Blog-Archiv

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Vadstena - Abschlussbericht von Anna Lütz

Mit dem Abi in der Tasche ging es im Mai für mich los: „ein Sommer in Schweden“ , das war immer mein Traum und dieses Jahr dufte er in Erfüllung gehen. Vadstena durfte ich ein halbes Jahr mein zuhause nennen und, ja, es wurde wirklich sowas wie ein zweites Zuhause.

 

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Ein neuer Dom für Trondheim!

Am 19. November waren wir, Camillo und Annika, zu einem sehr besonderen Ereignis eingeladen. Es war die offizielle Einweihung des neuen St. Olav Doms in Trondheim.

 

Er steht in unmittelbarer Nähe des über 900 Jahre alten evangelischen Nidarosdoms und bietet nun den Katholiken der Umgebung einen Platz zur Zusammenkunft.

 

Es war für uns toll mitzuerleben, wieviele Alte und Junge, katholische und nicht-katholische, norwegische und internationale Gäste dieser Feier beigewohnt haben. Es wurden viele Reden vom neuen Gemeindepriester, Kardinal Murphy-O'connor und dem Bischof Trondheims Bernt Eidsvig gehalten, der sogar ein paar Worte auf deutsch an die deutschen Spender, zum Beispiel: vom Bonifatiuswerk, richtete. (Hier noch mehr über die Einweihung lesen)

 

Wir hatten außerdem beide die Gelegenheit die kleineren Orte um Trondheim näher kennenzulernen. Insgesamt hatten wir eine coole Zeit, aber waren doch auch froh, nach diesen ereignisreichen Tagen nach Bergen beziehungsweise Oslo zurückzukehren.

 

- Annika Reiss und Camillo von Ketteler

 

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Nikolaus in Schweden – ohne ”Tomte” geht es irgendwie nicht…

In Deutschland kennt wahrscheinlich fast jedes Kind den heiligen Nikolaus und am 6. Dezember wird er wohl fast überall gefeiert. Aber nicht in Schweden, denn hier kennt kaum jemand den heiligen Nikolaus. Nur bei den Katholiken im Land ist er bekannt. Stattdessen sind die heilige Lucia und „Tomte“, der schwedische Weihnachtsmann, die bekannten und geliebten Gesichter in der Advents- und Weihnachtszeit.

 

Wir wollten das Nikolausfest trotzdem feiern und den Heiligen in Schweden etwas bekannter machen.

 

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Adventlicher Ausflug nach Stockholm

Bei Minusgraden und strahlendem Sonnenschein machten wir uns am vergangenen Samstag auf in die nahegelegene Hauptstadt. Und bald waren wir uns alle einig: bei diesem Wetter ist Stockholm noch viel schöner (dabei ist die Stadt sogar im Regen hübsch). Und die Sonne muss man wirklich genießen, denn wirklich oft und lange bekommt man sie derzeit nicht zu sehen. Heute wurde es um 9 Uhr erst richtig hell und um 13.30 Uhr fing es schon wieder an zu dämmern…

 

Nachdem wir uns in Gamla Stan zunächst mit Magdalena getroffen hatten, entflohen wir der Sonne zunächst doch und warfen einen Blick hinter die Mauern des königlichen Schlosses mit seinen prachtvollen Räumen. Das Highlight des Schlosses (zumindest für die weiblichen Besucher) ist derzeit die Ausstellung ”Kungliga Brudklänningar” – ”Königliche Brautkleider”. Aus nächster Nähe kann man die Brautkleider von Königin Silvia und den schwedischen Prinzessinnen Victoria, Madeleine und Sofia bestaunen und sich von Spitzen, Perlen und Glitzer verzaubern lassen.

 

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Auf dem Light Festival in Norrköping

Langsam neigt sich unsere Zeit in Vadstena dem Ende zu, auch wenn wir gefühlt noch gar nicht so lange hier sind. Eine Sache, die wir aber vorher unbedingt noch sehen wollten, war das Light Festival in Norrköping. Dabei handelt es sich um Lichtinstallationen internationaler Künstler, die in der ganzen Stadt aufgebaut werden. Beleuchtet werden sie aber erst mit Einbruch der Dunkelheit, sodass das Festival jeden Tag aufs Neue beginnt. Es soll die lange Zeit der Dunkelheit etwas erträglicher machen (laut unseren Handys war heute Sonnenuntergang um 15.12 Uhr…).

 

Die wichtigste Komponente ist ja die Dunkelheit – praktischerweise hatte das für uns den Vorteil, dass wir erst ausschlafen konnten und uns dann ganz gemütlich auf den Weg machten ;-)

 

Als es komplett dunkel war, starteten wir unseren Rundgang von Kunstwerk zu Kunstwerk. Es ist erstaunlich, wie viel man mit Licht alles machen kann und wie sehr man die alte Industrielandschaft von Norrköping (auch bekannt als das schwedische Manchester) durch Licht beeinflussen kann!

 

Hier kommen ein paar Eindrücke – allerdings mussten wir wieder einmal feststellen, dass sich nicht alle Momente fotografisch festhalten lassen…

 

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Julbasar in der S:t Lars Gemeinde

Weihnachtsbasar in der Gemeinde St. Lars

Pünktlich zum 1. Advent öffnete der Julbasar (Weihnachtsbasar) unserer Gemeinde in Uppsala am Samstag und Sonntag seine Pforten. Entdecken konnte man auf drei Etagen neben zahlreichen Büchern, DVD´s und CD´s unter anderem auch Schmuck, Weihnachtskarten, selbstgemachte Marmelade, Weihnachtssterne - und damit vielleicht auch schon die ein oder anderen Weihnachtsgeschenke.

 

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”Niklaus komm ins Newman-Haus…!”

Jetzt ist er tatsächlich da: der Advent! Auch hier in Uppsala hat sich bereits Adventsstimmung verbreitet und die Praktikanten und ich sind voller Vorfreude und sind dabei zwei adventliche Events zu planen.

 

Neben dem schwedischen Lucia-Fest wollen wir nämlich den Schweden den Heiligen Nikolaus näher bringen.

Das Haus des Newman-Institutes wurde bereits in dieser Woche zur „weihnachtsmannfreien Zone“ erklärt. Am 10. Dezember werden unsere Praktikanten eine Nikolaus-Aktion im Erikshjälpen Second-Hand-Shop leiten.

 

Auf die Reaktionen sind wir jetzt schon gespannt! Und vielleicht traut sich der Nikolaus ja auch ins Newman-Haus... ;-)

 

- Anna Nick

 

Byebye Tartu, hallo Riga!

Am 8. November endete meine Zeit in Estland und es ging zurück in die Hauptstadt Lettlands, nach Riga. Als meine Zeit in Tartu zuende ging, war ich etwas traurig, diese kleine charmante Studentenstadt hinter mir zu lassen. Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und die Schule, in der ich gearbeitet habe, hat mir das erste Zuhause nach meinem Auszug geboten. Ich habe viel mit den beiden Deutschlehrerinnen der Schule zusammen gearbeitet, die sehr unterschiedlich, aber beide unglaublich nett waren. Auch das ich mit zwei deutschen Praktikanten gearbeitet habe hat mir sehr viel Spass gemacht. Von meiner Seite also ein riesen Dankeschön, an alle Menschen, die dafür gesorgt haben, dass ich mich in Tartu so wohl gefühlt habe!

 

Jetzt bin ich aber schon über eine Woche wieder in Riga und langsam puzzle ich mir auch hier meinen Alltag zusammen.

 

Man merkt sofort, dass man jetzt in einer Grossstadt lebt und alles etwas unübersichtlicher ist. Zumindest für mich, die ich die meiste Zeit meines Lebens in einer Kleinstadt gelebt habe.

Gestern war der Nationalfeiertag Lettlands und ich war mit einem Freund in der Altstadt. Die Militärparade haben wir uns nicht angeschaut, dafür aber die Lichtinstallationen des Staro Riga.

 

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Wahlnacht in Bergen

Momentan passiert nicht viel hier von dem es sich lohnt zu berichten, daher melde ich mich erst jetzt wieder mit einem kurzen Update aus Bergen.


Vor einiger Zeit trat der Schulleiter des St. Paul Gymnasiums mit der Idee an Matthias und mich heran, doch eine Art „Wahlnacht“ anlässlich der US Wahl zu organisieren. Wir fanden die Idee direkt super, waren jedoch eher skeptisch, ob viele Schüler daran teilnehmen würden. Nachdem wir eine gute Woche vorher Plakate aufgehängt hatten, die für die Veranstaltung warben, meldeten sich jedoch einige Jugendliche an und wir begannen mit der Vorbereitung. Gemeinsam mit einigen Lehrern entwarfen wir ein Programm, kauften ein und dekorierten die Schule.

 

Am Dienstag gegen zehn Uhr abends war es dann soweit, gut 70 Kinder kamen mit Schlafsachen in die Schule und wir begannen mit einem gemeinsamen Abendessen, bei dem einige politisch engagierte Schüler bereits ihre Positionen vertraten. In Folge ging der Abend mit einem Quiz, weiteren Vorträgen und dem gemeinsamen Verfolgen der Streams, die das Geschehen aus Amerika übertrugen, weiter.

 

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Vorweihnachtliche Stimmung in Oslo

Hier ein kleines Update aus Oslo. Wir haben im Katarinahjemmet bereits mit den Vorbereitungen für Weihnachten, beziehungsweise für den Open Day Ende November, begonnen. Es mussten Unmengen an Äpfeln und Orangen geschält werden, die zu Pralinen und Kuchen verarbeitet werden. Außerdem haben wir bereits schätzungsweise 300 bis 400 Frühlingsrollen zubereitet! Der Open Day ist für die Schwestern und alle Beteiligten ein sehr besonderer Tag. Besucher, Freunde und Nachbarn können bei der Weihnachtswerkstatt mitmachen und das Kloster näher kennenlernen. Die Vorbereitungen haben gerade erst begonnen. Es wird also hier noch etwas Arbeit auf mich zu kommen!
Ansonsten geht alles seinen gewohnten Gang, außer, dass ich gerade kennenlerne, was "Winter in Norwegen" heißt. Jeden Morgen, wenn ich um circa sieben oder acht Uhr mit der Bahn zur Arbeit fahre, friere ich mir die Pfoten ab.

Liebe Grüsse aus Oslo

 

- Annika Reiss

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Schnee im Oktober

Vor vier Wochen bin ich in Tartu angekommen. Tartu ist eine kleine, für Estland große, Studentenstadt. Mittlerweile bin ich hier richtig heimisch geworden. Ich wohne im Schulgebäude, was ein bisschen skuril ist, da ab acht Uhr Kinder über meinen Flur laufen. Ich helfe im Deutschunterricht, bei AG’s und genieße das Studentenleben ohne den Aufwand selber zu studieren.
Momentan sind wir drei deutsche Praktikanten in Tartu. In unserer Freizeit erkunden wir die Pampa um Tartu, gehen in eine gemütliche Bar, ins Schwimmbad oder kochen einfach nur zusammen.

Zweimal die Woche besuche ich die Musikgruppe "Musik der Stille”. Das sind mit die gemütlichsten Stunden der Woche, auf die ich mich immer wieder freue.
Es gab auch schon den ersten Schnee - und das im Oktober!! Da wurde erst einmal ein Schneemann gebaut. :)

 

- Hannah Olbrich

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Beim Papst-Besuch in Malmö & Lund

Die Praktikanten aus Schweden waren beim Papst-Besuch als Helfer dabei

Aus Vadstena, Uppsala und Stockholm sind unsere Praktikanten zum Papst-Besuch nach Lund und Malmö gereist. Als Helfer haben sie an den unterschiedlichsten Stellen ausgeholfen und dabei einige interessante Erfahrungen sammeln können.

