach 16-stündiger Auto- und Fährfahrt kamen wir am frühen Samstagmorgen bei unserer ersten Übernachtungsstation in der Nähe von Hamburg an. Mit sportlichen Übungen, kurzen Läufen über den Rastplatz und tänzerischen Einheiten auf der Fähre hatten wir uns fit gehalten, um so lange im Auto sitzen zu können. Dennoch waren wir um halb zwei müde und mit folgendem Satz wurden wir ins Bett verabschiedet: „Wer sich als erster morgen früh bewegt, hat verloren.“.

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Angekommen in Riga

Hannah Olbrichs Zeit in Lettland beginnt

Vor eineinhalb Woche bin ich in Riga gelandet. Direkt nach meiner Ankunft ging es erstmal mit dem Auto durch halb Lettland nach Aglona. Aglona ist DER Wallfahrtsort in Lettland. Im August treffen sich quasi alle Katholiken Lettlands nach einer langen Wallfahrt dort. Während des Wochenendes, zu dem mich Matthias Hein mitgenommen hatte und welches von Katechese und Symbolen handelte, war in dem 500 Seelen Ort aber nicht viel los.
Auf dem Rückweg nach Riga haben wir einen Umweg über Jurmala gemacht, Jemanden dort abgesetzt und dann den Strand besucht. Das Meer und der Strand waren ein wunderschöner Abschluss für diesen ersten Sprung ins kalte Wasser.

Nun bin ich gespannt, was mich im kommenden Jahr in Riga erwartet :)

 

- Hannah Olbrich

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Herzlich Willkommen in Vadstena, Anne!

Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.
Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.

Am vergangenen Freitag ist Anne Hemken in Vadstena angekommen. Die Abiturientin wird dort vier Monate als Praktikantin verbringen und im Januar nach Uppsala ziehen.
An ihrem ersten Abend in Schweden wurde sie von ihren Mitpraktikantinnen Anna Lütz und Maris Lohmöller, sowie von einem atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Vätternsee begrüsst.


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Hej! Ein Winter in Vadstena

Nadine Hoch hat drei kalte Monate in Vadstena verbracht

Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.
Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.

Ich wollte schon seit meiner frühen Jugend immer mal nach Schweden. Nie habe ich meine Eltern überreden können. Deren Kommentar war immer: „Unseren Sommer möchten wir in der Sonne verbringen und nicht mit Winterjacke im Haus sitzen und den Regen beobachten“. Nach einigen Anläufen hatte ich sie jedoch soweit, einen Sommer in Schweden zu verbringen und was kam dabei herum? Wir hatten es wärmer als es zu der Zeit in Deutschland war und alle waren total zufrieden. Ich bin mit einem extremen Sonnenbrand und einer Entscheidung nach Hause gekommen: Ich wollte nach meinem Auslandsjahr, welches zu der Zeit noch bevor stand, einige Zeit in Schweden verbringen. Bereits im Vorfeld hatte ich mich über das Bonifatiuswerk informiert und mir das Gästehaus der Birgitta Schwestern ausgesucht. Während des Urlaubs haben wir einige Tage in Vadstena verbracht und danach war mir klar: Da willst du nochmal hin. Am liebsten über einen längeren Zeitraum. Die Zeit verging, der Wille jedoch nicht. Schließlich ging es nach kurzer Eingewöhnungszeit nach meines Auslandjahrs, wieder in die Ferne.

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Ein musikalischer Sommer

Wie Revolverheld Melanie durch drei Monate in Vadstena begleitet hat

In den letzten Monaten haben mich ungefragt zwei Lieder der Musikgruppe Revolverheld begleitet.

 

„Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen“

 

singend bin ich Ende April in Vadstena angekommen

– voller Vorfreude auf Schweden, neue Menschen und die Arbeit im Gästehaus. Drei Monate später denke ich glücklich an meine Zeit dort zurück und stimme ein weiteres Lied an:


„Wir liebten das Leben, den Sommer in Schweden. Die Welt hing an Fäden und alles war leicht und so klar, so wie es war.“


Im Gästehaus des Birgittaklosters treffen Menschen aus jeder Ecke der Welt aufeinander. Es kommen Gäste von den verschiedensten Orten, um eine schöne Zeit in Vadstena zu verbringen und auch die Menschen, die im Betrieb des Gästehauses mithelfen und das gästhem zu dem gemütlichen Ort machen, der es ist, vertreten eine bunte Mischung an Nationalitäten.

