Blog-Archiv

Das Jahr 2015


Katholisch- aber so unterschiedlich

Katja Grohmann blickt auf ihre Zeit in Oslo zurück

Katja Grohmann mit Oslos Bischof Bernt Eidsvig.
Katja Grohmann mit Oslos Bischof Bernt Eidsvig.

In Norwegen wird die Bedeutung von katholisch wirklich spürbar. So ist die Bedeutung „allumfassend“ nirgends deutlicher erlebbar als in dieser kleinen Kirche in Oslo. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn ich an die Zeit in der Diaspora in Norwegen denke und es ist kein schlechter Eindruck. Im Gegenteil, ich bin sogar beeindruckt, denn die Kirche im Norden ist lebendig und sehr aktiv.
Als ich die Zusage zum Praktikum in Norwegen bekam, habe ich mich sehr gefreut und war zugleich sehr aufgeregt. Ich muss gestehen, dass ich absolut nicht der Typ bin, der gerne in einer Großstadt lebt. Da klingt es natürlich nach einer großen Herausforderung nach Oslo, der Hauptstadt Norwegens, zu gehen. Oslo fühlt sich aber ganz und gar nicht an wie eine Hauptstadt. Es ist grün und von der Praktikantenstelle ist man in zehn Minuten am Oslofjord. Für Jemand aus dem Süden Deutschlands ist das Meer einfach etwas Besonderes und von dieser Art von Natur hat Oslo ganz viel zu bieten. Ob es Seen und Fjorde oder die vielen Berge sind, hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten und kann neben der Arbeit auch noch ein besonderes Stück Natur genießen.

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Der Nikolaus wohnt in Schweden

Auch hier in Uppsala haben sich die Mitarbeiter des Newmaninstitutes und unsere Praktikanten über die Schoko-Nikoläuse gefreut!

Die Praktikanten bekamen diese sogar vom Nikolaus persönlich überreicht. Am vergangenen Wochenende hat sich nämlich eine Gruppe aus Praktikanten in Uppsala und Vadstena und zwei ehemaligen Praktikantinnen (die nun in Uppsala studieren), auf den Weg nach „Marieudd“ gemacht, um dort im Ferienhaus des Newmaninstitutes ein adventliches Besinnungswochenende zu verbringen. Neben einigen Gebetseinheiten und einem kleinen Programm zum Thema „Türen im Advent“ hatten wir alle die Möglichkeit uns besser und neu kennenzulernen und einfach ein paar ruhige Stunden fernab vom vorweihnachtlichen Stress zu verbringen. „Marieudd“ liegt einsam, mitten im Wald und am Mälarensee auf der Insel Ekerö in der Nähe von Stockholm.

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Nikolaus-Gruß in Oslo angekommen

Zum gestrigen Nikolaus-Fest haben alle Mentoren des Praktikanten-Programms einen kleinen Schokoladen-Gruß vom Bonifatiuswerk bekommen. Im Katarinahjemmet in Oslo wurden sie direkt an die Schwestern, Mitarbeiter und die aktuelle Praktikantin Charis Stute verteilt.

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Catharina und Laura sind aus Lettland zurück

In der Vorbereitungszeit auf unser Praktikum in Lettland, begannen wir einmal wöchentlich lettisch zu lernen. Unterstützend durch unser Seminar „Internationale Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule und das Praktikantenseminar des Bonifatiuswerkes bekamen wir Hilfen, beispielsweise interkulturelles Training, um zu erfahren, was uns erwarten wird und welche Problematiken auftreten könnten.

Am 31. Juli 2015 flogen wir nach Riga. Dort wurden wir herzlich von unseren Anleitern Matthias Hein und Schwester Hannah in Empfang genommen. Wir starteten unser Praktikum mit einem 280km langen Pilgerweg von Riga nach Aglona. Zitat von einem Mädchen auf der Wallfahrt: „Das Pilgern hilft mir, über mein Leben und wohin dieses verlaufen soll nachzudenken. Außerdem kann ich Gott nahe sein und es stärkt meine Beziehung zu ihm.“ In Aglona wird am 15. August Mariä Himmelfahrt gefeiert.

Angekommen in Aglona.
Angekommen in Aglona.
Küchendienst während der Wallfahrt.
Küchendienst während der Wallfahrt.