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Kirche in Schweden ist wie Knäckebrot mit Butter

Ricarda Clasen hat zweieinhalb Monate am Newmaninstitut verbracht

Die Zeit zwischen meinem vierten und fünften Semester des Studiums der Erziehungswissenschaft und Lehr-/Lern- und Trainingspsychologie habe ich am Newmaninstitut in Uppsala verbracht. Aus Neugierde und Abenteuerlust hat es mich in den Norden gezogen, nach Schweden. Ich habe viele neue Dinge über die Schweden, die schwedische Kultur, die katholische Kirche in Schweden, über mich und das Leben erfahren dürfen.
Zum Anfang meines Praktikums hat Pater Philip, der Leiter des Newmaninstituts, zu mir gesagt, dass es für Ihn unterschiedliche Schwedentypen gibt. Mich konnte er wahrscheinlich sehr schnell zuordnen. Ich gehöre zu den Astrid-Lindgren-Liebhabern und den Natur-Faszinierten. Schon als Kind habe ich viele Wochen im Sommer in Schweden verbracht. In diesem Land habe ich mich auf Anhieb wohlgefühlt und vieles ist mir sehr vertraut geworden.

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Viel Eis und Schnee in zehn Monaten Norwegen

Ludwig Motz blickt auf seine Zeit in Bergen zurück

Jetzt ist es ein Jahr her, dass ich Anfang September 2015 zu meiner Praktikumsstelle im Kloster der Augustiner- Chorherren in Bergen aufgebrochen bin. Meine Reise begann in Berlin, wo ich bei herrlichem Sonnenschein und über 30°C losgeflogen bin. Als ich dann in Bergen bei gefühlten 10°C und strömendem Regen ankam, war das für mich erstmal ein kleiner, klimatischer Schock. Vom Flughafen in Bergen holte mich mein Mentor Pater Lukas ab und gemeinsam fuhren wir zum Kloster der Augustiner-Chorherren im Zentrum von Bergen, wo ich die nächsten zehn Monate verbrachte.

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Gedanken im herbstlichen Schweden

Marcel Fischer resümiert seine ersten zwei Monate in Uppsala

Marcel, Raphaela, Ricarda und Magdalena auf der Insel Ekerö am Mälaren-See.
Marcel, Raphaela, Ricarda und Magdalena auf der Insel Ekerö am Mälaren-See.

Ich gebe zu, schon immer eine Freude daran gehabt zu haben, Menschen zu beobachten. Sich einfach auf eine Bank zu setzen und die Menschen zu beobachten, wie sie vorbeigehen... das hat beinahe etwas Meditatives. Um diese Jahreszeit ist es hier schon früh dunkel und allgemein recht kalt, doch kann ich mich dennoch manchmal noch auf meine Lieblingsbank im Park setzen und den Menschen beobachten, wie er so sein Leben lebt.
Was soll ich sagen nach zwei Monaten? Noch einen Monat, dann ist schon ein Viertel meiner Zeit vorüber? Daran denke ich lieber nicht, auch wenn wir schon den ersten Abschied hinter uns haben, nachdem wir uns nach 1 ½ gemeinsamen Monaten von Ricarda verabschiedet haben. Ich hoffe natürlich, dass sie uns wenigstens mal besucht....
Aber was kann ich sagen, außer dass es kalt ist? Es ist eine besondere Art von Kälte, die bis ins Mark dringt, sollte man nicht passend gekleidet sein! Das ist auch in der fernen Heimat anzutreffen, aber mit Sicherheit nicht bei +7°C!
Ich hatte in meinem ersten Beitrag schon angemerkt, dass es hier etwas anders ist. Und ich glaube nun zu wissen, was es ist. Ich spreche hier nicht von Gewohnheiten oder Spezialitäten, die man nicht weiterempfehlen kann (auch wenn es diese durchaus gibt!!). Nein, ich spreche von den Menschen.

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Als Praktikanten zum Papstbesuch

Vielleicht dieses Mal etwas näher am Papst, als zur Abschlussmesse beim Weltjugendtag in Krakau am 31.07.2016?
Vielleicht dieses Mal etwas näher am Papst, als zur Abschlussmesse beim Weltjugendtag in Krakau am 31.07.2016?

Da wir uns als Praktikanten für den anstehenden Papstbesuch vom 31. Oktober bis zum 1. November 2016 bereit erklärt haben, machten wir uns am vergangenen Montag auf den Weg nach Stockholm, um im katholischen Pastoralzentrum an einem Vorbereitungstreffen teilzunehmen. Nach einer kleinen Einführung in die geplanten Tagesabläufe wurde uns noch unser „Arbeitsplatz“ für die Heilige Messe am 1. November, das Swedbank Stadion in Malmö, vorgestellt. Um 12 Uhr feierten wir in der Kapelle des Pastoralzentrums die Heilige Messe mit Bischof Anders. Es folgte ein Mittagessen, bei dem wir viele neue Leute kennen lernen durften.
Somit geht es für uns am frühen Sonntagmorgen, den 30. Oktober, Richtung Malmö.

Die Freude auf die bevorstehenden Tage mit dem Papst ist groß! :)

 

- Raphaela Polk und Marcel Fischer

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Im Reich Astrid Lindgrens

Ausflug der Vadstena-Praktikantinnen nach Vimmerby

Es war einmal ein armer Pater namens Peter, der eigentlich einzig und allein seiner Aufgabe, der Seelsorge im Birgittenkloster in Vadstena, nachgehen wollte. Doch wie nur all zu oft war er auch an diesem Freitagmorgen der Unternehmungslust seiner Praktikanten ausgeliefert. So kam es, dass sich die fünf auf den weiten Weg ins ferne Vimmerby machten, um dort in das sagenumwobene Reich Astrid Lindgrens einzutauchen.


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Abschied von Ricarda

Nach drei Monaten am Newman-Institut endet für Ricarda Clasen ihre Zeit in Schweden.

Mit Kaffee und Kuchen wurde sie in Stockholm verabschiedet und ihr dabei für ihre gute Arbeit gedankt. "Ab dem ersten Tag ist sie ganz schnell in alle Arbeiten reingekommen und war uns eine große Hilfe. Auch bei den Vorbereitungen für den Franziskustag war sie immer an unserer Seite. Wir wünschen Ihr jetzt das aller Beste für Ihre Zukunft", sagt Ulrika Erlandsson, die Vorsitzende der Katholischen Pädagogischen Abteilung (KPN) des Bistums Stockholm.

 

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Erste Eindrücke aus Bergen

Der Ausblick aus meinem Zimmer auf die Stadt.
Der Ausblick aus meinem Zimmer auf die Stadt.

Ich bin Camillo Ketteler aus Münster und nun seit dem 20. September in Bergen. Die Stadt ist die Zweitgrößte in Norwegen und liegt sehr schön zugleich am Meer und in den Bergen. Zusammen mit Pater Lukas, Pfarrer Alois und meinem Mitpraktikanten Matthias lebe ich im Kloster der Augustiner-Chorherren, welches nun bis Mitte Dezember mein Zuhause sein wird. Ich habe mich sehr schnell eingelebt hier, was wohl auch daran liegt, dass es bis auf die hohen Preise keine allzu großen Unterschiede zu Deutschland gibt. Nur an das schlechte Wetter habe ich mich noch nicht so ganz gewöhnt…

Mein Alltag besteht im Prinzip aus Deutschunterricht und Büroarbeit am St. Paul Gymnasium und auch im Haushalt hier muss einiges erledigt werden. Matthias und ich unterstützen Lukas so weit wie möglich, denn er ist viel unterwegs und könnte niemals alles alleine bewältigen. Allerdings ist unser Arbeitsklima hier sehr locker und es macht immer mehr Spaß mit den Jugendlichen in der Schule zu arbeiten. Auch bleibt uns genügend Freizeit, in der wir, soweit das Wetter es zulässt, die Stadt und die umliegende Bergwelt erkunden können. Selbst bei Regen ist für Unterhaltung gesorgt, im Haus gibt es einen für alle zugänglichen Trainingsraum und sogar ein Netflix Abo!

Soweit meine ersten Eindrücke hier aus Bergen, wie gesagt fühle ich mich bis jetzt sehr wohl und freue mich auf die nächste Zeit!

 

- Camillo Ketteler

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Kulturtag in St. Olav

Am 17. September fand in St. Olav der jährliche Kulturtag statt. Alle Nationalitäten fanden sich an diesem Tag in der Straße ein und verkauften Essen aus ihrem Land. Der Erlös der Aktion kam Caritas Norge zugute und insgesamt konnten über 65.000 NOK übergeben werden (umgerechnet ca. 7.000 Euro).
Die Schwestern aus dem Katarinahjemmet haben sich bei der ganzen Aktion auf norwegisches Essen spezialisiert. Das bedeutete: Rømmegrøt.
Es ist sowas ähnliches wie Pudding aber aus Rømme (Schmand/Sauerrahm) gemacht. Gegessen wird es warm und mit Zimt/Zucker. Dazu haben wir am Tag zuvor Vannkringle gebacken. Als Süddeutsche würde ich dazu Salzbretzel sagen, hier müssen diese Kringle aber hart werden und haben selbst keinen Geschmack. Und zu dieser Kombination gab es dann noch ein Stückchen getrocknetes, gesalzenes Lammfleisch. Ich finde ja, dass es eine ungewöhnliche Kombi ist. Die "echten" Norweger fanden es aber spitze, dass Jemand das anbietet und es hat geschmeckt, das ist das Wichtigste.

 

- Katja Grohmann

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Sr. Dana legt ihre Ewige Profess ab

Am 14. September gab es eine große Party im Katarinahjemmet. Sr. Dana legte vor der voll besetzten Kirche St. Dominikus ihre Ewige Profess ab. Die Generalpriorin Sr. Else-Britt konnte das Gelübde von Sr. Dana, welche ursprünglich aus Polen kommt, abnehmen. Es war ein bewegender Gottesdienst und das Ja von Sr. Dana war ein Ja für die Kirche hier im Norden.
Nach dem Gottesdienst durfte natürlich eine Party nicht fehlen. Tagelang hatten wir in der Küche alle möglichen Dinge zubereitet, Kuchen gebacken, Karotten gewaschen, Scampis mit Speck umwickelt und lauter leckere Dinge gezaubert.

 

- Katja Grohmann

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Ein Zeichen setzen: Franziskustag in Stockholm

Am Franziskustag in Stockholm halfen Anna Nick, Raphaela Polk, Magdalena Overberg und Ricarda Clasen mit.
Am Franziskustag in Stockholm halfen Anna Nick, Raphaela Polk, Magdalena Overberg und Ricarda Clasen mit.

Eine katholische Messe mit anschließendem Feiern auf einem großen öffentlichen Platz ist in Deutschland auch etwas spezielles, aber vielleicht nicht ganz so besonders und aufsehenerweckend wie in Schweden. Am vergangenen Samstag durften wir, Magdalena Overberg, Ricarda Clasen, Raphaela Polk, Marcel Fischer und Anna Nick bei einem solchen besonderen Erlebnis mit dabei sein.

 

Mitten auf dem Kungsträdgården in Stockholm, einem der zentralsten und meist besuchten Plätze der schwedischen Hauptstadt, fand der erste „Franciskusdagen“ (Franziskustag) statt, der von der Katholischen Pädagogischen Abteilung (KPN) des Bistums Stockholm organisiert wurde. Der Tag stand ganz im Zeichen des Heiligen Franziskus, dessen Gedenktag der 4. Oktober ist.

 

Es war ein Fest für Kinder mit ihren Familien und Haustieren. Haustiere in der Stockholmer Innenstadt? Oh ja! Schon während der feierlichen Messe mit Bischof Anders Arborelius auf der großen Bühne des Kungsträdgården gab es ein Schauspiel zum Leben des Heiligen Franziskus von Assisi, der bekanntlich zu den Tieren sprach und passend dazu war das ein oder andere Hundebellen zu hören. Nach der Messe spendete Bischof Anders allen mitgebrachten Haustieren einen Segen. Darunter tummelten sich neben Hunden auch Katzen, Kaninchen und sogar Hamster.