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Annika in Mariaholm

Mein Name ist Annika, ich bin 18 Jahre alt, Abiturientin aus Oldenburg (Niedersachsen) und ich bin vor circa einem Monat in Oslo angekommen. Ich habe mich bereits so gut eingelebt, dass ich völlig vergessen habe, wie lange ich schon hier bin. Anfängliche Berührungsängste sind überwunden und ich mag es sehr mich mit den Studentinnen, den Schwestern oder den anderen Freiwilligen hier über die alles Mögliche zu unterhalten. Langsam entwickelt sich aus den vielen Aufgaben innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinde, ein vielseitiger Alltag für mich heraus. Ich arbeite in der katholischen Schule hier in der Stadt im Deutschunterricht und werde auch bald das Flüchtlingsprojekt der Caritas Norge unterstützen.

Der Kontrast von Oslo und Berlin, wo ich kurz gewohnt hab, bevor ich hierherkam, könnte nicht größer sein. Die Osloer sind entspannt und gemütlich. Die Stadt ist hell, grün und leicht verträumt. Ich freue mich riesig drauf hier ein Jahr zu leben und zu arbeiten. Meine Lieblingsorte sind der Osloer Hafen und der wundervolle Schlosspark, wo sich bereits bei zwanzig Grad die Osloer in Bikini und Badehose tummeln, um jeden noch so kleinen Sonnenstrahl zu tanken, der sich ihnen bietet. Ich bin sehr gespannt, was mir die Zukunft in Norwegen noch bereitet und was es zu erzählen gibt.

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Hej då Uppsala! Servus Uppsala!

Nach vier Monaten ist Martin Rosenberger zurück in München

Wie, du gehst nach Schweden? Diese Frage verbunden mit einem kritischen Blick wurde mir im Vorfeld meines Schwedenaufenthalts unzählige Male gestellt. Nichtsdestotrotz tauschte ich den Schreibtisch in meinem Büro in München für vier Monate gegen ein Leben als Praktikant des Bonifatiuswerkes in Uppsala, der viertgrößten Stadt Schwedens. Drei Tage die Woche war ich dabei im Erikshjälpen Second-Hand Shop, denn das katholische Newmaninstitut als Kooperationspartner mitbetreibt, tätig und zwei Tage in der Woche habe ich im Newmaninstitut selbst mitgearbeitet.
Vom Erikshjälpen Second-Hand Shop war ich gleich auf den ersten Blick sehr positiv überrascht. Mit seinen deutschen Namensvettern ist er kaum vergleichbar. Es handelt sich vielmehr um ein richtiges kleines Gebrauchtwarenkaufhaus, in dem sich in freundlicher Atmosphäre alles findet, was man braucht – oder auch nicht unbedingt benötigt, es aber trotzdem in seinen Einkaufskorb legt. Nicht nur das Einkaufen im Laden, sondern vor allem auch das Arbeiten mit Kollegen aus der halben Welt hat großen Spaß gemacht. Ob Kasse, Beratung in der Möbelabteilung, Warenauslieferung oder Spendenannahme, die unterschiedlichen Einsatzgebiete hatten alle Ihren Reiz. Vor allem aber war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass die getane Arbeit auch etwas bringt. Denn die Erlöse aus den Verkäufen kommen Kinderhilfsprojekten in Schweden und der ganzen Welt zu Gute. Zwar merkte man, dass viele Kunden wenig damit anfangen können, dass eine kirchliche Institution wie das Newmaninstitut Mitbetreiber des Geschäfts ist, der Shop wird dennoch von Jahr zu Jahr besser angenommen. Andererseits konnte es ein Kunde, mit dem ich ins Gespräch kam, gar nicht verstehen, dass wir keine Ikonen im Verkauf hatten, wir wären doch schließlich ein „kirchliches Geschäft“.

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Fahrradtour durch Vadstena

Anna und Maris erkunden Vadstena auf dem Tandem

Während sich die Blätter langsam verfärben, wollten wir an unserem freien Tag den Sommer noch einmal wieder aufleben lassen. Ende August und doch noch ein schöner sonniger Tag, wir machen uns mit dem Tandem auf große Fahrt! Unser Ziel: Das acht Kilometer entfernte Nässja, unser Nachbarort. Das klingt zwar nicht viel, aber auf dem gefühlt 200 Jahre alten Tandem ohne Luft im Hinterreifen und mit Gegenwind gleicht dies einer Marathonstrecke!! Aber: Bergab lassen sich sogar Fahrradselfies machen :)

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de