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Bericht der ehemaligen Praktikantin Linda Ossenbrink

Hei hei, ich heiße Linda und vor einer gefühlten Ewigkeit, das heißt in der Zeit vom 01.08.2012 bis zum 31.05.2013 durfte ich in der Pfarrei St. Paul in Bergen mein Praktikum absolvieren. Zum Abschluss der Schulzeit nun ein weiteres, noch viel größeres Abenteuer – eine Zeit um neue Energie und Motivation zu tanken, eine neue Kultur kennenzulernen, eine neue Sprache zu erlernen und Kirche in einem anderen Land mitzuerleben.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich die Zeit in Norwegen nicht missen möchte.

Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, seien es durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder durch das Zusammenleben mit Nonnen im Kloster, waren sehr lehrreich und haben insbesondere meine Selbstständigkeit gefördert. Die Sprache, die anfangs in meinen Ohren nach „Kauderwelsch“ klang, hat sich im Laufe meines Aufenthalts immer mehr zu einer gut zu verstehenden Sprache entwickelt.

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Tipps und Tricks gegen den Novemberblues

In den vergangenen Wochen haben wir hier im hohen Norden wahrscheinlich alle die Auswirkungen des tristen Wetters und der Dunkelheit im November zu spüren bekommen. Zumindest hier in Uppsala ist das Wetter deprimierend…

 

Kerzenlicht sorgt für Gemütlichkeit und Wärme.
Kerzenlicht sorgt für Gemütlichkeit und Wärme.

Die Sonne kämpft sich nur sehr selten durch die Wolken und der graue Himmel und Regen haben die Überhand. Hinzu kommt noch die Dunkelheit der Nacht, die hier bereits um 15.30 Uhr herrscht. Es ist wirklich interessant, was dieses Wetter mit einem und in einem macht.

Um 8.30 Uhr wird es Tag, aber an einem grauen Tag wie heute herrscht nur ein Dämmerzustand, bis es dann um 15 Uhr beginnt wieder dunkel zu werden. Spätestens um 16 Uhr ist finstere Nacht und die Sterne funkeln vom Himmel. Deshalb sagt einem der Kopf um 17.30 Uhr ”Zeit fürs Bett”. Man hält sich natürlich wach und wenn man dann um 22 oder 23 Uhr schlafen gehen möchte, ist der Körper mittlerweile wieder ziemlich wach (es ist ja bereits seit sechs Stunden Nacht und der Kopf denkt wohl, dass es jetzt wieder morgen wird). Deshalb ist es am nächsten Morgen nicht immer leicht aus dem Bett zu kommen und der Lauf des Tages beginnt vom Neuen.

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Trip von Vadstena nach Oslo

Unsere freien Tage nutzen wir, Britta, Judith und Lena, um uns die Hauptstadt unseres Nachbarlandes Norwegen anzusehen. Für drei Tage sollte es also nach Oslo gehen. Zum Glück kamen wir in den Genuss der Gastfreundschaft der Dominikanerschwestern des Katarinahjemmet, sodass wir nicht weit enfernt von der Innenstadt wohnen konnten.

Bei bestem Wetter machten wir uns auf den Weg, die uns fremde Stadt zu erkunden. Unser erster Anlaufspunkt war der Vigelandpark, ein grosser Stadtpark, der mit vielen Skulpturen geschmückt ist. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Fußballstadion vorbei, welches gerade zu einer Eislaufbahn umfunktioniert wurde.

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Meine Zeit in Island

Nach drei Monaten in Island blickt Magdalena Balks auf eine spannende Zeit zurück

Magdalena Balks mit einem typischen Island-Pferd
Magdalena Balks mit einem typischen Island-Pferd

Drei Monate hatte ich die Möglichkeit ein Praktikum in Island zu absolvieren. Zunächst war ich sehr aufgeregt und voller Fragen, wie es wohl werden wird. Die Koffer wurden gepackt, die Freunde und die Familie verabschiedet und am 1. Juli war es dann soweit. Aufgeregt ging es von Düsseldorf nach Reykjavik. Um 23 Uhr isländischer Zeit landete das Flugzeug. Sofort bemerkte ich, dass ich mich nicht mehr in Deutschland befand. Es war taghell und die Isländer arbeiteten sogar noch vereinzelt draußen! Etwas sonderbar kam mir das schon vor - Was wird mich hier wohl erwarten?- Meine ersten Gedanken.