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Apfelernte in Riga

Endlich richtig in Riga angekommen gab es direkt ein kleines Kontrastprogramm für mich. Erst einmal mussten alle Äpfelbäume im Garten des Klosters geerntet werden, damit sie zur Saftpresse gebracht werden konnten, siehe Foto links. (Am Ende waren es doppelt so viele Äpfel wie da zu sehen ;) )

Am Mittwoch Nachmittag ging es für mich dann erstmals raus aus dem Grünen und auf Entdeckungstour in der Altstadt Rigas. Es ging zum Schwarzhäupterhaus am Rathausplatz, zum Rigaer Dom und dem Kreuzgang neben dem Dom.

- Hannah Olbrich

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Deutschlandreise mit alkoholischem Beigeschmack

Die Idee war spontan, die Umsetzung dafür umso präziser

Nach kurzer Reisevorbereitung hieß es für uns Praktikanten aus Uppsala: „Auf geht´s nach Deutschland!“
Am Freitag, den 16. September, machten wir uns mit dem Auto auf den Weg, um im 1550 km entfernten Ludwigshafen Wein für das Newmaninstitut abzuholen. Nach 16-stündiger Auto- und Fährfahrt kamen wir am frühen Samstagmorgen bei unserer ersten Übernachtungsstation in der Nähe von Hamburg an. Mit sportlichen Übungen, kurzen Läufen über den Rastplatz und tänzerischen Einheiten auf der Fähre hatten wir uns fit gehalten, um so lange im Auto sitzen zu können. Dennoch waren wir um halb zwei müde und mit folgendem Satz wurden wir ins Bett verabschiedet: „Wer sich als erster morgen früh bewegt, hat verloren.“.

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Angekommen in Riga

Hannah Olbrichs Zeit in Lettland beginnt

Vor eineinhalb Woche bin ich in Riga gelandet. Direkt nach meiner Ankunft ging es erstmal mit dem Auto durch halb Lettland nach Aglona. Aglona ist DER Wallfahrtsort in Lettland. Im August treffen sich quasi alle Katholiken Lettlands nach einer langen Wallfahrt dort. Während des Wochenendes, zu dem mich Matthias Hein mitgenommen hatte und welches von Katechese und Symbolen handelte, war in dem 500 Seelen Ort aber nicht viel los.
Auf dem Rückweg nach Riga haben wir einen Umweg über Jurmala gemacht, Jemanden dort abgesetzt und dann den Strand besucht. Das Meer und der Strand waren ein wunderschöner Abschluss für diesen ersten Sprung ins kalte Wasser.

Nun bin ich gespannt, was mich im kommenden Jahr in Riga erwartet :)

 

- Hannah Olbrich

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Herzlich Willkommen in Vadstena, Anne!

Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.
Anna, Maris und Anne sind derzeit in Vadstena.

Am vergangenen Freitag ist Anne Hemken in Vadstena angekommen. Die Abiturientin wird dort vier Monate als Praktikantin verbringen und im Januar nach Uppsala ziehen.
An ihrem ersten Abend in Schweden wurde sie von ihren Mitpraktikantinnen Anna Lütz und Maris Lohmöller, sowie von einem atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Vätternsee begrüsst.


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Hej! Ein Winter in Vadstena

Nadine Hoch hat drei kalte Monate in Vadstena verbracht

Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.
Nadine Hoch auf dem zugefrorenen Vätternsee - 100m vom Ufer entfernt.

Ich wollte schon seit meiner frühen Jugend immer mal nach Schweden. Nie habe ich meine Eltern überreden können. Deren Kommentar war immer: „Unseren Sommer möchten wir in der Sonne verbringen und nicht mit Winterjacke im Haus sitzen und den Regen beobachten“. Nach einigen Anläufen hatte ich sie jedoch soweit, einen Sommer in Schweden zu verbringen und was kam dabei herum? Wir hatten es wärmer als es zu der Zeit in Deutschland war und alle waren total zufrieden. Ich bin mit einem extremen Sonnenbrand und einer Entscheidung nach Hause gekommen: Ich wollte nach meinem Auslandsjahr, welches zu der Zeit noch bevor stand, einige Zeit in Schweden verbringen. Bereits im Vorfeld hatte ich mich über das Bonifatiuswerk informiert und mir das Gästehaus der Birgitta Schwestern ausgesucht. Während des Urlaubs haben wir einige Tage in Vadstena verbracht und danach war mir klar: Da willst du nochmal hin. Am liebsten über einen längeren Zeitraum. Die Zeit verging, der Wille jedoch nicht. Schließlich ging es nach kurzer Eingewöhnungszeit nach meines Auslandjahrs, wieder in die Ferne.

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Ein musikalischer Sommer

Wie Revolverheld Melanie durch drei Monate in Vadstena begleitet hat

In den letzten Monaten haben mich ungefragt zwei Lieder der Musikgruppe Revolverheld begleitet.

 

„Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen“

 

singend bin ich Ende April in Vadstena angekommen

– voller Vorfreude auf Schweden, neue Menschen und die Arbeit im Gästehaus. Drei Monate später denke ich glücklich an meine Zeit dort zurück und stimme ein weiteres Lied an:


„Wir liebten das Leben, den Sommer in Schweden. Die Welt hing an Fäden und alles war leicht und so klar, so wie es war.“


Im Gästehaus des Birgittaklosters treffen Menschen aus jeder Ecke der Welt aufeinander. Es kommen Gäste von den verschiedensten Orten, um eine schöne Zeit in Vadstena zu verbringen und auch die Menschen, die im Betrieb des Gästehauses mithelfen und das gästhem zu dem gemütlichen Ort machen, der es ist, vertreten eine bunte Mischung an Nationalitäten.

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Annika in Mariaholm

Mein Name ist Annika, ich bin 18 Jahre alt, Abiturientin aus Oldenburg (Niedersachsen) und ich bin vor circa einem Monat in Oslo angekommen. Ich habe mich bereits so gut eingelebt, dass ich völlig vergessen habe, wie lange ich schon hier bin. Anfängliche Berührungsängste sind überwunden und ich mag es sehr mich mit den Studentinnen, den Schwestern oder den anderen Freiwilligen hier über die alles Mögliche zu unterhalten. Langsam entwickelt sich aus den vielen Aufgaben innerhalb des Klosters, aber auch in der Gemeinde, ein vielseitiger Alltag für mich heraus. Ich arbeite in der katholischen Schule hier in der Stadt im Deutschunterricht und werde auch bald das Flüchtlingsprojekt der Caritas Norge unterstützen.

Der Kontrast von Oslo und Berlin, wo ich kurz gewohnt hab, bevor ich hierherkam, könnte nicht größer sein. Die Osloer sind entspannt und gemütlich. Die Stadt ist hell, grün und leicht verträumt. Ich freue mich riesig drauf hier ein Jahr zu leben und zu arbeiten. Meine Lieblingsorte sind der Osloer Hafen und der wundervolle Schlosspark, wo sich bereits bei zwanzig Grad die Osloer in Bikini und Badehose tummeln, um jeden noch so kleinen Sonnenstrahl zu tanken, der sich ihnen bietet. Ich bin sehr gespannt, was mir die Zukunft in Norwegen noch bereitet und was es zu erzählen gibt.

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Hej då Uppsala! Servus Uppsala!

Nach vier Monaten ist Martin Rosenberger zurück in München

Wie, du gehst nach Schweden? Diese Frage verbunden mit einem kritischen Blick wurde mir im Vorfeld meines Schwedenaufenthalts unzählige Male gestellt. Nichtsdestotrotz tauschte ich den Schreibtisch in meinem Büro in München für vier Monate gegen ein Leben als Praktikant des Bonifatiuswerkes in Uppsala, der viertgrößten Stadt Schwedens. Drei Tage die Woche war ich dabei im Erikshjälpen Second-Hand Shop, denn das katholische Newmaninstitut als Kooperationspartner mitbetreibt, tätig und zwei Tage in der Woche habe ich im Newmaninstitut selbst mitgearbeitet.
Vom Erikshjälpen Second-Hand Shop war ich gleich auf den ersten Blick sehr positiv überrascht. Mit seinen deutschen Namensvettern ist er kaum vergleichbar. Es handelt sich vielmehr um ein richtiges kleines Gebrauchtwarenkaufhaus, in dem sich in freundlicher Atmosphäre alles findet, was man braucht – oder auch nicht unbedingt benötigt, es aber trotzdem in seinen Einkaufskorb legt. Nicht nur das Einkaufen im Laden, sondern vor allem auch das Arbeiten mit Kollegen aus der halben Welt hat großen Spaß gemacht. Ob Kasse, Beratung in der Möbelabteilung, Warenauslieferung oder Spendenannahme, die unterschiedlichen Einsatzgebiete hatten alle Ihren Reiz. Vor allem aber war es ein gutes Gefühl zu wissen, dass die getane Arbeit auch etwas bringt. Denn die Erlöse aus den Verkäufen kommen Kinderhilfsprojekten in Schweden und der ganzen Welt zu Gute. Zwar merkte man, dass viele Kunden wenig damit anfangen können, dass eine kirchliche Institution wie das Newmaninstitut Mitbetreiber des Geschäfts ist, der Shop wird dennoch von Jahr zu Jahr besser angenommen. Andererseits konnte es ein Kunde, mit dem ich ins Gespräch kam, gar nicht verstehen, dass wir keine Ikonen im Verkauf hatten, wir wären doch schließlich ein „kirchliches Geschäft“.

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Fahrradtour durch Vadstena

Anna und Maris erkunden Vadstena auf dem Tandem

Während sich die Blätter langsam verfärben, wollten wir an unserem freien Tag den Sommer noch einmal wieder aufleben lassen. Ende August und doch noch ein schöner sonniger Tag, wir machen uns mit dem Tandem auf große Fahrt! Unser Ziel: Das acht Kilometer entfernte Nässja, unser Nachbarort. Das klingt zwar nicht viel, aber auf dem gefühlt 200 Jahre alten Tandem ohne Luft im Hinterreifen und mit Gegenwind gleicht dies einer Marathonstrecke!! Aber: Bergab lassen sich sogar Fahrradselfies machen :)

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Marcel Fischer ist in Schweden angekommen

Mein Name ist Marcel Fischer, ich bin 23 Jahre alt und studiere seit drei Jahren Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn. Ziel meiner Reise wäre für mich die Priesterweihe, weshalb ich auch ins Priesterseminar eingezogen bin, als ich in Paderborn anfing zu studieren.
Nun, zu der Ausbildung im Seminar gehört auch, dass man nach einem Einführungsjahr und vier Fachsemestern zwei Auslandssemester absolviert, wobei der Ort dem jeweiligen Seminaristen freigestellt ist. Letztendlich wurde ich durch Freunde auf Schweden als Ort meiner Freisemester gebracht, was mir auch sofort zusprach.
So kam ich in Kontakt mit dem Bonifatiuswerk, das sich bereit erklärte, mein Vorhaben in Schweden zu unterstützen.

Damit war es klar: Ich mache mein Freijahr in einem Land, das ich nur von der Karte und aus Krimis kenne und dessen Sprache ich nicht im Mindesten beherrsche. Letzteres lag mir besonders im Magen, wenn ich ehrlich sein soll.

Nun ja, also hieß es Sachen packen und los. Am 17.08. kam ich in Schweden an. Es war windig, kalt und nass. Doch ansonsten schien nur die Architektur daran zu erinnern, dass man nicht mehr in Deutschland ist. Ansonsten schien es nicht so viel anders. Ob ich jetzt immer noch diesen Eindruck habe?

