Blog-Archiv

Das Jahr 2021


Tschüss Heimat, hallo Bergen!

Bergen mit seinen schönen Gassen
Bergen mit seinen schönen Gassen

Am 04. August bin ich mit sehr viel Vorfreude auf Neues in Frankfurt in den Flieger nach Bergen gestiegen. Heute, knapp 2 Monate später kann ich rückblickend sagen, dass die Vorfreude mehr als berechtigt war. Direkt zu Beginn haben Jonatan, Alex (meine beiden Mitpraktikanten) und ich Bergen von seiner schönsten Seite kennengelernt.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen haben wir begonnen, die Stadt sowie die Natur um Bergen auf eigene Faust zu erkunden; unter anderem durch Wanderungen auf dem Fløyen (einer der sieben Hausberge) oder durch das Besichtigen der Festung, dem Stadtteil Bryggen und den vielen Parks.

 

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Wenigstens die Zehenspitzen

Michael in der Natur von Rättvik. (Foto: Martha Gründig)
Michael in der Natur von Rättvik. (Foto: Martha Gründig)

Auszureisen vom mondänen Studentenleben der Frankfurter Uni in eine spirituelle Gemeinschaft, auf einen Berg in einen Wald in Schweden: Vielleicht würde man das als mutigen Schritt bezeichnen. Ich fühle mich jedenfalls ganz schön mutig, als ich den Flieger am Frankfurter Flughafen betrete. Im Handgepäck liegt – wie kitschig! – „Der Philosophische Glaube“, ein Buch von Karl Jaspers. Was will man als Philosophiestudent an so einem Ort? Oder genauer: Was will ich an so einem Ort?

 

Wer "Berget" googelt, der findet schnell, dass es nahe des Städtchens Rättvik liegt, am See Siljan. Ich bin mal in den Vogesen durch einen See hindurch geschwommen. Das war ein großartiges Gefühl. Man fühlt sich ein wenig wie Christopher Columbus. Dafür ist der Siljan wohl zu kalt und zu groß. Aber die Zehenspitzen eintauchen, das wird gehen! Das muss gehen!

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Eisbaden und schwarzer Kaffee

Emily bei einer nächtlichen Badestunde. (Foto: Desiree E.)
Emily bei einer nächtlichen Badestunde. (Foto: Desiree E.)

Seit einem Monat bin ich jetzt schon in Vadstena. Es kommt mir so vor, als wäre ich gerade erst angekommen und gleichzeitig schon mein Leben lang hier. Besonders die Leute machen diesen Ort so unglaublich heimatlich.

 Das Kloster und das Gästehaus, in dem die Volontärinnen arbeiten, liegen direkt am See. Der Vättern bietet allerdings neben einer traumhaften Aussicht von den Zimmern und wunderschönen Spaziergängen am See auch die tägliche Möglichkeit zum Baden.

Täglich baden wir allerdings nicht. Trotzdem sind wir Volontärinnen schon zahlreiche Male im See schwimmen gewesen (zweimal sogar mit unserer Schwedischlehrerin).

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Mehr als nur ein Sommer in Schweden

Sonja und Mitpraktikant Konrad am See.
Sonja und Mitpraktikant Konrad am See.

"...und träumen vom Sommer in Schweden." Im Frühjahr haben wir Praktikanten in Schweden diese Liedzeile gesungen, als wir während unseres Roadtrips durch das zu diesem Zeitpunkt noch reichlich kalte und verregnete Schweden gefahren sind. Knapp ein halbes Jahr später liegt ein Sommer in Schweden jetzt hinter mir, doch an dem Traum vom schwedischen Sommer hat sich nicht viel verändert, außer dass ich jetzt bestätigen kann, dass der Sommer dort wirklich wunderschön und einzigartig ist.

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Sechs Wochen Abenteuer im Mariakloster in Tautra/ Norwegen

Pater Egil und Piet in der Sakristei der St. Olav Kirche in Trondheim. (Foto: Per Albert Volt)
Pater Egil und Piet in der Sakristei der St. Olav Kirche in Trondheim. (Foto: Per Albert Volt)

Für mich sind nun sechs spannende Wochen zu Ende gegangen. Mir persönlich hat das Praktikum im Norden gut gefallen, trotz einiger Startschwierigkeiten. In das Klosterleben einzutauchen und Teil der Klostergemeinschaft zu sein, ist eine Möglichkeit, die sich nur selten bietet und für mich sehr bereichernd war.

Nun möchte ich euch auf diese Reise mitnehmen.