Schon viel über die Vulkaninsel gelesen und viele Bilder angeschaut, konnte ich dennoch mit dem Staunen nicht aufhören. Die atemberaubende Natur, die vielen blonden Menschen, sowie die fremde Sprache. Durch mehrere Touren in und um Reykjavik lernte ich die Hauptstadt mehr und mehr kennen. Jede Straße und jeder Weg wurden mir immer vertrauter und ich lebte mich schnell ein.

 

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Ta det lugnt! - Immer mit der Ruhe!

Wir (Katharina und Anna) hatten ja bereits angekündigt, dass es in dieser Woche wieder für uns auf Reisen ging. Dieses Mal war unser Ziel „Stiftelsen Berget“ in Rättvik in der schwedischen Region Dalarna, wo die bekannten roten Holzpferde herkommen. Die drei Tage waren für uns auf verschiedene Weise lehrreich. Üben konnten wir uns auf den Gebieten: öffentliche Verkehrsmittel in Schweden, Geduld und Gelassenheit. „Ta det lugnt! – Immer mit der Ruhe!“ – dieses Motto der Schweden konnten wir selbst erproben. Denn schon der Beginn unseres Ausflugs war spannend. Aufgrund eines Zugunfalls war nämlich von Montagmorgen bis Mittwochabend beinahe der gesamte Zugverkehr in der Region Uppsala/Stockholm eingestellt. Dazu ein kleiner ironischer Kommentar unserer Praktikantin Katharina:

>>Von Erfahrungen mit dem schwedischem Bahnverkehr - das Stichwort ist Geduld.

Die Fahrt nach Rättvik sollte keine Ewigkeit in Anspruch nehmen, eigentlich zumindest. Andererseits, wie sollte man denn herausfinden, ob man Nerven wie Drahtseile hat, wenn es um Verspätungen und Zugausfälle geht. Im Gegensatz zur Deutschen Bahn, die wenigstens Bescheid gibt, wann der Ersatzbus für den ausgefallenen Zug kommt und regelmäßig die Minutenzahlen erhöht, wenn die Verspätung andauert, standen wir uns wortwörtlich so lange die Beine in den Bauch, dass die Gemütslage von unwissender Ungeduld zu Gleichgültigkeit umschlug. Der Bus kam um die Zeit, zu der wir, laut Zugfahrplan, in Rättvik hätten ankommen sollen und holte eine Gruppe ab, die mittlerweile aus drei nicht abgefahrenen Zügen bestand. Sieben Reisestunden später, nach zweimaligem Umsteigen und enormer Planlosigkeit war die Tagestour dann beendet.

Es grüßt, die Geduld. Expertentraining seitens der Deutschen Bahn.<<

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Eine Woche, zweimal Stockholm

St. Eugenia - eine Gemeinde mitten in der Innenstadt.
St. Eugenia - eine Gemeinde mitten in der Innenstadt.

Die vergangene Woche stand für die Praktikanten aus Uppsala und mich ganz im Zeichen der schwedischen Hauptstadt. Gleich zweimal ging es für uns ins 80 km entfernte Stockholm und beide Male auch in die katholische Gemeinde St. Eugenia. Diese ist die älteste (gegründet 1783) und größte katholische Gemeinde Schwedens und liegt sehr zentral am Kungsträdgården, quasi gegenüber vom königlichen Palast.

 

Am Donnerstagabend war unser voller Einsatz gefragt: das Newmaninstitut veranstaltete zusammen mit der Theologischen Hochschule Stockholm eine Diskussion zwischen der Erzbischöfin der Schwedischen Kirche, Antje Jackelén (übrigens ursprünglich aus Deutschland), und Sarah Coakley, Professorin für Religionsphilosophie an der Universität Cambridge. Bevor es zum Meinungsaustausch zum Thema „Der Mensch – wer ist er? Zufall der Evolution und Gottes Abbild“ ging, war es unsere Aufgabe den Veranstaltungssaal vorzubereiten und dank unserer starken Praktikantinnen Katharina und Ruth war das schnell geschehen. Und auch nach der Veranstaltung war der Saal wieder schnell in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Natürlich hatten wir auch alle die Gelegenheit dem interessanten Meinungsaustausch zuzuhören, der sicherlich viele der Zuhörer zum Nachdenken angeregt hat. Am späten Abend ging es dann nach einer gelungenen Veranstaltung wieder nach Uppsala.