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Zwischen Knäckebrot und Zimtschnecken - Hej hej aus dem Norden

Raphaela und Ricarda stellen sich vor

Raphaela
Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Wittichenau (Sachsen) und habe nach dem bestandenen Abitur im Juni beschlossen, zehn Monate in Schweden zu verbringen. Am 12. August bin ich hier angekommen und werde bis Ende Mai nächsten Jahres unter anderem am Newmaninstitut arbeiten.


Zehn Wörter, die ich mit Schweden verbinde:
Kälte, lange Nächte im Sommer, dunkle Tage im Winter, schwedisches Königshaus, Schwedenhäuser, Natur, Zimtschnecken, Stockholmer Hafen, Diaspora, Midsommer


Warum Schweden/Uppsala?
Ich wollte zum einen die Kultur und die Sprache eines skandinavischen Landes kennenlernen und zum anderen bin ich ein großer Fan des schwedischen Königshauses und so fiel mir die Entscheidung nach Schweden zu gehen, nicht schwer. Um in einer größeren Stadt arbeiten zu können, entschied ich mich nach Uppsala zu gehen, da dies eine der größten Studentenstädte Schwedens ist und ich hier auch die Möglichkeit bekommen habe, ebenfalls in Stockholm zu arbeiten.


Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?/ Welche Aufgaben ich habe?
Montags bin ich in Uppsala am Newmaninstitut und erledige verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel das Gästezimmer und die Gästewohnung sauber halten oder die Klausuraufsicht bei den Studenten zu übernehmen. Dienstags und donnerstags arbeite ich im Secondhand-shop Erikshjälpen. Mittwochs und freitags bin ich in der katholischen Schule St. Erik in Stockholm und betreue dort die Kinder der Vorschulgruppe.

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Zur Magister-Arbeit zurück in Oslo

Katja Grohmann beendet ihr Studium mithilfe des Katarinahjemmet

Katja Grohmann gemeinsam mit Annika Reiß, Sr. Ane-Elisabeth und Julianne.
Katja Grohmann gemeinsam mit Annika Reiß, Sr. Ane-Elisabeth und Julianne.

Seit dem 1. August bin ich, Katja, wieder in Oslo. Nachdem ich im letzten Jahr so tolle Erfahrungen in der Kirche in Norwegen machen durfte, hat mich das einfach nicht mehr los gelassen. Nun bin ich zurück und forsche hier, um meine Magisterarbeit im Fach Theologie in Freiburg zu schreiben. Dazu habe ich eine Umfrage erstellt, aus deren Ergebnissen ich meine Ausarbeitung erstellen kann. Die Unterstützung von allen Seiten ist riesig. Sr. Ane-Elisabeth hat die Umfrage an ganz Norwegen geschickt und nach 24 Stunden hatten schon fast 80 Leute daran teilgenommen. Das ist ein super Wert! Viele Priester freuen sich, dass sie zu Wort kommen dürfen, noch mehr Gläubige freuen sich, dass sie in einem anonymen Fragebogen selbst zu Wort kommen.

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Wie funktioniert beten?

Carolin Gaida berichtet, was sie in drei Monaten in Uppsala erlebt hat

Das zweite Quartal dieses Jahres habe ich in Schweden, in Uppsala, verbracht. Die drei Monate im Norden bedeuteten für mich eine Auszeit vom Alltag in Deutschland, viele wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse. Ich lernte viele neue liebe und interessante Menschen kennen und genoss die wunderschöne Natur Schwedens.
Das Praktikum absolvierte ich zum einen im Secondhandladen Erikshjälpen. Hier arbeitete ich in nahezu allen Abteilungen. Zu Beginn des Praktikums war ich zusammen mit Sarah hauptsächlich in der Kinderwarenabteilung eingesetzt. Im Lager sortierten wir Kuscheltiere, Puzzle, Puppen, Spielzeugautos usw. Vor den Verkaufstagen putzen wir die Regale und befüllten diese mit den gebrauchten aber noch gut erhaltenen Spielsachen. Dabei verfolgten wir das Konzept von Erikshjälpen der ästhetischen Warenpräsentation. Zum einen bemühten wir uns durch Ordnung dem Käufer ein gutes Kauferlebnis zu ermöglichen zum anderen versuchten wir schöne Arrangements zu schaffen. An den Verkaufstagen arbeitete ich oft im Café oder an der Kasse. In dieser Beschäftigung hatte ich unmittelbaren Kundenkontakt, dass die Arbeit interessant machte, trotz der kleinen und großen Sprachbarrieren. Ferner sortierte ich in der Textilabteilung Gardinen, Stoffreste, Handtücher oder Tischdecken. In der Haushaltsabteilung landete viel Geschirr, Vasen und Kerzenständer, die vor dem Verkauf alle gewaschen wurden.

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Schwedische Natur in vollen Zügen genießen

Ricarda Clasen und Anna Nick grüßen von ihrer Wanderung am vergangenen Samstag!
Über Felder und Bäche und durch viele Wälder erreichten wir nach zehn Kilometern den Mälaren-See. Dort wagten wir uns in das kühle Nass und bekamen eine wunderbare Abkühlung. Am Abend genossen wir die vielen Blaubeeren, die wir im Wald fleißig gepflückt haben. Lecker!

 

Viele Grüsse aus Schweden!

 

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Zwischen Whale Watching und Public Viewing

Ulrike Kruse ist nach sechs Monaten aus Island zurückgekehrt

In der Zeit vom 1. Februar bis zum 30. Juli 2016 habe ich  ein Praktikum im Bistum Reykjavík auf Island absolviert. Das junge Bistum besteht erst seit 48 Jahren und erstreckt sich über die 103.000 km² große Insel. Der Anteil der Katholiken in Island liegt bei ca. 4 Prozent und setzt sich überwiegend aus Immigranten zusammen, die zum Großteil aus Polen, den Philippinen und Lateinamerika kommen. Somit unterscheidet sich die Situation der katholischen Kirche gänzlich von der Kirche in Mitteleuropa.

Die ersten drei Monate meines Praktikums habe ich in Akureyri, in der größten Stadt im Norden Islands, verbracht. Dort habe ich vormittags im Kleinkinderhort der Karmelschwestern ausgeholfen, in der neun Kinder im Alter von zehn bis 19 Monaten betreut wurden. Meine Aufgaben lagen hier beim An- und Ausziehen der Kinder, Essen zubereiten, Füttern, Spazierengehen, Spielen, Basteln, Aufräumen oder dem Reinigen der Räumlichkeiten. Die Arbeit mit neun solch kleinen Kindern ist sehr anstrengend und kräftezehrend. Man muss jederzeit wachsam sein und die Kinder im Auge haben. Dazu gibt es eine Menge zum Aufräumen und Saubermachen. Natürlich schaffen die Schwestern die Arbeit auch ohne eine Hilfe wie mich. Jedoch ist ein Praktikant eine ungemeine Arbeitserleichterung. Sehr oft haben sich die Schwestern für meine Hilfe bedankt.

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Allsång på Skansen

Anna Nick, Martin Rosenberger und Ricarda Clasen beim Allsång.
Anna Nick, Martin Rosenberger und Ricarda Clasen beim Allsång.

Schweden ist durch und durch eine musikalische Nation: die Schweden lieben es zu singen und können das zumeist auch ziemlich gut. Vielleicht erklärt das auch die Erfolgsbilanz der Schweden beim alljährlichen Eurovision Song Contest. Und wenn die Sonne an Sommertagen nicht untergehen möchte, versammeln sich die Schweden gerne an öffentlichen Plätzen, um gemeinsam zu singen. Das wird als „Allsång“ bezeichnet und findet man in den Sommermonaten in jeder größeren und kleineren Stadt Schwedens. Die berühmteste Allsång-Veranstaltung findet in Skansen – einem großen Freilichtmuseum in Stockholm - statt. Von Midsommar an bis Mitte August findet dort jeden Dienstag ein großer Allsång statt, der sogar im Fernsehen übertragen wird.
Vergangene Woche Dienstag wollten auch wir – Ricarda Clasen, Martin Rosenberger und Anna Nick – einmal live dabei sein und machten uns auf den Weg nach Stockholm. Schon während unserer Erkundungstour durch Skansen am Nachmittag wurden wir von den Generalproben auf der Bühne beschallt und bereits drei Stunden vor Showbeginn waren alle Sitzplätze belegt.

 

Wir sicherten uns aber eine Stunde vor Beginn ziemlich gute Stehplätze. Nach einer Anweisung wie wir während der Liveübertragung doch bitte klatschen, winken und Fanplakate koordinieren sollten, ging es los. Mit unserem Songheft in der Hand konnten wir das erste Lied, traditionell immer die Hauptstadt-Hymne „Stockholm i mitt hjärta“, mitträllern. „Allsång på Skansen“ wird von der schwedischen Sängerin Sanna Nielsen moderiert und es treten während der einstündigen Show verschiedene schwedische Künstler auf. Diese geben auch ihre Pop- und Rock-Songs zum Besten, aber stimmen auch einige der bekannten Allsång-Lieder an. Damit alle mitsingen können, werden vor dem Lied immer die Seitenzahlen im Allsång-Heft angesagt.

 

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Wie die Zeit verfliegt

Sechs Monate sind vorbei. Vor eineinhalb Wochen bin ich zurück nach Deutschland geflogen. Zuhause. Endlich wieder meine Familie und Freunde wiedersehen. Endlich nach zwei Monaten mal wieder Dunkelheit in der Nacht erleben.
Zurück in mein ”normales” Leben. Ich freue mich. Aber ich bin auch traurig. Ich hatte eine wundervolle Zeit hier, aus der ich nicht nur viele neue Erfahrungen, sondern auch einige Freunde mitnehmen werde. Island ist ein wunderbares Land. Ich werde einiges vermissen: die Menschen, die Natur, den Skyr, die heissen Quellen zum Baden und vor allem diese unfassbare Stille, die man beim Wandern hören kann. Dies wird bestimmt nicht mein letzter Besuch auf Island gewesen sein.

Ich danke dem Bonifatiuswerk für die Möglichkeit dieser tollen Erfahrung.

 

- Ulrike Kruse

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Sport in Schweden

Carolin, Sarah und Lena probieren sich am Survival Training

Carolin Gaida beim Survival Parcours.
Carolin Gaida beim Survival Parcours.

Die Schweden sind wahre Sportliebhaber. Allein bei Betrachtung der Hosen, die auf den Straßen Uppsalas ausgeführt werden, ist auffallend, dass die Sporttights der Jeans in Konkurrenz steht. Beim Spaziergang durch den Park trifft man auf diverse Trainingsgruppen, von der Zumba Party, über Akrobatik bis hin zu den vielen Joggern, deren Schnelligkeit meinem Sprinttempo gleicht.
Bereits die Kinder werden früh sportlich gefördert. Im Kindergarten und später in der Schule ist der Sportunterricht verpflichtend. Darüber hinaus ist die Mehrheit der schwedischen Kinder in Sportvereinen organisiert. Die Eltern nehmen dabei eine unterstützende Rolle ein, viele begleiten ihre Kinder zum Training, zu den Wettkämpfen oder zu Turnieren.
Besonders beliebt sind dabei Wintersportarten wie Eishockey, Ski Langlauf und Abfahrtsski oder das Schlittschuh laufen. Aber auch deutsche populäre Sportarten werden in Schweden mit Freude betrieben.