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Hej då Sverige! – Auf ein Wiedersehen in Schweden

Konrads Winter-Urlaub in Kiruna mit seinen Mitpraktikantinnen Hannah, Clarita und Sonja (v.l.) (Foto: Maximilian Pröpper)
Konrads Winter-Urlaub in Kiruna mit seinen Mitpraktikantinnen Hannah, Clarita und Sonja (v.l.) (Foto: Maximilian Pröpper)

Nun sind sie vorbei, meine 11 Monaten in einem zuerst für mich fremden Land, mit einer komplett neuen Sprache und mit neuen Bekanntschaften. Für mich fühlt es sich noch so an, als wäre ich vor Kurzem noch in Stockholm angekommen. Doch jetzt blicke ich auf fast ein ganzes Jahr im Norden Europas zurück, das mein Leben bis jetzt verändert hat und in dessen Verlauf ich neue Erlebnisse und Erfahrungen sammeln durfte.

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Corona zum Trotz: Elf ereignisreiche Monate am St. Paul Gymnas in Bergen

Nach elf ereignisreichen Monaten berichtet Paul über seine Zeit am St. Paul Gymnas in Bergen/ Norwegen.
Nach elf ereignisreichen Monaten berichtet Paul über seine Zeit am St. Paul Gymnas in Bergen/ Norwegen.

Die letzten elf Monate habe ich im Rahmen des "Praktikums im Norden" in Bergen gelebt und gearbeitet. Für mich waren es elf sehr ereignisreiche Monate - mit neuen Erfahrungen und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kehre ich nun nach Deutschland zurück.

Von Roadtrips durch das gesamte Land, über Wanderungen durch verschneite Landschaften und nationalen Feierlichkeiten über das Erklimmen der Hausberge Bergens bis hin zu Reisen auf norwegische Inseln und einem unvergesslichen Trip bis an den Rand des Nordpols nach Spitzbergen war wirklich alles dabei! Und auch dank der Arbeit in meiner Einsatzstelle wurde es nie langweilig, aber lest gerne selbst :).

 

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Sjáumst, Ísland! Mein Abschlussbericht aus Reykjavík

Nach 10 Monaten in Island ist Lorenz wieder zurück in Deutschland und berichtet begeistert über seine Zeit in Reykjavik (Foto: Monika Kießig)
Nach 10 Monaten in Island ist Lorenz wieder zurück in Deutschland und berichtet begeistert über seine Zeit in Reykjavik (Foto: Monika Kießig)

Nach 10 Monaten in Island bin ich nun wieder zurück und höre von fast jedem dieselben drei Worte: "Und, wie wars?".

Meist reicht ein kurzes und knappes "Schön!" den Fragestellern jedoch nicht aus. Und ich verstehe natürlich auch warum :-)

So geht es auch dem Bonifatiuswerk, das mich gebeten hat, ein paar Zeilen zu schreiben.

Dafür schweife ich mal ein wenig aus und fange ganz von vorne an.

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Min tid i Norge - Meine Zeit in Norwegen

So hat Tim seine Zeit in Norwegen am liebsten verbracht: in seiner Hängematte in der Natur.
So hat Tim seine Zeit in Norwegen am liebsten verbracht: in seiner Hängematte in der Natur.

Es ist jetzt knapp 3 Wochen her, seit ich in Bergen in ein Flugzeug stieg, um ein weiteres Kapitel in meinem Leben abzuschließen: Meine Zeit in Norwegen. Ich möchte euch nun meine 10 Monate in Norwegen vorstellen. Diese Monate waren geprägt von Arbeit am St. Paul Gymnasium, Reisen und vor allem von vielen neuen Menschen sowie positiven wie negativen Erfahrungen, die mich sehr geprägt haben.

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Ehemaligentreffen zu Libori in Paderborn

Greta Hartmann, Friederike Meschede, Pauline Meier und Martin Schwentker mit Msgr. Georg Austen und Laura Maring (Foto: Bonifatiuswerk)
Greta Hartmann, Friederike Meschede, Pauline Meier und Martin Schwentker mit Msgr. Georg Austen und Laura Maring (Foto: Bonifatiuswerk)

Zum Ehemaligentreffen nach Paderborn sind Greta Hartmann, Friederike Meschede, Pauline Meier und Martin Schwentker gekommen.

Mit Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, und Laura Maring, Projektreferentin des Praktikantenprogramms, haben sie sich über Erfahrungen und Perspektiven ausgetauscht.