 

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Willkommen Charis, Tschüss Katja

Die eine kommt, die andere geht...  Für Katja Grohmann hat am Wochenende ihr Praktikum sein Ende genommen. Nach etwa drei Monaten im norwegischen Oslo im Kloster Katarinahjemmet hat sie mit zahlreichen Eindrücken im Gepäck ihre Rückreise nach Deutschland angetreten.

 

Nur einen Tag später ist Charis Stute aus Berlin in Oslo gelandet und wird für die nächsten acht Monate Teil des Klosterlebens dort sein.

 

Wir wünschen viel Erfolg und eine spannende Zeit in Norwegen!

 

- Anna Nick

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Wechsel in Uppsala – Willkommensgruß

Anna Nick ist neue Projektkoordinatorin des Bonifatius-Praktikanten-Programms.
Anna Nick ist neue Projektkoordinatorin des Bonifatius-Praktikanten-Programms.

Als ich Ende Januar nach einem Jahr als Praktikantin in Schweden aus Uppsala abreiste, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich nur ein halbes Jahr später wieder zurückkehren sollte.


Mein Name ist Anna Nick und seit Mitte September bin ich als Nachfolgerin von Sebastian Schwertfeger als Projektkoordinatorin an der Projektstelle am Newman-Institut in Uppsala/Schweden tätig. Am 11. September fand die offizielle Verabschiedung von Sebastian Schwertfeger hier in Uppsala statt, der nun mir die Ruder überlassen hat. Ihm ist für seinen großen Einsatz als Projektkoordinator sehr zu danken und ich freue mich sehr darüber, dass mir diese Aufgabe anvertraut wurde. In meiner Zeit als Praktikantin (Februar 2014 bis Januar 2015) habe ich das Praktikantenprojekt des Bonifatiuswerkes sehr zu schätzen gelernt und Schweden ist wie eine zweite Heimat für mich geworden.

 

Ursprünglich komme ich aus dem Erzbistum Köln und bin von Beruf Bibliothekarin.

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Naturschauspiele und eine kleine katholische Welt

Island-Erfahrungen von Magdalena Balks

”Eine Nacht so hell wie der Tag”, das ist der erste Eindruck von Magdalena Balks bei ihrer Ankunft in Island Anfang Juli. Seit fast drei Monaten absolviert die Abiturientin aus Paderborn ein Praktikum in der katholischen Diaspora Islands. Im Juli und August war ihr Einsatzort in der Hauptstadt Reykjavik, die auch Sitz des einzigen Bistums ist.
Durch die Arbeit bei den Teresa-Schwestern, die jeden Morgen ein Frühstück für Hilfsbedürftige anbieten, konnte Magdalena Balks viel Dankbarkeit und Herzlichkeit erfahren und durch die Mitarbeit im Priesterhaus des Bistums die katholische Kirche Islands aus nächster Nähe kennenlernen. Eine ihrer Aufgaben war beispielsweise das Ausfindigmachen von Katholiken in Island, um diese zu registrieren.

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Catharina Vonnahme und Laura Schleimer pilgern nach Aglona

Catharina Vonnahme (links) und Laura Schleimer sind in Aglona abgekommen.
Catharina Vonnahme (links) und Laura Schleimer sind in Aglona abgekommen.

Am 2. August 2015 starteten wir unsere Pilgerreise nach Aglona mit einer sehr netten Gruppe vieler Jugendlicher aus Riga. Die ersten zwei Tage waren für uns sehr anstrengend und herausfordernd, da wir es nicht gewohnt waren 30 Kilometer bei circa 32 Grad zu wandern. Also gaben wir unser Bestes, in einem anderen Land, mit einer anderen Kultur und sehr unterschiedlichen, aber hilfsbereiten Menschen, auf dem Weg zu Gott.

Am 13. August kamen wir endlich in Aglona an. Mit dem Lied „Tev ir vajadzigs Dievs“ (auf Deutsch: "Du brauchst Gott") gingen wir gemeinsam als Gruppe durch das Tor in die Kirche. Beeindruckend war für uns mit einer großen Anzahl von Gläubigen, nach so vielen anstrengenden Tagen, das Ziel erreicht zu haben. Ganz in der Nähe der wunderschönen Kirche war unser Zeltplatz.