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Bereit für die Zeit im Norden

Beim Praktikanten-Seminar haben sich zukünftige und ehemalige Praktikanten getroffen

Schweden, Norwegen und Lettland, das sind die Ziele der zwölf Praktikanten, die sich zum Vorbereitungsseminar des „Bonifatius Praktikanten Programms“ in Paderborn getroffen haben.
„Ich war sehr überrascht, wie anders doch die katholische Kirche in Schweden im Gegensatz zu der deutschen ist. Katholiken in Schweden leben ihren Glauben wirklich und tragen ihn selbstbewusst nach außen. Diese Freude am Glauben erlebe ich in Deutschland nicht mehr so häufig“, hat Sarah Didden berichtet, die drei Monate im schwedischen Uppsala verbracht hat. Ähnliches hat Katja Grohmann festgestellt: „Währen meines Praktikums in Oslo im St. Katarina Kloster habe ich gemerkt, dass wir in Deutschland schon viel mehr Diaspora-Kirche sind, als wir uns eingestehen wollen. Diese Erkenntnis ist für meinen späteren Berufswunsch als Pastoralreferentin unglaublich wertvoll.“
Von diesen Erfahrungen haben die zukünftigen Praktikanten nur profitieren können. Im gegenseitigen Austausch haben sie so schon ein viel genaueres Bild von dem, was sie während ihrer eigenen Zeit in der nordischen oder baltischen Diaspora erwarten wird, erhalten.
Gut gerüstet kann die spannende Zeit für Marcel Fischer in Uppsala, Maris Lohmöller in Vadstena und Uppsala, Hannah Olbrich in Riga, Magdalena Overberg in Stockholm und Annika Reiß in Oslo nun beginnen.

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Tack för i år!

Lena Puscher ist nach einem Jahr aus Schweden zurück

Lena Puscher auf Gotland.
Lena Puscher auf Gotland.

Nachdem ich im letzten Sommer mein Abitur abgelegt hatte, sollte es für mich nicht gleich weiter zum Studium gehen. Also machte ich mich im vergangenen August auf nach Schweden, um durch einen einjährigen Aufenthalt die katholische Kirche dort näher kennenzulernen.
Meine erste Station war Vadstena, das geistlichen Zentrum Schwedens. Hier gründete Europas Schutzheilige, die heilige Birgitta, ihren Orden. Auch heute leben in dem Kloster acht Birgittenschwestern und betreiben nebenbei ein Gästehaus, in welchem die Hauptaufgaben der Praktikanten liegen. Hier ging es vor allem darum, den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen, also unter anderem in der Küche mitzuhelfen oder das Haus sauber zu halten. Auch die wöchentliche Reinigung der Kirche wird von den Praktikanten übernommen.

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Anleitung für Midsommar in Vadstena

Vorbereitung:
- 3 Blumenkränze flechten
- 3 weiße Kleider besorgen
- 1 Picknickkorb packen
- mehrere schwedische Lieder einüben

 

Tanz um die Midsommarstäng.
Tanz um die Midsommarstäng.

Durchführung der Feier:
Zur richtigen Zeit im Hafenpark sein und sich um die vorbereitete Midsommarstång versammeln. Man nehme Blumen und schmücke damit die Stäng, bis sie aufgestellt werden kann. Anschließend stelle man sich im Kreis darum auf und befolge die Aufrufe, wenn es darum geht zu singen und zu tanzen. Es ist dabei hilfreich, sich an den Händen zu fassen und dieselbe Richtung wie sein Nebenmann einzuschlagen. So können Zusammenstöße verhindert und das Zusammensein genossen werden. (Hinweis: Es wird UM die Stange getanzt, nicht AN der Stange). Die Lieder sind auch dann singbar, wenn man der schwedischen Sprache nicht perfekt mächtig ist. Die Melodien lassen sich im Volkslieder-Repertoire aus Deutschland ausfindig machen und durch ein Lalalala ins Schwedische übersetzen.

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Abschlussbericht von Sarah Didden

Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.
Sarah Didden (2. v. r.) und ihre Mitpraktikanten mit ihren Praktikums-Urkunden.

Drei Monate habe ich in Schweden, genauer gesagt in Uppsala, gelebt und gearbeitet. Für drei Monate bin ich in eine ganz neue Welt, fast in ein neues Leben eingetaucht und konnte meinen gewohnten Alltag hinter mir lassen und mir hier etwas Neues aufbauen. Abgesehen davon, musste ich auch die katholische Kirche in Deutschland hinter mir lassen. Fast jeder Dritte ist in Deutschland katholisch, nur 1,5 % sind es in Schweden. Viele Katholiken in Schweden sind Einwanderer und Konvertierte.

Den einen Teil meines Praktikums im Norden habe ich im Pastoralcentrum Johannes Paulus II gemacht. Dort sind verschiedene Arbeitsgruppen und Ausschüsse wie die Caritas, der katholische Schulrat, die katholische Zeitschrift, Missio und einige mehr vertreten. Hier habe ich bei KPN (Katolska Pedagogiska Nämnden) mitgeholfen. Das Besondere daran ist, dass es glaube ich keine vergleichbare Stiftsorganisation in Deutschland gibt, da die Situation des Religionsunterricht an Schulen in Schweden ganz anders ist. In Schweden gibt es keinen konfessionellen Religionsunterricht an Schulen. KPN hat deshalb den Auftrag des Bischofs, die lebenslange Katechese im Bistum zu unterstützen und zu entwickeln, vor allem durch die Herausgabe von katechetischen Materialien und durch Fortbildungen ehrenamtlicher Katecheten.

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Ulrike Kruse mitten im Island-Fußballfieber

Public-Viewing in Reykjavik.
Public-Viewing in Reykjavik.

Niemand hat es erwartet: Island, zum ersten Mal Teilnehmer an den Fußball-Europameisterschaften, steht 2016 im Viertelfinale. Ein kleines Land mit gerade einmal rund 335.000 Einwohnern – so stark. Es scheint, als sei die ganze Welt nun im Island-Fußballfieber. Reykjavik ist geschmückt in Island-Farben und alle Trikots sind ausverkauft. Seit Beginn der Meisterschaften gibt es eine Leinwand auf einem kleinen Platz in der Innenstadt. Doch von Spiel zu Spiel wurden die Menschenmassen immer mehr, sodass nun eine größere Leinwand an einem größeren Platz errichtet werden musste.

Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.
Von Spiel zu Spiel kommen immer mehr Menschen.

Unfassbar viele Menschen versammelten sich dort zum Spiel gegen England und konnten es kaum glauben, als das 2:1 geschossen wurde und blieb. So nervös wie in den letzten Minuten dieses Spiels habe ich schon lange bei keinem Fußballspiel mehr mitgefiebert! Ich freue mich riesig, dass ich gerade jetzt auf Island bin und diese wunderbare Stimmung miterleben kann. Am kommenden Sonntag spielt Island gegen Frankreich und ich drücke meine Daumen, dass sie auch diesen Gegner schlagen werden.

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Midsommar in Schweden – Midsommar in Uppsala

Der traditionelle Midsommar-Tanz.
Der traditionelle Midsommar-Tanz.

Noch bevor ich überhaupt mein Praktikum in Uppsala begonnen habe, hatte ich schon gegoogelt und überlegt, welche besonderen Feste ich in meiner Zeit in Schweden miterleben werde. Midsommar ist mir da direkt als erstes eingefallen und fällt glücklicherweise noch genau in meine dreimonatige Praktikumszeit – und letztes Wochenende am 24. und 25. Juni war es dann soweit.

Aber was ist Midsommar eigentlich?

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Fahrradwallfahrt: Nach 725 Kilometern am Ziel!

Ankunft am Ziel in Helsingborg.
Ankunft am Ziel in Helsingborg.

Wir haben es tatsächlich geschafft! Nach 725 Kilometern auf dem Fahrrad und 60 Kilometern mit Fähre und Auto haben wir unser Ziel, den St. Ansgar Dom in Kopenhagen, am vergangenen Donnerstag erreicht. 14 Tage in Gemeinschaft und Pilgeralltag, davon 10 auf dem Fahrrad, liegen hinter uns und seit Samstagabend sind wir alle wieder wohlbehalten in Uppsala angekommen.

 

Die Fahrradwallfahrt war für uns alle eine bereichernde Erfahrung und es wird wohl jeder von uns etwas von dieser Zeit mitnehmen. Von unserem ”Halbzeitziel” in Vadstena kam ja bereits ein Zwischenbericht über die ersten fünf Tage unserer Wallfahrt. Die weiteren Tage wollen wir den Bloglesern natürlich nicht vorenthalten und hier kommt eine Zusammenfassung der zweiten Hälfte.

 

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Fahrradwallfahrt: 5 Tage und 353 Kilometer sind geschafft!

Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.
Die Wallfahrer wurden von den Birgittaschwestern und drei weiteren Praktikantinnen herzlich begrüßt.

Ein sonniges "Hej" von allen Wallfahrern! Gestern Nachmittag sind wir in Vadstena angekommen und wurden hier neben strahlendem Sonnenschein und dem klarblauen Vätternsee auch von den Birgittaschwestern und den drei Praktikantinnen Britta Förstermann, Melanie W. und Anna Lütz herzlich in Empfang genommen. Jetzt liegen fünf anstrengende Tage und 353 Kilometer schwedische Landschaft hinter uns. Deshalb haben wir uns gestern spontan dazu entschlossen, uns heute einen Ruhetag zu gönnen, in Vadstena zu entspannen und morgen gestärkt die nächsten Kilometer Richtung Kopenhagen anzugehen. Und nun haben wir auch endlich ein Ziel! Wir dürfen in Kopenhagen zwei Tage lang bei den Redemptoristen unterkommen. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass man nun ein wirkliches Ziel hat.

Doch was ist auf der Wallfahrt bisher geschehen...

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Fahrradwallfahrt: Endlich geht es los!

Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)
Die Fahrrad-Wallfahrer: Martin Rosenberger, Anna Nick, Ruth Henkenius, Lena Puscher, Pater Philip Geister SJ, Sarah Didden, Carolin Gaida und eine amerikanische Praktikantin. (v.l.)

Nach fast einem halben Jahr Vorbereitungszeit, zwei Monaten mit regelmäßigen Trainingseinheiten, einer Probetour, mehreren Reparaturen, kleinen Zweifeln, aber größerer Vorfreude ist heute endlich der Tag des Aufbruchs gekommen: Die Fahrradwallfahrt der Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala startet!

Doch wohin sie uns sieben Pilger führen wird, ist noch etwas ungewiss. Wir vergleichen uns ein bisschen mit Maria und Josef auf der Herbergssuche. Wenn wir in Südschweden in etwa zwei Wochen angekommen sein werden, werden wir vielleicht einfach an Türen anklopfen und hoffen, dass zumindest ein Campingplatz ein Plätzchen für unsere Zelte bereithält.

 

Doch laut Wettervorhersage scheint zumindest Petrus gnädig mit uns zu sein und es sollen uns angenehme Temperaturen und kaum Regen begleiten. Unsere erste Tour wird uns heute nach Enköping führen. Von dort aus geht es über Västerås weiter nach Vadstena, Linköping, durch Småland durch, bis wir die Küste bei Helsingborg in Südschweden erreichen werden.
Begleiten werden uns an jedem Tag Impulse zu verschiedenen Themen, die auch dem heiligen Ansgar auf seinen Missionsreisen durch Schweden begegnet sein könnten.

 

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Neues aus Island von Ulrike Kruse

Seit einer Woche bin ich nun in Reykjavik. Vormittags helfe ich den Mutter-Theresa Schwestern bei einem Frühstück für Bedürftige.
Die Menschen dort sind alle nett, unterhalten sich gerne und sind dankbar für die Hilfe, die man dort leistet. Schön zu sehen ist vor allem, dass es neben mir noch einige andere Freiwillige gibt, die dort in ihrer Freizeit einige Stunden in der Woche helfen, wenn sie Zeit haben. Nach einem immer ausgiebigen Mittagessen mit den Priestern und dem Bischof verbringe ich meinen Nachmittag am Computer. Meine Aufgabe ist es Daten einzugeben, zu korrigieren, Bilder oder Dokumente zu scannen, etc. Es ist zwar keine spannende, aber dafür notwendige Arbeit, für die alle dankbar sind, dass ich sie mache. Vor allem freue ich mich jedoch immer mehr über den Sommer auf Island. Der Schnee ist geschmolzen, das Wetter wird wärmer, das Gras grüner und die Tage werden immer länger. Da macht die Arbeit und das Leben hier gleich viel mehr Freude.