 

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Entdeckerlust im Gepäck

Glaube bewegt – 22 junge Menschen absolvieren mit dem Bonifatiuswerk ein Praktikum in Nordeuropa und dem Baltikum (Foto: Bonifatiuswerk)
Glaube bewegt – 22 junge Menschen absolvieren mit dem Bonifatiuswerk ein Praktikum in Nordeuropa und dem Baltikum (Foto: Bonifatiuswerk)

Auf zu neuen Abenteuern heißt es für 22 junge Menschen aus 13 deutschen (Erz-)Bistümern. In den nächsten Wochen geht es für sie mit dem "Praktikum im Norden" des Bonifatiuswerkes nach Schweden, Dänemark, Norwegen, Lettland, Estland oder Island.

Dort lernen sie für einige Monate die katholische Diaspora-Kirche kennen und werden in einer kirchlichen Einrichtung mitarbeiten.

 

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Ohne Erwartungen reist es sich am besten – 9 Monate Schweden

Clarita ging voller Freude durch die letzten neun Monate (v.l.: Sonja, Clarita, Klara)
Clarita ging voller Freude durch die letzten neun Monate (v.l.: Sonja, Clarita, Klara)

"Clarita, was ist dein tragischstes Erlebnis?" – "Puh, gute Frage. Mir fällt gar keins ein."

Zu dieser Unterhaltung kam es, als wir uns in der allerersten Woche auf den Weg in den Wald zum 'Holzhacken' machten. Im September fiel mir da gar keine Antwort ein, aber nach meinen neun Monaten voller Abenteuer und neuer Eindrücke könnte ich einige Erlebnisse aufzählen. Vielleicht kann man sie nicht unbedingt als tragisch bezeichnen, aber in den Momenten schienen sie tragisch - bis man eine ganz einfache Lösung dafür gefunden hatte…

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Ein ausbrechender Vulkan- ein Anblick den man nicht vergisst

Ich vor dem ausbrechenden Vulkan Keilir
Ich vor dem ausbrechenden Vulkan Keilir

Es begann am Mittwoch, den 24. Februar 2021, als in Island ein Erdbeben der Stärke 5,7 ausbrach. Ein Erdbeben dieser Stärke gab es seit Jahren nicht. Ich habe allerdings weder dieses noch eines der an diesem Tag folgenden kleineren Erdbeben gespürt. In den darauffolgenden Wochen kam es täglich zu mehreren kleineren Erdbeben und es wurde bereits viel über einen möglichen Ausbruch des Keilir, einem Vulkan zwischen Reykjavík und Keflavík, spekuliert.

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Kaffekanten on tour- Letztes Ziel: Nyköping

Frühstück am See, bei gemütlichen 5 Grad Celsius (v.l.: Clarita, Konrad, Sonja, Hannah)
Frühstück am See, bei gemütlichen 5 Grad Celsius (v.l.: Clarita, Konrad, Sonja, Hannah)

Wer braucht schon ein Frühstück am Frühstückstisch? Das dachte wir uns am letzten Tag unserer abenteuerlichen Reise durch den Süden Schwedens. Deshalb packten wir unsere restlichen Sachen am Samstagmorgen zusammen und platzierten alles wieder an Ort und Stelle, sodass das Ferienhäuschen, die Sommarstuga auf Öland, seine unglaubliche Perfektion zurückerhielt. Hier wären wir auf alle Fälle gerne noch einige Tage geblieben, aber Nyköping, die nächste und letzte Stadt unserer Tour, wartete bereits auf uns.

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Kaffekanten on Tour - Eine Wanderung zum Långe Jan

Clara, Sonja, Konrad und Hannah auf ihrer Wanderung zum Långe Jan
Clara, Sonja, Konrad und Hannah auf ihrer Wanderung zum Långe Jan

An unserem fünften Tag des Roadtrips ging es für uns nach unserem Müsli-Frühstück mit dem Auto weiter in den Süden von Öland. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir dann auf dem Parkplatz des Ottenby-Naturreservat an. Von dort aus sollte unsere Wanderung zum südlichsten Punkt Ölands starten.

 

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Die Träger des Projekts                             Kontakt

 

Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. 

Kamp 22 | 33098 Paderborn

Tel.: 05251 29 96 - 0

Fax: 05251 29 96 - 88

E-Mail: info@bonifatiuswerk.de

Web: www.bonifatiuswerk.de

 

Weitere Infos zum Bonifatiuswerk

 


Newman-Institut 

Ricarda Clasen

Projektkoordinatorin

Slottsgränd 6 | 75309 Uppsala

Web: www.newman.se

E-Mail: ricarda.clasen@newman.se

 

 

Weitere Infos zum Newman-Institut

 

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich gerne direkt an:

 

Laura Maring

Projektreferentin
Tel.: 05251 29 96 - 44
E-Mail: laura.maring@bonifatiuswerk.de



Finanziell unterstützt wird das Bonifatius Praktikanten Programm durch das Erzbistum Paderborn.