Am Morgen konnten wir bei Sonnenaufgang auf einen See gucken und hörten schon die ersten Gesänge vom Festgelände. Am 14. August war morgens eine große Messe, in der sich alle Pilgergruppen versammelten und sich vorstellten. Alle Menschen waren beeindruckt von den Vorträgen und wie viele Menschen sich auf den Weg zu Gott gemacht haben.

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Ein halbes Jahr Vadstena, ein halbes Jahr Uppsala

Patricia Albers berichtet von ihrem Aufenthalt in Vadstena und Uppsala:

„Bleib bloß nicht da!“ - das habe ich vor meiner Abreise nach Schweden oft gehört. Der ein oder andere meiner Freunde und Verwandten fragte sich wohl, warum ich nach dem Beenden der Schule unbedingt in einem Kloster arbeiten musste. Denn in genau so einem begann mein Praktikum im August 2014, ich arbeitete ein halbes Jahr im Birgittakloster in Vadstena. Es gehörte schon ein bisschen Mut dazu, sich für ein Jahr nach Schweden zu wagen, schließlich kannte ich zuvor weder Land noch Sprache. Im Gästehaus des Klosters habe ich gemeinsam mit einer anderen Praktikantin des Bonifatiuswerkes gearbeitet. Es kamen allerdings immer wieder ehemalige Praktikanten zu Besuch, die einerseits ihre Erfahrungen mit uns teilen konnten und andererseits fleißig mit angepackt haben, wenn das Haus mal wieder ausgebucht war. Durch den täglichen Kontakt mit den Schwestern habe ich mich in dieser Zeit auch sehr stark mit meinem eigenen Glauben auseinandergesetzt. Außerdem lädt auch Vadstena selbst, wunderschön am Vätternsee gelegen, dazu ein, immer wieder innezuhalten und sich Zeit für sich zu nehmen. Vor allem im langen und dunklen schwedischen Winter kamen mir der Ort und das Kloster wie eine eigene kleine Welt inmitten der Schnelligkeit und Lautstärke der heutigen Zeit vor.

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Den Master in der Tasche, aber noch 5 Monate bis zum Referendariat – und nun?

Christine Wencker berichtet von ihrem Aufenthalt in Uppsala:

Christine Wencker im Café von Erikshjälpen.
Christine Wencker im Café von Erikshjälpen.

Schnell war für mich klar, dass diese Zeit die Chance ist, noch einmal etwas ganz Anderes zu machen, in eine andere Welt einzutauchen, bevor es für mich auf unbestimmte Zeit in den Schulalltag geht. Bald kam daher die Idee auf, für ein paar Monate in ein anderes Land zu gehen und dessen Kultur, Sprache, Leute, aber auch die Situation der katholischen Kirche in der Diaspora kennenzulernen. Schweden war für mich bis auf zwei Kurztrips noch unbekannt, stellte aber nach zahlreichen Skandinavien-Urlauben einen besonderen Reiz dar.
Am 17. April ging dann endlich mein Flieger Richtung Stockholm Arlanda. Dort wartete bereits Sebastian Schwertfeger, um mich in mein neues Zuhause für die nächsten Wochen am Newman-Institut in Uppsala zu bringen. Hier sollte ich nicht nur im Studentenkorridor wohnen, sondern auch bei verschiedenen Aufgaben im Alltagsgeschäft des Newman-Instituts unterstützend tätig sein. So gehörte unter anderem die selbstständige Betreuung des Gästezimmers der Hochschule zu meinen Aufgaben.

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Hannes Reinhardt war ein Jahr in Norwegen

Mehr als ein Jahr ist nun schon seit meinen Abiturprüfungen vergangen und zehn Monate sind ins Land gezogen, seitdem ich hier in Bergen in Norwegen ankam.

Damals, Anfang August, machte ich mich vom sommerlichen Deutschland auf nach Norwegen. Mit dem Flugzeug flog ich von Berlin nach Oslo und fuhr von dort mit der Bergensbanen quer durch das Land über die Hochebene der Hardangervidda nach Bergen, von dessen Bahnhof mein Mentor Herr Lukas CanReg. mich abholte.

Daraufhin brachte er mich in das Kloster der Augustiner-Chorherren, wo ich die nächsten zehn Monate leben sollte. Im Kloster leben neben den beiden Chorherren Alois, der gleichzeitig der Pfarrer der Pfarrei St. Paul ist, und Lukas, auch mehrere Studenten und mittlerweile mein Mitpraktikant Fabian.

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de