 

- Ulrike Kruse


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Lass uns gehen, lass uns gehen, lass uns gehen

Melanie und Anna haben das Lied von Revolverheld für sich umgedichtet

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Mer losse d'r Dom in Kölle

Sarah Didden und Carolin Gaida sind seit einem Monat am Newman-Institut in Uppsala und stellen sich vor:

Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.
Carolin Gaida (links) und Sarah Didden.

Direkt vorneweg: Einen Dom – sogar einen sehr schönen – gibt es in Uppsala zum Glück auch! Vielleicht fühlen wir uns deshalb auch schon nach einem Monat in Uppsala so heimisch. Denn am 16. April, ging das Abenteuer 'Uppsala' für Carolin und mich los. Nun können wir beide schon auf unseren ersten von insgesamt drei Monaten in Uppsala zurückblicken:

Mein Name ist Sarah Didden und ich bin vor einem Monat aus Köln nach Uppsala gekommen. Derzeit studiere ich an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und stehe kurz vor meiner Bachelorarbeit und damit dem Ende meines Studiums. Im Herbst diesen Jahres möchte ich anfangen in Paderborn Religionspädagogik zu studieren, um Gemeindereferentin zu werden. Aus diesem Grund bin ich auch auf das Bonifatiuswerk gekommen. Für mein Studium in Paderborn ist es erforderlich ein soziales und ein pastorales Praktikum zu absolvieren. Da ich bisher noch nicht für längere Zeit im Ausland war und eine kleine Auszeit vor der Bachelorarbeit auch gut tut, bin ich nach kurzer Suche auf das Bonifatiuswerk gestoßen. Nun bin ich hier in Uppsala am Newman-Institut gelandet und mehr als zufrieden damit. Ich arbeite drei Mal die Woche im Secondhandladen Erikshjälpen und bin zwei Mal im Pastoralzentrum in Stockholm. Bei Erikshjälpen arbeiten wir sowohl an den Öffnungstagen, als auch an den Tagen, an denen im Lager gearbeitet werden muss, da alle Spenden, die Erikshjälpen annimmt, sortiert, der Laden aufgefüllt und auch der Putzlappen ab und zu geschwungen werden muss. An den Öffnungstagen helfe ich auch im Café des Secondhandladens aus oder arbeite an der Kasse.

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Neue Praktikanten angekommen

Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie W., Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.
Fast alle neuen Praktikanten beisammen: Melanie W., Lena Puscher, Britta Förstermann, Sarah Didden, Anna Nick, Martha (eine ukrainische Austauschstudentin am Newmaninstitut) und Martin Rosenberger.

Im April durfte ich gleich fünf neue PraktikantInnen in Schweden begrüßen! Es freut mich sehr, dass sich so viele junge Menschen auf den Weg in den Norden gemacht haben.


Auch an dieser Stelle heiße ich Martin Rosenberger, Carolin Gaida, Sarah Didden, Melanie W. und Anna Lütz herzlich willkommen!


 

Anfang April machte Martin Rosenberger mit seiner Ankunft in Uppsala den Anfang, vorgestellt hat er sich hier bereits. Zwei Wochen später stießen die beiden Studentinnen Carolin Gaida und Sarah Didden aus Köln zur Praktikantenrunde in Uppsala.

 

Carolin Gaida studiert Lehramt an der Universität Bonn und kann neben der Arbeit im Erikshjälpen Second-Hand-Shop das schwedische Schulsystem bei einem Praktikum in der Katarinaschule kennenlernen.


Sarah Didden studiert ebenfalls an der Universität Bonn. Gerade macht sie ihren Abschluss in den Fächern Germanistik und katholische Theologie und wird ab dem Herbst ein Studium der Religionspädagogik beginnen. Um dafür gut gerüstet zu sein ist ihre Einsatzstelle neben Erikshjälpen das Pastoralcentrum in Stockholm

 

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Sommerwetter - Fahrradwetter

Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.
Die Fahrradwallfahrt-Truppe: Conner Keeffe (wird die Gruppe auf der Wallfahrt mit dem Auto begleiten), Lena Puscher, Sarah Didden, Ruth Henkenius, Martin Rosenberger, Pater Philip Geister und Carolin Gaida.

Bereits seit einigen Wochen sind die Praktikanten am Newmaninstitut in Uppsala fleißig am Fahrradfahren. Bei nahezu jedem Wetter machen wir uns im Schnitt jeden zweiten Morgen zu einer 16 km langen Trainingsstrecke auf. Was uns morgens um 6.30 Uhr aufs Rad treibt? Wahrscheinlich eine Mischung aus Ehrgeiz, gegenseitiger Motivation und das Ziel vor Augen. Wir bereiten uns nämlich auf eine Fahrradwallfahrt vor. Auf den Spuren des Heiligen Ansgars, dem ‚Apostel des Nordens’, werden wir 750 km von Uppsala nach Kopenhagen mit dem Fahrrad bestreiten. Schon Anfang Juni wird es losgehen und für die Strecke haben wir 12 Tage auf dem Rad eingeplant.

Zusammen mit Pater Philip Geister und der ehemaligen Praktikantin Ruth Henkenius sind wir eine Gruppe von sieben Fahrradfahrern.

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Halbzeit in Island

Die Zeit vergeht so schnell. Nun ist schon die Hälfte meines Auslandspraktikums
herum. Drei Monate, verflogen wie ein paar Tage. In einer Woche wechsle ich schon
nach Reykjavik. Dort geht es dann wieder von vorne los: eine neue Stadt, neue
Menschen, eine neue Arbeit. Aber Island ist so ein tolles Land, das kann nur gut
werden! Ich bin gespannt, aber auch traurig. Ich habe die Schwestern und vor allem
auch die Kinder aus der Kinderkrippe, in der ich mitarbeite, sehr ins Herz
geschlossen.

Auch meine Freunde, die ich hier gefunden habe, werde ich vermissen.
Ich hatte eine ganz tolle Zeit hier. Somit wird dies definitiv kein endgültiger
Abschied von Akureyri.

- Ulrike Kruse

Hier einige Bilder aus der Zeit:

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Praktikantenaustausch nach Uppsala

Mit Abstecher nach Tallinn

Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.
Mit der Fähre dauerte es 15 Stunden bis nach Tallinn.

Da ich nun schon seit sieben Monaten in Vadstena bin habe ich mir gedacht, dass es schön wäre, für eine kurze Zeit einmal etwas anderes zu sehen und etwas anderes zu machen. Die Arbeit hier im Gästehaus macht Spaß und man lernt viele interessante Leute kennen, aber nichtsdestotrotz hatte ich das Bedürfnis nach einer kleinen Abwechslung.
Nach ein paar Emails und Gesprächen war das Ganze auch schnell mit Anna Nick geklärt. Ich würde zweieinhalb Wochen des Monats März in Uppsala verbringen und dort bei dem Secondhandshop Erikshjälpen arbeiten.

Mein erster Arbeitstag war ein Montag, Lagertag im Erikshjälpen, das heißt unterm Strich: Abgegebene Sachen zu sortieren, ob sie im Laden weiterverkauft werden können oder doch eher im Mülleimer landen und natürlich den Laden mit neuen Waren wieder auffüllen. An meinem ersten Tag habe ich in der Haushaltswarenabteilung gearbeitet. Ich habe neue Ware ausgepriesen und in den Laden gestellt, aber auch hinten im Lager neue Sachen einsortiert.

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Ostern in Schweden

Das Haus der Osterfreizeit in Marielund.
Das Haus der Osterfreizeit in Marielund.

Während meines Praktikums in Uppsala arbeite ich nicht nur im Second-Hand-Shop Erikshjälpen, sondern auch in der einzigen katholischen Gemeinde Uppsalas Sankt Lars. Über die Kar- und Ostertage veranstaltete diese eine Osterfreizeit für Familien der Gemeinde. Es ging darum, den Familien und vor allem den Eltern ein bisschen von dem Stress abzunehmen, der mit solchen Anlässen verbunden ist, und ihnen eine Möglichkeit zu geben, besinnlich und fernab vom alltäglichen Geschehen diese Tage zu begehen.

Um die insgesamt 13 Kinder der drei Familien zu beschäftigen während die Eltern Glaubensimpulse erhielten, waren Britta und ich mit dabei. Der Ort war Marielund, ein von Stockholm abgelegenes Gelände am See. So ging es Gründonnerstag los und bei größtenteils bestem Spätwinterwetter konnten wir viel Zeit draußen auf der großen Wiese und dem Bolzplatz verbringen. In der kleinen Kirche des Geländes hielten wir unsere kleine aber schöne Kar- und Osterliturgie ab. Es war ein schönes Erlebnis, das, obwohl es ein ganz anderes Land ist, die Gottesdienste genau gleich ablaufen wie zuhause. Gerade in solchen Momenten merkt man, wie Kirche ein Stück Heimat sein kann. Nach dem Gottesdienst am Ostersonntag konnten die Kinder dann von uns versteckte Osternester im riesigen Garten suchen, bevor es nach dem großen Osterfestmahl für alle wieder zurück nach Uppsala ging.


- Lena Puscher

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Schwedens Leckereien

Denkt man an die kulinarische Landschaft Schwedens, so fallen einem meistens zuerst die Köttbullar und Kanelbullar ein. Doch natürlich gibt es viel mehr für Liebhaber der süßen Gebäcke. Hier kommen zwei der besten schwedischen Rezepte für Naschkatzen:

1.Dammsugare
Dammsugare (zu Deutsch: Staubsauger) sind kleine, mit Marzipan ummantelte Rollen aus Kekskrümeln. Ihren Namen haben sie dadurch bekommen, dass man sämtliche Keks- und Kuchenreste mit ihnen verarbeiten kann. Für etwa 10-20 Stück braucht man:

Bilder: www.alltommat.se
Bilder: www.alltommat.se

 

-  50 g weiche Butter
-    500 g Keks- oder Kuchenkrümel
-    2 TL Backkakao
-    Punsch oder Aroma
-    300 g Marzipan (gerne farbig)
-    100 g dunkle Blockschokolade


Zuerst mischt man die Butter und die Krümel zu einem cremigen Teig, danach wird der Kakao hineingerührt. Den Teig mit dem Punsch oder Aroma abschmecken und in drei gleichlange, dünne Rollen ausrollen. Zum Festwerden in den Tiefkühlschrank stellen. Das Marzipan wird etwa zwei Millimeter dünn ausgerollt und in breite Streifen geschnitten, die die Rollen komplett ummanteln können. Nebenbei wird die Blockschokolade in einem Wasserbad geschmolzen. Die nun festen Teigrollen in die Marzipanhülle einrollen und in etwa vier Zentimeter lange Stücken schneiden. Anschließend beide Enden jeder Rolle in die flüssige Schokolade tauchen und im Kühlschrank festwerden lassen. Die fertigen Dammsugare nach guter schwedischer Art mit Kaffee zum Fika servieren.

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1½ Jahre am Newman Institut in Uppsala

Ruth Henkenius berichtet von ihren Erfahrungen

Ruth (links) mit ukrainischen Erasmus-Studentinnen.
Ruth (links) mit ukrainischen Erasmus-Studentinnen.

Im Februar 2015 begann ich mein einjähriges Praktikum über das Bonifatiuswerk am Newman Institut in Uppsala. Anders als bei meinem ersten Praktikum in 2014, welches ein halbes Jahr dauerte, bin ich dieses Mal nur zu 50 % Praktikantin. Die restliche Zeit habe ich mit einer Arbeitstätigkeit innerhalb eines neuen Projektes am Newman Institut ausgefüllt. Das Newman Institut ist eine vom Jesuitenorden gegründete Hochschule für Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften. Sie liegt im Zentrum der wunderschönen Universitätsstadt Uppsala und ist die einzige katholische Hochschule in Skandinavien. Nicht nur aufgrund dessen ist das Newman Institut ein ganz besonderer Ort. Gegenüber vom Newman Institut liegt die kath. Kirche St. Lars mit ihrem Gemeindehaus und dem Haus der Mariaschwestern. 

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Auf nach Uppsala!

Seit Freitag ist Martin Rosenberger in Uppsala - hier seine ersten Erlebnisse

So wirklich glauben kann ich es noch nicht: Statt die nächsten vier Monate Werktags über zur Arbeit in mein Büro in München zu fahren und am Schreibtisch zu arbeiten, geht es für mich jetzt erst einmal nach Schweden. Genauer gesagt nach Uppsala, der viertgrößten Stadt des Landes, etwa 70 Kilometer nördlich von Stockholm gelegen.
Nur zum Spaß führt mich mein Weg natürlich nicht in den hohen Norden. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken ermöglicht mir in Zusammenarbeit mit dem vom Jesuitenorden betriebenen Newman Institut in Uppsala – der einzigen katholischen Hochschule in Skandinavien − im Rahmen eines „Praktikantenprogramms“ diese Auszeit.
Zu meinen Aufgaben in Uppsala wird aller Voraussicht nach neben der Mithilfe im „Erikshjälpen Second Hand Shop“, der Aushilfe in der Bibliothek im Newman Institut auch die Organisation eines Kongresses des Jesuitenordens im Juli gehören. Die Aufgabe im Second Hand Shop wird dabei meine Hauptaufgabe sein. Dieser wird von „ERIKS Development“, einer Kinderrechtsorganisation die in ganz Schweden mit Läden vertreten ist und in Uppsala mit dem Newman Institut zusammenarbeitet, betrieben. Die Erlöse aus dem Verkauf der Gebrauchtwaren und aus dem Betrieb eines kleinen Cafés kommen dabei bedürftigen Kindern und Familien sowohl in Schweden, wie auch in Entwicklungsländern zu Gute.

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Neuer Praktikumsort!

Von nun an könnt ihr euer Praktikum auch im "Stiftelsen Berget" in Rättvik in Schweden machen

Als neuen Praktikumsort ab dem Frühjahr 2016 haben wir nun ‚Stiftelsen Berget’ mit im Angebot. Das Angebot richtet sich an junge Erwachsene, die sich eine Auszeit nehmen und sich dabei als Praktikant engagieren möchten – ganz nach dem Motto des Besinnungshauses: „In der Stille wirst du stark.“

Mitten in der Region Dalarna liegt „Berget“ mit seinen zwei Häusern ‚St. Davidsgården’ und ‚Meditationsgården’. Hier lebt auch die Kommunität der Heiligen Dreifaltigkeit, die die Besinnungshäuser betreibt. Die Kommunität ist eine ökumenische Gemeinschaft und nimmt das ganze Jahr lang Retreat-Leiter, Gäste und Volontäre aus verschiedenen Glaubenseinrichtungen auf.


Als Praktikant bist du für eine gewisse Zeit lang Teil dieser Gemeinschaft und unterstützt sie in den täglich anfallenden Arbeiten in der Küche und den Häusern. Du wirst den Tagesablauf und Gebetsrhythmus der Gemeinschaft miterleben und darfst erfahren, was es bedeutet die Kirche „zu leben“. Neben der Arbeit erwartet dich zudem ein Leben in Stille und Ruhe und du bist umgeben von wunderschöner schwedischer Natur, die zu Ausflügen einlädt.

Sich als Praktikant im „Stiftelsen Berget“ zu engagieren ist eine Art Berufung und kann auch für das eigene Leben richtungsweisend und eine Entscheidungshilfe sein.

Weitere Informationen gibt es hier: www.berget.se

 

- Anna Nick

 

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Skifreizeit in Voss

Ludwig Motz zog es in traumhafte Landschaften und verschneite Berge

Seit sechs Monaten bin ich mittlerweile schon an meinem Praktikumsort in Bergen und habe mich inzwischen gut eingelebt.
In der vergangenen Woche organisierte die katholische Studentengruppe, an deren Treffen ich oft teilnehme, ein Skiwochenende in Voss, einer kleinen Stadt nördlich von Bergen. Unsere Reise begann am Freitagabend. Ich fuhr mit dem hiesigen Jugendpfarrer zusammen mit dem Auto durch wunderschöne, verschneite Landschaften entlang eines Fjords.

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#Sveiki aus Lettland von Anna und Martin

Hier zeigen wir euch, was wir in den letzten Tagen in Latvia gemeinsam und getrennt erlebt haben - Die Hashtags zeigen euch dabei den genauen Ort, wo wir waren

#Riga: im Gästehaus eingerichtet, Stadtrundfahrt mit Matthias, gemeinsam Riga nach und nach entdeckt.

 

#Was ist das Bonifatiuswerk?: Martin und Matthias erklären Vertretern der lettischen Caritas den Aufbau und die Möglichkeiten des Bonifatiuswerkes.

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Schon sechs Wochen in Island

Die sechste Woche in Island ist schon fast herum und ich kann sagen, dass ich mich recht gut eingelebt habe. In der Woche helfe ich vormittags den Karmelschwestern bei der Betreuung von neun kleinen Kindern. Der Jüngste ist ca. 10 Monate, die Älteste wird im April zwei Jahre alt. Sowohl die Kinder, als auch ich, brauchten zwar eine „Aneinander-Gewöhn-Phase“, aber nun macht die Arbeit sehr viel Spaß! Wir spielen, basteln, gehen hinaus in den Schnee. Ich helfe beim Essen oder beim Einschlafen mit Gute-Nacht-Liedern. Nur Windeln wechseln muss ich (zum Glück) nicht! Am Nachmittag helfe ich dem Priester bei Aufräum- oder Kopierarbeiten oder den Schwestern mit dem Wocheneinkauf. Meine Freizeit verbringe ich meistens mit Freunden ganz klassisch isländisch beim Kaffee trinken oder schwimmen gehen. Wobei „Schwimmen“ in diesem Fall bedeutet draußen im Hot Pot zu sitzen und zu quatschen. Ich fühle mich auf jeden Fall sehr wohl hier und freue mich auf die noch kommende Zeit!
                                                                                                                                                   - Ulrike Kruse

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Willkommen in Lettland Anna!

In Riga sind derzeit wieder zwei Praktikanten parallel eingesetzt. Seit Anfang des Jahres ist Martin Schwentker aus Paderborn in Lettland, seit letzter Woche engagiert sich nun auch Anna Gabler aus Eichstätt im Kloster der Dominikanerinnen.
Gemeinsam mit ihren Mentoren Matthias Hein und Sr. Hannah Rita Laue OP wagen sie sich in eine spannende Zeit in dem baltischen Land.


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Seewanderung in Sigtuna

An einem sonnigen Sonntagnachmittag machten wir Praktikanten aus Uppsala uns gemeinsam mit den drei neu angekommenen ukrainischen Austauschstudentinnen auf nach Sigtuna. Der kleine Ort wurde um das Jahr 970 gegründet und gilt somit als älteste Stadt Schwedens. Neben einem Spaziergang durch die verschlafenen Gassen konnten wir den Ort auch von einer ungewöhnlichen Perspektive aus betrachten: Bei den -22° C war der Mälarensee, an dem Sigtuna liegt, vollkommen zugefroren und lud somit zu einer Seewanderung ein.

Nach einem Besuch im dortigen Museum und der romanischen Kirche wärmten wir uns bei einem typisch schwedischen Fika im Café auf, bevor wir den Rückweg nach Uppsala antraten.

 

- Lena Puscher

 

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Gesucht: Praktikant für Bergen

Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und liegt an der Westküste des Landes. Auch wenn man von Bergen sagt, dass es dort jeden Tag regnet, ist die Stadt lebenswert und hat einiges zu bieten. Von Fischerei und maritimen Flair, kulturellen Angeboten bis hin zu hohen Bergen: die Stadt ist vielseitig, jung und lebendig.

Auch die katholische Gemeinde St. Paul, sowie die St. Paul Grundschule und Gymnasium liegen mitten im Stadtzentrum. Das Gemeindeleben ist durch die vielen vertretenen Nationalitäten sehr international und es gibt die Möglichkeit sich in der Studentengruppe, dem Kirchenchor und weiteren Gruppen zu engagieren und Diaspora-Kirche aus nächster Nähe zu erleben. Die Arbeit in den katholischen Schulen bietet einen guten Einblick in das norwegische Schulsystem und bei der Unterstützung und Vertretung im Deutschunterricht kann man auch selber noch etwas lernen. So wird auch die Verständigung auf Norwegisch schnell funktionieren.

 

  • Gesucht wird: ein junger Mann zwischen 18 und 30 Jahren, der Interesse hat sich eine Zeit lang in der katholischen Kirche der Diaspora einzusetzen. Du solltest engagiert und weltoffen sein, ein Interesse für Norwegen und Skandinavien mitbringen und gerne mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Zudem möchtest du viele neue Eindrücke sammeln, die dein weiteres Leben prägen werden und bist vielleicht auf der Suche nach einer neuen Richtung für dein Leben.
  • Das Bonifatius-Praktikantenprogramm bietet dir: ein drei- bis 18-monatiges Praktikum ab dem Sommer 2016 in Bergen. Es bietet dir eine bezahlte Unterkunft in der Hausgemeinschaft mit zwei Augustinerchorherren in einem schönen historischen Haus mit atemberaubenden Ausblick. Eine bessere Unterkunft gibt es in Bergen kaum! Als Praktikant wirst du in St. Paul (Gemeinde, Grundschule und Gymnasium) eingesetzt und kannst deine Kenntnisse einsetzen, neue Talente an dir entdecken und mit Sicherheit auch vieles dazulernen. Außerdem bekommst du einen guten Einblick in die katholische Kirche Norwegens und die Diaspora-Situation dort. Auch die Möglichkeit einen Norwegisch-Kurs vor Ort zu belegen gibt es. Das Bonifatius-Praktikantenprogramm ist als „Anderer Dienst im Ausland“ anerkannt.
  • Bewerbung: Du bist noch auf der Suche nach einem Praktikum oder Freiwilligendienst ab Sommer 2016 und wolltest immer schon mal für eine längere Zeit im Ausland/Norwegen leben? Dann bewirb dich jetzt noch für ein Praktikum in Bergen über das Bonifatiuswerk!
    Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsunterlangen findest du hier
  • Fragen zum Praktikum in Bergen beantworten:
    Anna Nick
    Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newmaninstitut
    anna.nick@newman.se
    oder
    Julia Jesse
    Referentin Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk
    julia.jesse@bonifatiuswerk.de
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Eindrücke aus Norwegen - von Anna Nick

Lebendige Gemeinden, zu kleine Kirchen

Die Bryggen in Bergen, Handelshäuser, die das Wahrzeichen der Stadt sind.
Die Bryggen in Bergen, Handelshäuser, die das Wahrzeichen der Stadt sind.

In der vergangenen Woche ging es für mich auf eine Reise nach Norwegen. Einem für mich dahin noch unbekannten Land, auch wenn ich im Nachbarland Schweden lebe. In Norwegen sind derzeit zwei Praktikanten des Bonifatius-Praktikantenprogramms unterwegs. Zur Halbzeit ihrer Praktika war ich doch sehr gespannt darauf die Praktikanten Charis Stute und Ludwig Motz einmal persönlich kennenzulernen und ich wollte mir einen Eindruck von den Praktikumsstellen in Oslo und Bergen, sowie der katholischen Kirche in Norwegen, verschaffen.


„Wir haben ein lebendiges Gemeindeleben, aber unsere Kirche ist zu klein für alle Gottesdienstbesucher“ – das bekam ich in der vergangenen Woche nicht nur einmal zu hören. Dieses Phänomen der Diaspora kenne ich bereits aus Schweden, aber es erstaunt mich immer wieder! Sowohl in Oslo als auch in Bergen sind die Gemeindemitglieder aus 80 Nationen in verschiedenen Gruppen aktiv und sehr engagiert. Unter der Woche und am Wochenende gibt es Gottesdienste auf den verschiedensten Sprachen, die allesamt gut besucht sind. „Die Olavs-Kirche in Oslo wurde damals für 260 Gottesdienstbesucher gebaut. Heute ist die Kirche gerade sonntags zu klein, sodass nicht alle Gottesdienstbesucher einen Sitzplatz bekommen. Bei großen Festen, wie zum Beispiel auch bei der Weihe unseres Bischofs Bernt Eidsvig, dürfen wir die nahegelegene evangelische Domkirche benutzen“, berichtet Sr. Ane-Elisabet, die Mentorin für die Praktikanten im Katarinahjemmet in Oslo ist.

 

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Es esmu laimīgs!

Martin Schwentker ist seit vier Wochen in Riga - ein erster Erfahrungsbericht

Pfannkuchenabend am Dienstag vor Aschermittwoch – mit lettischem Tanz und einer Menge Süßkram.
Pfannkuchenabend am Dienstag vor Aschermittwoch – mit lettischem Tanz und einer Menge Süßkram.

Nun ist doch schon das erste Drittel meiner Zeit in Riga vorbei – seit gestern sind die ersten vier Wochen meines Praktikums verstrichen.Irgendwie habe ich ein leicht widersprüchliches Gefühl bei diesem Gedanken. Auf der einen Seite fühle ich mich mittlerweile sehr heimisch im Exerzitienhaus der Dominikanerinnen von Bethanien, auf der anderen Seite bleiben die neuen und spannenden Eindrücke. Zum Glück gab das Wetter in Deutschland mir schon vor meinem Aufbruch die Chance, mich mit ein bisschen Schnee an das vermeintlich kältere Klima in Lettland zu gewöhnen. Nach einem sehr schönen Empfang am Flughafen von Sr. Hannah und einem Rundgang im Exerzitienhaus des Klosters, meinem momentanen Zuhause, erkundete ich in den nächsten Tagen das wunderschöne Riga und lebte mich ein. Nach der ersten Orientierungsfahrt am nächsten Tag mit Matthias Hein, meinem Begleiter im Praktikum, hatte ich schon einmal ein paar Einblicke in diese fremde Stadt, allerdings auch in die mir unbekannte Kultur. Ich stellte schnell fest, wie anders doch Lettland zu den mir bisher Bekannten ist. Die Menschen, die Kultur und auch nicht zuletzt der gelebte Glaube unterscheiden sich von dem, was ich in Deutschland kennen gelernt habe.

Die Geschichte des jungen Nationalstaates Lettland, mit den deutschen und sowjetischen Besatzungen des 20. Jahrhunderts, zeigt sich immer noch in den Menschen und der Gesellschaft. Eindrucksvoll wurde mir das in meiner ersten Woche zu den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Unabhängigkeit im Dom von Riga bewusst.

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”Fettisdagen” in Schweden

Traditionelle schwedische Semlor
Traditionelle schwedische Semlor

Während in einigen Regionen Deutschlands in den letzten Tagen ausgiebig Karneval gefeiert wurde, ging das Leben in Schweden ganz normal weiter. Karneval? Das muss man den Schweden erstmal erklären!
Doch auch die Schweden haben eine Tradition, um vor der Fastenzeit noch einmal „genießen“ zu können. Heute, am Dienstag vor Aschermittwoch, ist der sogenannte „Fettisdagen“. Und wie man bei dem Namen schon vermuten kann: ja es geht um Fettiges. Traditionell isst man heute sogenannte „Semlor“. Das ist ein süßes, weiches und mit Kardamom gebackenes Brötchen, dass mit Marzipancreme und viel Sahne gefüllt ist.


Das ganze ist so süß, klebrig und fettig, dass man danach wirklich das Gefühl hat, 40 Tage lang fasten zu müssen. Mal sehen, ob ich mir das heute zumute... oder vielleicht doch lieber eine „Kanelbulle“ (Zimtschnecke). Doch die hat auch ihren eigenen Tag, nämlich den 4.Oktober, der sogar in schwedischen Kalendern eingetragen ist.

Einen schönen „Fettisdag“ und einen guten Start in die Fastenzeit!

 

- Anna Nick

 

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Die ersten Tage in Island

Ulrike Kruse lebt seit einer Woche auf der Insel aus Feuer und Eis

Als ich am Gate am Flughafen stand, wusste ich nicht, was mich erwartet. Werde ich die Arbeit mögen? Wie werden die Isländer sein? Fragen über Fragen, doch ich versuchte mir ganz getreu nach isländischer Art zu denken: Es wird schon alles gut gehen.
Und das ging es auch. Ich wurde von einer sehr netten Frau vom Flughafen abgeholt und erhielt bei Kaffee und Kuchen einen sehr schönen Empfang. Dazu wurde ich zu einem sehr netten Abendessen eingeladen.

Am nächsten Tag fand das jährliche Treffen der Priester und Ordensleute in Reykjavik statt. Ein Event, das mir die Gelegenheit bot, sehr viele Menschen kennenzulernen. Tagsüber konnte ich bei den Vorbereitungen helfen, am Abend erlebte ich meinen ersten isländischen Gottesdienst. Obwohl ich kein Wort verstanden habe, war es sehr schön. Im Anschluss wurde zusammen gegessen, getrunken, geredet und gesungen. Es war ein toller Abend. Ich wurde so herzlich von den Schwestern, den Priestern und dem Bischof aufgenommen, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe.

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Katharina H. ist aus Schweden zurück

Das Newman Institut ist eine kleine Welt für sich. Man lebt in dem Gebäude, wo man gleichzeitig arbeitet, man hat viel mit den Menschen des Instituts zu tun und, wenn man wollte, bräuchte man das Gebäude den ganzen Tag nicht verlassen - außer zum Einkaufen. Das macht das Newman Institut zu einer kleinen Insel inmitten einer belebten Studentenstadt. Die Studenten auf dem Studentenkorridor studieren alle im Haus und auch größtenteils alle Theologie. Die Priesteramtskandidaten wohnen den Studenten gegenüber und in den Hochschulkursen, die nie sonderlich groß sind, lernt man sich gegenseitig sehr schnell kennen. So ist man Teil einer ganz besonderen großen Familie. So habe ich das Leben auf dem Studentenkorridor und im Newman Institut erlebt. Man hat sich gerne zum Essen eingeladen, plante Kinobesuche und das nur durch einen gemeinsam besuchten Logic-and-Argumentation Kurs.

Als Praktikant zählte natürlich mehr zu meinen Aufgaben, als nette Bekanntschaften zu knüpfen. Ich habe das Café des Instituts betreut, in das sich gerne Studenten und Mitarbeiter in den Pausen setzten oder einfach, weil es sich neben einer Tasse Kaffee besser arbeitet.

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Ein ¼ Jahr im Land von Pippi Langstrumpf, Michel & Co.

Nach dreieinhalb Monaten in Vadstena kehrt Judith Höchstötter nach Deutschland zurück

Judith auf dem Dach des Opernhauses in Oslo.
Judith auf dem Dach des Opernhauses in Oslo.

Als sich mir für die Zeit nach dem Abitur die Möglichkeit zu einem Praktikum beim Bonifatiuswerk ergab, fiel meine Wahl eher zufällig auf Schweden. Noch nie vorher war ich in einem skandinavischen Land gewesen, Schweden reizte mich besonders: zahlreiche Seen, unendliche Wälder, niedliche rote Häuser, Elche und Design im Übermaß… Natürlich basierte meine Vorstellung von Schweden auf Klischees, jahrelang beeinflusst von Astrid Lindgrens herrlichen Geschichten und deren Verfilmungen, dem Blättern im Ikea-Katalog und diversen Reiseführern.
Und doch: Als ich mich mit meinen Eltern ein paar Tage vor Praktikumsbeginn auf den Weg nach Schweden machte, um dort noch ein paar Tage gemeinsamen Urlaub zu verbringen , sah unser erster Eindruck wie folgt aus: Voller Vorfreude und Neugier auf das unbekannte Land am Flughafen Arlanda gelandet, sollten wir unsere ersten Stunden in Schweden damit verbringen auf einer menschenleeren Autobahn durch unendlich scheinende Wälder gen unseres (natürlich roten) Ferienhauses zu fahren. Der Urlaub verflog schnell und mein erster Praktikumstag stand bevor. Ein wenig aufgeregt und sehr neugierig, was mich die nächsten Monate erwarten würde, kam ich in Vadstena an und staunte über den kleinen, aber wunderschönen Ort. Direkt am Ufer des, an ein Meer erinnernden, Vätternsees gelegen, tummelten sich wie im Märchen zahlreiche kleine bunte Häuser, die Gassen waren mit Kopfsteinen gepflastert…

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Wenn sich 0 Grad warm anfühlen…

Endlich richtiger Winter!

Der Dom in Uppsala in winterlicher Umgebung.
Der Dom in Uppsala in winterlicher Umgebung.

Wenn die Schweden eines gerne tun, dann ist es sich über das Wetter zu unterhalten. Und das Winterwetter hier in Schweden ist auch zurzeit Gesprächsthema Nummer eins. Denn nach mehreren ”warmen” Wintern ist es hier nun seit einer Woche so eiskalt, dass die Schweden zufrieden sind.

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Äbtissinnenweihe in Vadstena

Mutter em. Karin übergibt ihr Amt an Mutter Maria

Mutter Maria ist erst die dritte Äbtissin nach der Reformation.
Mutter Maria ist erst die dritte Äbtissin nach der Reformation.

Am vergangenen Dienstag, 5. Januar, strömten zahlreiche Besucher in das kleine Vadstena, der Stadt der Heiligen Birgitta von Schweden. Denn an diesem Tag stand im Kloster Pax Mariae der Birgittaschwestern ein historisches Ereignis an, das man vielleicht nur einmal im Leben erlebt: zum dritten Mal nach der Reformation wurde in Schweden eine Äbtissin geweiht. Schwester Jenny Maria OssS wurde bereits Ende November zur neuen Äbtissin gewählt und übernahm das Amt von Mutter Karin, die 26 Jahre lang das Kloster in Vadstena leitete.
Versammelt hatten sich in der Kirche der Birgittaschwestern am Nachmittag des 5. Januars etwa 250 Gäste, darunter auch viele Ordensleute, Priester und nicht zuletzt der schwedische Bischof Anders Aborelius.
Während der Festmesse ermunterte Mutter Maria ihre Mitschwestern unter anderem immer wieder dazu, nach den Ordensregeln zu leben, die die Heilige Birgitta im 14. Jahrhundert aufstellte. Als Zeichen dafür bekam Mutter Maria von Bischof Anders Aborelius die Ordensregeln überreicht und er erteilte ihr den Segen für ihre neue Aufgabe.

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Die Träger des Projekts                               Kontakt

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 

Anna Nick

Projektstelle des Bonifatiuswerkes am Newman-Institut 

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala 

Telefon: +46 76 421 36 31

E-Mail: anna.nick@newman.se

Web: www.newman.se

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Julia Jesse

Referentin Missionarische und diakonische Pastoral
Tel.: 05251 29 96 - 50
E-Mail: julia.jesse@bonifatiuswerk.de